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OECD-Studie: Übergewicht wird Lebenserwartung um drei Jahre senken
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Mehr als 90 Millionen Menschen werden bis 2050 an den Folgen von Fettleibigkeit sterben. Eine OECD-Studie hat herausgefunden, dass Übergewicht auch negative Auswirkungen auf die Leistungen von Schulkindern hat.

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egonv 10.10.2019, 15:41
1.

Über die Hälfte der Bevölkerung klingt schon extrem. Ich denke, es sollte weiterhin klar zwischen Fettleibigkeit und leichtem Übergewicht unterschieden werden. Vor einiger Zeit, ich glaube auf Spiegel sogar, gab es doch auch einen Artikel, dass die negativen gesundheitlichen Folgen nicht für leichtes Übergewicht gelten. Klar, ist es schön, wenn die Leute - da zähle ich mich auch dazu - nochmal 10 Kilo abnehmen und im BMI-Normalbereich liegen.
Was ich aber verkehrt finde, ist ständig zu sagen, es seine so viele so übergewichtig. Die extremen Fälle, wo das wirklich schnell und deutlich auf die Gesundheit schlägt, also BMI über 30 oder sogar eher an die 40, sind nicht 50% aller Leute! Man sollte das auch nicht als "normal" darstellen, das bekräftigt eher darin, dass einige sagen "so sehr falle ich ja dann auch noch nicht ja der Reihe".
Ich plädiere sehr stark dafür die Übergewichtsdefinition bei BMI Messung nach oben zu verschieben, 25 als Grenze ist weder realistisch noch stichhaltig als gesundheitlichsschädlich zu beziffern. Mich interessiert mehr, wie viel Prozent liegen über 30, über 35 oder gar über 40? Ich denke hier liegen die Probleme, die dringend angegangen werden müssen.

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deffnull 10.10.2019, 16:02
2. Der wichtigste...

... Punkt, Adipositas, insbesondere bei Kindern, zu bekämpfen, wird natürlich nicht genannt: Zucker. Richtig, wir wollen die Zuckerindustrie ja nicht verschrecken.

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mr.strahlemann 10.10.2019, 16:10
3. Wahnsinn

Und eine Frau Klöckner wehrt sich auch noch. Alles hängt zusammen: Wir essen zu viel und zu ungesund. Das produziert zu viel Verpackungen. Wir trinken den Limoquatsch und verdrecken mit den Plastikflaschen die Umwelt. Für unser Essen werden Rohstoffe geplündert, Bauern in Afrika ausgebeutet, Plantagen gepflanzt. Wir werden Depressiv und Aggressiv. Sprich wenn wir uns gesund ernähren würden, wäre der Planet gesünder, wir hatten weniger Flüchtlinge und weniger Krieg. Denkt mal drüber nach!

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götzvonberlichingen_2 10.10.2019, 16:17
4. Ja aber...

Zitat von egonv
Über die Hälfte der Bevölkerung klingt schon extrem. Ich denke, es sollte weiterhin klar zwischen Fettleibigkeit und leichtem Übergewicht unterschieden werden. Vor einiger Zeit, ich glaube auf Spiegel sogar, gab es doch auch einen Artikel, dass die negativen gesundheitlichen Folgen nicht für leichtes Übergewicht gelten. Klar, ist es schön, wenn die Leute - da zähle ich mich auch dazu - nochmal 10 Kilo abnehmen und im BMI-Normalbereich liegen. Was ich aber verkehrt finde, ist ständig zu sagen, es seine so viele so übergewichtig. Die extremen Fälle, wo das wirklich schnell und deutlich auf die Gesundheit schlägt, also BMI über 30 oder sogar eher an die 40, sind nicht 50% aller Leute! Man sollte das auch nicht als "normal" darstellen, das bekräftigt eher darin, dass einige sagen "so sehr falle ich ja dann auch noch nicht ja der Reihe". Ich plädiere sehr stark dafür die Übergewichtsdefinition bei BMI Messung nach oben zu verschieben, 25 als Grenze ist weder realistisch noch stichhaltig als gesundheitlichsschädlich zu beziffern. Mich interessiert mehr, wie viel Prozent liegen über 30, über 35 oder gar über 40? Ich denke hier liegen die Probleme, die dringend angegangen werden müssen.
Sie haben schon gelesen, dass hier eine Zukunftsprognose abgegeben wurde und nicht der aktuelle Zustand bewertet wurde?
Es fällt schon auf, dass mittlerweile übergewichtige Menschen, besonders Kinder, nicht mehr die Ausnahme darstellen.
Dieses, „ich wiege ja nur 1o Kilo mehr, fühle mich aber wohl“....Ja, mag sein, aber grundsätzlich sind 10 Kilo eben eine Menge. Zumal diese Kilos ja nicht aus schweren Knochen und Muskelbergen bestehen.
Die Lebensmittelindustrie sollte schon aus Kostengründen in die Verantwortung genommen werden, ihre Dickmacher transparent offenzulegen oder eben gesünder zu produzieren. Denn letztendlich werden die Kosten für Folgeschäden von der Allgemeinheit getragen.

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Olaf 10.10.2019, 16:19
5.

Zitat von
Als Hilfen gegen das Übergewicht nennt die OECD eine Reihe von Möglichkeiten, darunter etwa Werbeverbote, Warnhinweise oder Siegel auf Lebensmitteln, das Verbot bestimmter Fette, Kampagnen über Massenmedien oder Schulprogramme.
Verbote und Medienkampangen, damit läßt sich ja wohl alles lösen und schön billig ist es auch.

Wie wäre es denn, wenn man Fettsucht bei Kindern als eine Krankheit oder Beeinträchtigung, ähnlich wie eine Schreib- und Leseschwäche, einstuft und therapiert?

Dann gibt es eben ein eigenes Sport- und Bewegungsprogramm und vielleicht auch eine spezielle Ernährung für diese Kinder. Das würde wirklich helfen.

Werbeverbote und Warnhinweise auf der Schokolade können sie sich sparen. Das nützt gar nichts.

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haarer.15 10.10.2019, 16:43
6. Übergewicht - ein Laster unserer Zeit

Es ist sichtbar, dass das in den letzten Jahren deutlich überhand genommen hat. Daraus resultieren auch die Wohlstandskrankheiten in den Folgejahren, die aber immer noch zuwenig ernstgenommen werden. Leider stimmt, dass unsere Kinder u. a. auch durch die zunehmende Digitalisierung immer träger und bequemer werden, selbst einfache Leibes- und Gleichgewichtsübungen nicht mehr schaffen und oft nur noch unzureichend schwimmen können. Am Sportunterricht allein liegt es jedenfalls nicht. Dafür ist umso mehr Chillen, Chatten und Nascheritis angesagt. Dass das ganz klar negative Auswirkungen auch auf schulische Leistungen hat, dafür braucht man nur Eins und Eins zusammenzählen. Aus einem ungesunden Körper kann auch kein guter Geist erwachsen.

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wire-less 10.10.2019, 16:44
7. Charakterfrage

Zitat von götzvonberlichingen_2
Sie haben schon gelesen, dass hier eine Zukunftsprognose abgegeben wurde und nicht der aktuelle Zustand bewertet wurde? Es fällt schon auf, dass mittlerweile übergewichtige Menschen, besonders Kinder, nicht mehr die Ausnahme darstellen. Dieses, „ich wiege ja nur 1o Kilo mehr, fühle mich aber wohl“....Ja, mag sein, aber grundsätzlich sind 10 Kilo eben eine Menge. Zumal diese Kilos ja nicht aus schweren Knochen und Muskelbergen bestehen. Die Lebensmittelindustrie sollte schon aus Kostengründen in die Verantwortung genommen werden, ihre Dickmacher transparent offenzulegen oder eben gesünder zu produzieren. Denn letztendlich werden die Kosten für Folgeschäden von der Allgemeinheit getragen.
ich finde es bezeichnend das da schon wieder jemand anderes (Lebensmittelindustrie) schuld sein soll.
Imho ist Dick sein eine Charakterfrage. Wer sich selbst nicht im Griff hat und zu viel und das Falsche isst, ist selbst Schuld. Zucker und co. werden auf den Lebensmitteln angegeben und sind für jeden sichtbar. Wir haben eine riesige Auswahl an gesunden Lebensmitteln die wenig Kalorien haben.

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sok1950 10.10.2019, 16:45
8. Betroffenheitsgetue: ob nun mit 90 oder 93, was soll es

zumal man die letzten drei Jahre eh nur noch irgendwo ohne etwas mitzubekommen dahinvegetiert. Deshalb lieber jetzt das Leben genießen anstatt sich krumm zu hungern...

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misterknowitall2 10.10.2019, 16:46
9. Verdammt...

Zitat von mr.strahlemann
Und eine Frau Klöckner wehrt sich auch noch. Alles hängt zusammen: Wir essen zu viel und zu ungesund. Das produziert zu viel Verpackungen. Wir trinken den Limoquatsch und verdrecken mit den Plastikflaschen die Umwelt. Für unser Essen werden Rohstoffe geplündert, Bauern in Afrika ausgebeutet, Plantagen gepflanzt. Wir werden Depressiv und Aggressiv. Sprich wenn wir uns gesund ernähren würden, wäre der Planet gesünder, wir hatten weniger Flüchtlinge und weniger Krieg. Denkt mal drüber nach!
leider weiß keiner so genau was "gesund" denn eigentlich heißt. Da hat wohl jeder so seine Vorstellung und selbst die Fachwelt ist da ratlos. Das merken Sie daran, dass alle 5-10 Jahre Salz entweder gesund oder superschädlich ist, oder Fett dick macht oder nicht. Mit Zucker dürfte es ähnlich sein. Die einzige Konstante über all die Jahre war das Maßhalten.

Gesellschaftlich hingegen kann man schon aufpassen, dass die Nahrung regional erzeugt wird. Man kann zum Beispiel Palmöl meiden, oder Dinge ,die in Plastik verpackt sind.

Und ob wir uns gesund ernähren interessiert den Flüchtling wenig, der vor einem wahnsinnigen Diktator und seinen Schergen flieht.

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