Forum: Gesundheit
NGO-Bericht: Täglich sterben weltweit 18.000 Kinder unter fünf Jahren
AP

Fast drei Millionen Neugeborene weltweit überleben nicht die ersten vier Wochen nach der Geburt. Laut der Organisation Save the Children gibt dafür einen wesentlichen Grund: Millionen Mütter müssen ihre Kinder ohne jegliche Hilfe zur Welt bringen.

Seite 1 von 4
täufer 25.02.2014, 15:13
1. erschreckend

Die Statistik ist wirklich schrecklich. Doch während in anderen Ländern anscheinend Fortschritte bei der Kindersterblichkeit erzielt werden, wird hierzulande das erreichte hohe Niveau bei der Versorgung von Neugeborenen schon torpediert, indem an Krankenhauspersonal und insbesondere den eh schon hoffnungslos unterbezahlten Hebammen gespart wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hajipe 25.02.2014, 15:15
2. Retten?

Was würde man retten? Die Kinder hätten doch ohnehin kaum Chancen im Leben. Zudem ist die Übervölkerung gerade in diesen Lndern ein Riesenproblem. Dort kommen Kinder doch nicht gewollt auf die Welt sondern weil es ein Ergebnis des Sex ist. Diese Leute haben in der Regel auch kein Geld und keine Umgebung für ihre "Erzeugnisse" zu sorgen. Gebt ihnen lieber die Mglichkeit Sex zu haben ohne "Folgen".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chris7516 25.02.2014, 15:24
3. Unglaublich

Zitat von hajipe
Was würde man retten? Die Kinder hätten doch ohnehin kaum Chancen im Leben. Zudem ist die Übervölkerung gerade in diesen Lndern ein Riesenproblem. Dort kommen Kinder doch nicht gewollt auf die Welt sondern weil es ein Ergebnis des Sex ist. Diese Leute haben in der Regel auch kein Geld und keine Umgebung für ihre "Erzeugnisse" zu sorgen. Gebt ihnen lieber die Mglichkeit Sex zu haben ohne "Folgen".
Ich kann es kaum glauben, dass Sie diesen menschenverachtenden Kommentar Ernst meinen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andre_22 25.02.2014, 15:43
4.

Wenn man mal vollkommen Emotionslos an das Thema herangeht muss man Objektiv feststellen das die Weltweite reale Kindersterblichkeit bei grade mal 5% liegt! Sicher ist es schrecklich wenn ein Kind stirbt aber das war immer so! Auch in Deutschland sterben Kinder!

So und jett stellt mich auf den Scheiterhaufen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KarloFilipovic 25.02.2014, 15:50
5. hajipe's kommentar

Ist Menschenverachtend, ja. Dennoch nicht ganz falsch. Die Überbevölkerung der Erde ist ein akutes Problem. Im Jahr 1800 gab es 1 Milliarde Menschen. 200 Jahre später sind es 7 Milliarden. Welchen "vorteil" hat die Verfolgung der massenreproduktion der Menschen für die Erde? Ich finde es irgendwie "mensch-faschistisch" in so einer Situation nicht "Menschenverachtend" zu sein. Ressourcen sind begrenzt. Lebensräume für Tiere sind eigentlich nur noch abgesteckte Parzellen. Ein Wachstum ist nicht vereibar mit dem Status, den wir lieb gewonnen haben. Elektrizität, Auswahl, Raum. Darauf MUSS man verzichten können, wenn man aus welchem Grund auch immer die 10 milliarden Menschen Marke unbedingt knacken will.

Wenn der Mensch zur Plage wird und seine eigene Existenz und die des Rests der Welt gefährdet, ist die angesprochene "Menschenverachtung" (leider) moralisch nicht einfach nur abzuwiegeln.

Das klingt jetzt alles ganz böse, ich weiß, aber ich kann das Gutmenschentum langsam nicht mehr aushalten. Selbst sitzen die in einer drei Zimmer Wohnung, Heizung auf volle pulle, heiße Schoki neben der Tastatur und sich fragen, was falsch läuft in der Welt und warum Menschen denn sterben müssen. Jo. Super.
Keiner will, dass Menschen sterben. Ich auch nicht. Aber das ist nunmal die Realität und es ist das vorgelebte Problem des Mangels, der uns alle noch ereilen kann. Dann möchte ich die Gutmenschen sehen. Die werden die ersten sein, die einen neuen Imperialismus mit Sklaverei einführen, wenns an deren Existenz gehen sollte und sie keine "netten" Kommentare mehr in ihre iPads kloppen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andre_22 25.02.2014, 16:12
6. Ach ja....

Es gibt übrigens bei einer Überbevölkerungsdebatte oft einen Denkfehler!

Nicht die Geburtenraten sind der Hauptgrund das es immer mehr Menschen auf der Welt gibt den diese sind in den letzten Jahren Weltweit koninuirlich gesunken , sondern die Tatsache das wir Menschen immer älterwerden und die Medizinische versorgung immer besser wird!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
firenafirena 25.02.2014, 16:12
7. Auch wenn es populistisch ist...

so möchte ich die Frage in die Runde werfen, woran es denn scheitert, dass in diesen Gebieten keine Empfängnisverhütung möglich ist? Es kann keine Lösung sein, Kinder zu zeugen, auszutragen und dann sterben zu lassen. Das ist und bleibt unmenschlich, egal ob es nun "besser" ist für die Gesamtbevölkerung oder nicht. Einzig akzeptables Ziel muss es sein, die Zahl der Schwangerschaften zu reduzieren, wenn die daraus entstehenden Kinder keine Chance haben. Doch woran scheitert es? Es ist immer das Gleiche:

1. Ächtung von Verhütungsmitteln. Damit meine ich die katholische Kirche UND die Vielzahl der Männer, die sich aus Eitelkeit weigern, Kondome zu benutzen
2. Gesellschaftlicher Zwang auf Familien, dass man möglichst viele Kinder zu haben hat
3. Kinder als einzige Form der Altersvorsorge
4. Der Zugang zu Verhütungsmitteln dürfte noch das kleinste Problem darstellen.

All diese Probleme (es gibt bestimmt noch mehr) halte ich für mehr oder weniger unlösbar. Wo soll man ansetzen? Haben wir das Recht, "von aussen" einer Kultur zu sagen, wie sie zu leben hat, welche Werte sie zu haben hat? Gesellschaftliche Veränderungen können nur von innen heraus kommen. Solange in den betroffenen Gebieten jeder tut, was der Papst/der Ehemann/die Gesellschaft sagt, wird sich dort auch nichts ändern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Moskito747 25.02.2014, 16:26
8. optional

@KarloFilipovic: Danke für Ihren Beitrag.
Es ist eindeutig bewiesen, das Hilfe egal welche für arme Ländern die Bedürftigkeit auf dauer verschlimmern. Bsp.: Ein Dorf in Afrika bekommt einen Brunnen. Daraus ergibt sich, dass der Bauer mehr Vieh hält, das Vieh mehr frisst als in dem Gebiet nachwächst. Das widerum führt zur Versteppung der Landschaft. Die Tiere finden nichts zum fressen und sterben u.s.w.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Moskito747 25.02.2014, 16:26
9. optional

@KarloFilipovic: Danke für Ihren Beitrag.
Es ist eindeutig bewiesen, das Hilfe egal welche für arme Ländern die Bedürftigkeit auf dauer verschlimmern. Bsp.: Ein Dorf in Afrika bekommt einen Brunnen. Daraus ergibt sich, dass der Bauer mehr Vieh hält, das Vieh mehr frisst als in dem Gebiet nachwächst. Das widerum führt zur Versteppung der Landschaft. Die Tiere finden nichts zum fressen und sterben u.s.w.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4