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Olivenöl, Nüsse, Gemüse: Mittelmeer-Diät senkt das Diabetes-Risiko
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Die Bewohner von Mittelmeerländern leben auch gesundheitlich auf der Sonnenseite. Die mediterrane Ernährung schützt sie nicht nur nachweislich vor Herzkreislauferkrankungen. Sie senkt auch das Diabetes-Risiko, zeigt eine aktuelle Studie.

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ari64 08.01.2014, 14:27
10. Es ist die Lebensweise

Nach meiner Erfahrung in jährlich 6Monaten berufsbedingtem Leben und Arbeiten in Südwestfrankreich, sind es nicht nur die Essgewohnheiten.
Sicherlich legt man in den mediterranen Ländern mehr Wert auf gutes und ausgewogenes Essen. Mir erscheint jedoch ein anderer Faktor wesentlich wichtiger, man macht sich dort deutlich weniger Stress, insbesondere bei der Arbeit. Es gibt ndort kei ne festen Termine, z.B. von Handwerkern, eher einen unverbindlichen Zeitvorschlag, der eine hohe Varianz zulässt. z.B. nächste Woche anstatt nächster Mittwoch 13°°(pardon, das geht sowieso nicht, da die Mittagspause von 12-14°° geht). Und das wird auch von allen so akzeptiert, laissez faire anstatt pedantischer Terminreiterei.

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clemensbarono 08.01.2014, 15:06
11. wissenschaftliche Beweise

sollten diese Aussagen belegen. Wieviele Probanden standen den Untersuchungen wielange zu Verfügung. Wie hoch ist die Validität? Wo finde ich diese?

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Alphabeta 08.01.2014, 15:11
12. Stress und Ernährung

sind meiner Erfahrung nach die beiden wichtigsten Beeinflusser der Gesundheit, abgesehen von den umweltbedingten Faktoren wie nahegelegene AKW's, Handymasten und dergleichen. Ich hatte früher nach jedem ausgewachsenen Streit mit meinem Lebenspartner genauso starke Verdauungssörungen, wie nach zu fettem Essen im Restaurant. Das Essen hat man ja selber in der Hand, mit dem Stress ist es oft viel komplizierter. Aber ich lebe jetzt außer der tierfreien Ernährung, die übrigens auch Ent-Stressung ist, weil die Todesangst-Hormone nicht mitverzehrt werden, auch sonst nach dem Motto: Stressvermeidung auf allen Ebenen hat Priorität vor allem anderen!

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kugelsicher 08.01.2014, 15:14
13. Korinthen

Zitat von Hugh
Immer wieder dieser falsche Alarm. Nein die mediterrane Ernährung senkt nicht das Diabetesrisiko. Sie senkt -vielleicht- das Risiko an -Diabetes-Typ-2- zu erkranken. Wann schafft man es SPON endlich, nicht immer nur einfach DIABETES hinaus zu posaunen, sondern die tatsächliche Krankheit gleich in der Überschrift zu nennen.
Jeder weiß, dass damit der "Alters-Diabetes" gemeint ist. Typ 1 ist genetisch bedingt, und darum geht es hier ja wohl nicht.
SPON ist schließlich keine Medizinseite.

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noalk 08.01.2014, 15:30
14. 30 % weniger?

Wo haben die ihre Statistik-Kenntnisse her? Wie kommen die auf -30 %? Btw: 3541 Probanden in 3 Gruppen - die Zahl ist nicht ohne Rest durch 3 teilbar, die Gruppen waren also unterschiedlich groß. Waren die Geschlechter in allen Gruppen gleichermaßen vertreten? Altersstruktur gleich? Nix dazu in diesem Bericht. Lässt auf methodische Fehler und damit Wertlosigkeit der Studie schließen, und macht nicht neugierig auf den Original-Artikel. Und nochwas: Möglicherweise enthielten die "kleinen Geschenke" für die Kontrollgruppe Schadstoffe, die Diabetes-förderlich wirken, wenn man damit in Kontakt kommt!

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Herr Hold 08.01.2014, 15:34
15. ?

Zitat von paddys
Vielleicht sollte eins noch erwähnt werden. In Italien + Griechenland gelten andere Richtwerte für Diabestes + Bluthochdruck.
Sind Sie sicher?

"Mailand – Ein systolischer Blutdruck von unter 140 mmHg reicht auch bei Hochrisikopatienten aus – das ist die wohl deutlichste Neuerung der ESH-Leitlinien, die die European Society of Hypertension (ESH) und die European Society of Cardiology (ESC) jetzt auf dem 23. European Meeting on Hypertension & Cardiovascular Protection in Mailand vorgestellt haben [1].

Für Diabetiker und Patienten mit Nierenschäden oder kardiovaskulären Vorerkrankungen gelten damit die gleichen Richtwerte wie für Patienten ohne Organschäden. Das ist bedeutsam, hatte doch die Leitlinie aus dem Jahr 2007 für Hochrisiko-Patienten noch einen Zielwert von 130/80 mmHg ausgegeben."
http://www.medscapemedizin.de/artikel/4901186

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hasenherz 08.01.2014, 15:36
16. Gesündeste Ernährung

Olivenöl, Nüsse + Obst = VEGAN!!!
Ich denke - also ernähre ich mich vegan!

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Mark Mallokent 08.01.2014, 15:51
17. Mittelmeer?

Da fragt man sich doch wirklich, ob die Studienverfasser schon einmal am Mittelmeer gewesen sind. Typisch sind dort reichlich Pasta und Pizza, reichlich gegrilltes Fleisch, schön fett, das alles mit reichlich Olivenöl zubereitet und mit reichlich Vino rosso heruntergespült. Etwaiges Gemüse wird sorgfältig in reichlich Öl und Salz stundenlang gekocht, damit es auch schmeckt. Daß man am Mittelmeer nun eine besondere Vorliebe für Nüsse hätte, habe ich dagegen nie gemerkt.
Okay, vielleicht ist so eine Diät ja wirklich gesund. Sie hat allerings höchst wenig Ähnlichkeit mit dem, was deutsche Ernährungsexperten normalerweise empfehlen. Ich wünsche trotzdem guten Appetit.

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heineborel 08.01.2014, 15:53
18.

Zitat von noalk
Wo haben die ihre Statistik-Kenntnisse her? Wie kommen die auf -30 %? Btw: 3541 Probanden in 3 Gruppen - die Zahl ist nicht ohne Rest durch 3 teilbar, die Gruppen waren also unterschiedlich groß. Waren die Geschlechter in allen Gruppen gleichermaßen vertreten? Altersstruktur gleich? Nix dazu in diesem Bericht. Lässt auf methodische Fehler und damit Wertlosigkeit der Studie schließen, und macht nicht neugierig auf den Original-Artikel. Und nochwas: Möglicherweise enthielten die "kleinen Geschenke" für die Kontrollgruppe Schadstoffe, die Diabetes-förderlich wirken, wenn man damit in Kontakt kommt!
Oje, 3541 ist nicht exakt durch 3 teilbar. Nun, falls in 2 Gruppen dann 1180 und in einer 1181 Teilnehmer waren dürfte das jawohl noch kein Problem darstellen, oder? Ohne die exakte Gruppengröße kann man die 30% in der Tat nicht nachrechnen, da haben sie recht. Bei gleicher Gruppengröße komme ich auch nicht auf 30% sondern auf 15%, aber was soll's.
Wenn sie den Artikel aufmerksam gelesen hätten dann wüssten sie, dass die Teilnehmer zufällig auf die Gruppen verteilt wurden, demnach Alter und Geschlecht in allen Gruppen gleich verteilt sein müsste. Falls das eine gute Studie war wurde nach der zufälligen Zuteilung überprüft ob die von ihnen erwähnten relevanten Charakteristika in der Tat in allen Gruppen gleich war.
Die Tatsache, dass die nicht explizit im Artikel erwähnt wird spricht übrigens nicht gegen die Studie an sich, sondern höchstens für den Schreiber des Artikles!
Aber da sie ja eh schon neugierig auf den Orginalartikel sind, dann lesen sie doch einfach mal da nach, da werden wohl alle ihre Fragen hinreichend geklärt werden... Hätten sie auch erst machen können bevor sie hier gegen eine Studie pöbeln die sie nicht gelesen haben...

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leconnecteur 08.01.2014, 16:04
19. Oha!

Zitat von kugelsicher
Jeder weiß, dass damit der "Alters-Diabetes" gemeint ist. Typ 1 ist genetisch bedingt, und darum geht es hier ja wohl nicht. SPON ist schließlich keine Medizinseite.
Entschuldigen Sie, aber so wie Sie das formulieren ist das Blödsinn. BEIDE gängigen Diabetestypen sind - laut derzeitigem Forschungsstand - genetisch bedingt. Das heißt: Ohne Veranlagung kein Diabetes; sowohl Typ-1 als auch Typ-2. Wobei das Risiko einer Typ-2-Manifestation bei familiärer Vorbelastung viel größer ist als es beim Typ-1-Diabetes der Fall ist. Plakativ ausgedrückt: Hat Ihre Mutter Typ-1- und Ihr Vater Typ-2-Diabetes, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass bei Ihnen Typ-2-Diabetes ausbricht als die Autoimmunerkrankung. Wirklich entscheidend für einen Ausbruch scheinen bei beiden Typen übrigens externe Einflüsse zu sein.

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