Forum: Gesundheit
Novartis: Pharmakonzern erhält Zulassung für teuerstes Medikament der Welt
Novartis/ AP

Das mit Kosten von rund zwei Millionen Dollar pro Dosis teuerste Medikament der Welt hat seine Zulassung in den USA erhalten. Es ist ein neuer Höhepunkt einer Preiseskalation bei Gentherapien.

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rolantik 26.05.2019, 15:14
80. Erst lesen und dann schreiben

Sie haben wohl den Artikel nicht gelesen, sonst würden Sie nicht einen solchen Unsinn schreiben. Es gibt ja heute schon Situationen, bei denen die Kassen nicht bezahlen, weil die Medikamente unerschwinglich sind.
Machen Sie sich erst mal schlau, was in der Realität passiert, bevor Sie behaupten, dass die Kassen nicht Pro oder Kontra einer Behandlung entscheiden könnten!!

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Auggie Smith 26.05.2019, 15:21
81. Preisphantasie

Forschung kostet Geld, Marketing zur Verankerung überhöhter Phantasiepreise auch! Der Spielraum der Pharmaindustrie muss eingeht werden, sonst landen wir in Szenarien, in denen große Bevölkerungsteile an deren Tropf hängen und große Teile ihres Einkommens für die unverfrorenen Bedürfnisse einer fetten Raupe 'Nimmersatt' aufwenden müssen. Fairnis beginnt mit einer sauberen Kalkulation, die natürlich auch Forschung und sowie Marketing und natürlich anteilig auch ein wenig Gewinn beinhaltet. Fettlebe durch Phantasiepreise ist das Gegenteil davon!

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gammoncrack 26.05.2019, 15:29
82. Haben Sie ein einziges

Zitat von rolantik
Sie haben wohl den Artikel nicht gelesen, sonst würden Sie nicht einen solchen Unsinn schreiben. Es gibt ja heute schon Situationen, bei denen die Kassen nicht bezahlen, weil die Medikamente unerschwinglich sind. Machen Sie sich erst mal schlau, was in der Realität passiert, bevor Sie behaupten, dass die Kassen nicht Pro oder Kontra einer Behandlung entscheiden könnten!!
Beispiel, wir sprechen hier von Deutschland, da es in den USA keine Krankenkassen gibt, bei der eine Krankenkasse eine lebensrettende Behandlung aus Kostengründen ablehnen durfte?

In dem Artikel finde ich, trotz mehrmaligen Lesens nichts, das Ihre Auffassung bestätigt. Im Gegenteil, der Satz

"Doch Novartis argumentierte offenbar ERFOLGREICH, die Einmalanwendung rette das Leben von Patienten...."

Ich gebe Ihnen gerne auch ein Beispiel, wie die Gerichte hier in Deutschland bezüglich Leistungsverpflichtung der Krankenkassen entscheiden:

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/krankenkasse-muss-300-000-euro-fuer-behandlungen-im-ausland-zahlen-a-1242548.html

und verweise insbesondere auf die Begründung

"Zur Begründung erklärten die Bremer Richter, das Recht der gesetzlichen Krankenversicherung kenne "keine Beschränkung des Behandlungsanspruchs wegen hoher Kosten".

Ich weise allerdings auch darauf hin, dass das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

Ich habe es auch nicht nötig, Ihre Auslassungen mit dem Wort "Unsinn" zu klassifizieren.

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robeuten 26.05.2019, 18:47
83.

Zitat von rolantik
Sie haben wohl den Artikel nicht gelesen, sonst würden Sie nicht einen solchen Unsinn schreiben. Es gibt ja heute schon Situationen, bei denen die Kassen nicht bezahlen, weil die Medikamente unerschwinglich sind. Machen Sie sich erst mal schlau, was in der Realität passiert, bevor Sie behaupten, dass die Kassen nicht Pro oder Kontra einer Behandlung entscheiden könnten!!
Wenn ein Medikament zugelassen ist, dann werden die Krankenkassen dafür zahlen; insbesondere, weil es a) keine günstigeren Vergleichstherapien gibt, und die Preiskalkulation, so hoch sie auch erscheinen mag, durch gesundheitstechnologische Methoden abgesichert ist ("Qaly" "Icer" etc.). Wenn dann nach einem Jahr freier Preisgestaltung der G-BA, meist auf einem "Gutachten" des methodenirren "IQWIG" basierend, zu einem aus seiner Sicht "richtigen" Preis kommt, kann der Hersteller darauf eingehen, oder das Produkt vom Markt nehmen. Dann bekommt es auf regulärem Wege auch der Millionär oder Privatversicherte nicht - umgekehrt kann jeder natürlich über eine internationale Apotheke ordern....

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der_anonyme_schreiber 26.05.2019, 20:12
84.

Mich würde interssieren wie hich die Entwicklungskosten für das Medikanent sind, wie gut es wirkt.
Der Umsatz alleine ist leider nicht wirklich aussagekräftig.

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arr68 27.05.2019, 00:26
85. Dann soll doch nach Wirksamkeit bezahlt werden

viele Medikamente heilen nicht, sondern verlàngern nur das Leiden. Also nur bezahlen bei Heilung und fertig.

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gammoncrack 27.05.2019, 09:09
86. Über den Kommentar haben Sie nachgedacht?

Zitat von arr68
viele Medikamente heilen nicht, sondern verlàngern nur das Leiden. Also nur bezahlen bei Heilung und fertig.
Wenn jemand, als Beispiel, unter einen schweren Hauterkrankung leidet, deren Beschwerden durch ein bestimmtes Medikament erträglich gestaltet werden, dann ist das natürlich keine Heilung.

Und Sie sagen nun, dass man für das Medikament nichts zahlen soll, da es ja nicht heilt?

Und das meinen Sie tatsächlich ernst?

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rolantik 27.05.2019, 14:25
87. Immer noch nicht verstanden?

Wenn Sie genau verfolgt hätten, was das Medikament aus heutiger Sicht wirklich kann, dann ist es nicht richtig zu behaupten, dass z.B. ein erkranktes Kind damit "geheilt" werden kann. Geheilt heisst doch, dass nach einmaliger Gabe das Kind als gesund gelten kann. Das ist aber nicht der Fall, wie in der Presse zu lesen ist.

Zur Wirksamkeit:
In der START-Studie waren alle 15 mit Zolgensma behandelten Patienten nach 24 Monaten am Leben und ohne permanente Beatmung.
92 Prozent (11/12) der Patienten, die die vorgesehene therapeutische Dosis von Onasemnogen-Abeparvovec erhielten, konnten >=5 Sekunden lang ohne Unterstützung sitzen, ein Meilenstein, der beim natürlichen Verlauf von SMA Typ 1 noch nie erreicht wurde.

Sie sehen, dass das "Heilversprechen" unzutreffend ist und daher bei den Kostenträgern Fragen der Kostenübernahme aufkommen lässt.

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Emil Peisker 28.05.2019, 12:50
88. Voreilige Schlüsse...

Zitat von marcaurel1957
Die hier genannnten Preise sind für Medikamente für seltene Krankheiten völlig angemessern.
Völlig angemessen?

Woher wissen Sie das?
Nach Ihrer verunglückten Verteidigungskampagne für die Dieselhersteller, sollten Sie vielleicht etwas mehr Recherche für die angeblichen Milliardenaufwendungen für diese Gentherapie investieren, sonst widerfährt Ihnen in einigen Monaten erneut ein Reinfall wie bei der obigen Kampagne.

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gammoncrack 28.05.2019, 14:55
89. Ich habe bisher nirgends etwas

Zitat von rolantik
Wenn Sie genau verfolgt hätten, was das Medikament aus heutiger Sicht wirklich kann, dann ist es nicht richtig zu behaupten, dass z.B. ein erkranktes Kind damit "geheilt" werden kann. Geheilt heisst doch, dass nach einmaliger Gabe das Kind als gesund gelten kann. Das ist aber nicht der Fall, wie in der Presse zu lesen ist. Zur Wirksamkeit: In der START-Studie waren alle 15 mit Zolgensma behandelten Patienten nach 24 Monaten am Leben und ohne permanente Beatmung. 92 Prozent (11/12) der Patienten, die die vorgesehene therapeutische Dosis von Onasemnogen-Abeparvovec erhielten, konnten >=5 Sekunden lang ohne Unterstützung sitzen, ein Meilenstein, der beim natürlichen Verlauf von SMA Typ 1 noch nie erreicht wurde. Sie sehen, dass das "Heilversprechen" unzutreffend ist und daher bei den Kostenträgern Fragen der Kostenübernahme aufkommen lässt.
von einem Heilversprechen gelesen. Vermutlich übersehen, aber Sie werden uns sicherlich aufklären.

Warum zahlen die Krankenkassen eigentlich die Behandlungskosten bei Bauchspeicheldrüsenkrebs? Und das bei einer Überlebensrate von unter 10%? Die Behandlungskosten können sich auf bis zu 200.000.- Euro belaufen. Hier könnten die Kassen viel Geld sparen, wenn sie einfach, mit Hinweis auf geringe Erfolgsaussichten, die Kostenübernahme verweigern.

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