Forum: Gesundheit
Neue Richtlinien: WHO empfiehlt frühere Therapie von HIV-Infizierten
AP

Die Weltgesundheitsorganisation hat ihre Richtlinien für die Behandlung von HIV-Infizierten geändert. Sie empfiehlt jetzt, deutlich früher mit der Therapie zu beginnen. Damit könnten bis 2025 drei Millionen Todesfälle und 3,5 Millionen Ansteckungen verhindert werden.

Seite 1 von 2
Battlemonk 30.06.2013, 14:20
1.

Man müsste die einfach isolieren. Das wäre die einzige Möglichkeit die wir haben
Nein ich schlage keine Lager vor wie ein gewisse Politiker mal gemacht haben aber man sieht ja es muss sich etwas ändern

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dkR 30.06.2013, 14:57
2.

Wieso? Vernünftig therapierte HIV-Patienten sind fast nicht ansteckend.
Man müßte weltweit flächendeckende HIV-Tests einführen und die Therapie sicherstellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mans Heiser 30.06.2013, 15:08
3.

Zitat von sysop
Die Weltgesundheitsorganisation hat ihre Richtlinien für die Behandlung von HIV-Infizierten geändert. Sie empfiehlt jetzt, deutlich früher mit der Therapie zu beginnen. Damit könnten bis 2025 drei Millionen Todesfälle und 3,5 Millionen Ansteckungen verhindert werden.
Dafür gibts Richtlinien? Fängt man nicht einfach an, wenn man es merkt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ralf wagner 30.06.2013, 16:13
4. Wohl dem,

der sein Geschäftsmodell auf Behandlung der HIV-infizierten Menschen ausgerichtet hat. Das ist zum Bug Business mutiert ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
inci2 30.06.2013, 17:01
5.

Zitat von Mans Heiser
Dafür gibts Richtlinien? Fängt man nicht einfach an, wenn man es merkt?
Bin jetzt nicht die Superexpertin für HIV, weiß aber, das man die Behandlung von einer bestimmten Höhe der Viruslast (und noch einigen anderen Faktoren) abhängig macht.

Mitunter profitieren Patienten nämlich davon, wenn man Ihnen erst ziemlich spät antiretrovirale Therapien gibt, weil man sich so Therapie-Optionen offen halten kann.

Und es gibt für jede Krankheit Therapierichtlinien. Sogar für Diabetes Typ2. Die besagen u.a., daß man erst mal mit leichteren Mitteln und Änderung des Lebensstils therapieren soll.

Allerneueste Präparate, die meist teurer sind als Standardtherapien bekommen sie in Deutschland in der Regel erst, wenn etliche Vortherapien versagt haben.

Es gibt einige wenige Ausnahmen was diese Therapiesystematik betrifft, dazu gehören u.a. Krebserkrankungen und alle sogenannten "Orphan Diseases".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tz88ww 30.06.2013, 17:05
6. Vielleicht .....

.....sollten wir alle zur Freude der WHO prophylaktisch schon so`ne Pille nehmen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
inci2 30.06.2013, 17:06
7.

Zitat von ralf wagner
der sein Geschäftsmodell auf Behandlung der HIV-infizierten Menschen ausgerichtet hat. Das ist zum Bug Business mutiert ...
Menschen, die sich diesem Geschäftsmodell "verschrieben" haben, nennt man HIV-Spezialisten (es können übrigens unterschiedlichste Fachrichtungen sein).

Dann machen sie ihr "Big Business" mit der Betreuung und Therapie der HIV-infizierten Menschen und ermöglichen ihnen damit ein nahezu normales Leben. Mit der Möglichkeit zu Sozialkontakten und auch weiter arbeiten gehen zu können.

Mittlerweile gibt es in Deutschland eine Reihe von HIV-Patienten, die jenseits der 70 sind. Ein medizinscher Erfolg, von dem man Anfang/Mitte der 1980er Jahre nicht einmal mehr zu träumen gewagt hätte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Übrigensnebenbeibemerkt 30.06.2013, 18:53
8. GZ, Bingo und Respekt

Zitat von tz88ww
.....sollten wir alle zur Freude der WHO prophylaktisch schon so`ne Pille nehmen
Sie haben es erkannt! Der Punkt geht an Sie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ralf wagner 30.06.2013, 19:00
9. ... und es sollen

schon Medikamente existieren, zu denen noch gar keine Krankheit erfunden wurde!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2