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Opioide in den USA: Drogen-Epidemie breitet sich rasant aus
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In den USA müssen Notärzte immer mehr Menschen mit einer Opioid-Überdosis versorgen. Zuletzt stieg die Zahl der Einlieferungen um 30 Prozent, Zehntausende Menschen starben.

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road_warrior 07.03.2018, 13:16
1. Logisch!

Zitat: "Studien hatten die Suchtgefahr der Mittel massiv unterschätzt.". Logisch, oder? Wer wohl die Studien bezahlt hat? Man sehe sich nur mal die Grafiken in der NYT dazu an: https://www.nytimes.com/interactive/2017/09/02/upshot/fentanyl-drug-overdose-deaths.html

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sikasuu 07.03.2018, 13:27
2. Wenn Schmerzmittel & Drogen billiger sind als die Krankenversicherung

... und auch viel einfacher zu bekommen, sind solche Effekte kein Wunder.
Wer sich keine Behandlung leisten kann, Krankschreiben & zu Hause bleiben geht auch nicht, fährt halt Schmerzmittel oder schlimmeres ein, wenn es mal schlimm wird & er weiter arbeiten muss, weil es sonst aus der Wohnung fliegt, den Job verliert usw.
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Das das Zeug dann abhängig macht, die Dosis immer größer werden muss..... wer weis das nicht, aber in der "sozialen U-SA" hat man/Frau wohl keine große Wahl, wenn man nicht zu den Wohlhabenden 1-2 % gehört. Dar Wort "unfair" hat DT ja für die Außen-&Wirtschaftspolitik reserviert!
Sind aber wohl erwartbare Kollateralschäden der auch so "schlimmen Gesundheitsreform" Obamas.
Wenn DT gedurft hätte wäre das alles besser, bestimmt nicht passiert.
Ein, zwei Polizisten vor jeder Apotheke würde wohl auch, wie vor jeder Schule, das Problem ganz schnell lösen, wenn Geld dafür da sein würde :-((. Aber Steuerrefom Gesundheitswesen, da muss man sich entscheiden!

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johankaiser 07.03.2018, 13:45
3. Deomnkratisches Problem

DT hat nur ein Problem seiner Vorgänger geerbt. Irgendein 'Forscher' hat Zusammenhänge gefunden dass Opiathaltige Schmerzmittel nich zu häufigeren Folgeproblemen, z.B Sucht, führen. Das wurde publiziert, als 'wahr' befunden und schon hat ein Pharma-Unternehmen mit massiven Werbe-Etat entsprechende opiumhaltige Schmerzmittel agrgesiv vermarktet.

Die Ärzte, den Versprechungen der Pharma-Vertreter vertrauenend, als auch empfänglich für Rabatte,?, habe diese Mittel sehr gerne verschrieben so dass viele normale Menschen auf Opium gebracht wurden.
Na, irgendwann wurde diese Praxis eingestellt bzw die Kosten der süchtig machenden Schmerzmittel wurden zu hoch und, Zufall oder Nicht, der illegale Drogenmarkt stand bereit nicht nur die Junkie-Party-Szene zu beliefern, nein auch die armen normalen Hamster die sich für ihre Familien abrackerten standen als weitere Kundengruppe bereit.

Das hat Donald Trump nur geerbt, und zwar von seinen humanen demkrotaschen Vorgängern, den Obamas und Clintons, die habens wohl auch geerbt, von den guten Republikanern. Aber schön dass die wahren Schuldigen in den Berichten kaum genannt werden, so werden die Opfer nur missbraucht um politisch gegen DT Stimmung machen zu können. Und da demonstieren keine unschuldigen jungen Schüler wenn 10.000de pro Jahr an Drogen verrecken die unter DT Vorgänger-Regirungen über Arzt-Praxen auf Krankenversicherungskosten zum Junki wurden.

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brux 07.03.2018, 13:46
4. Trump

Das Problem soll ja bekanntlich von Trumps Schwiegersohn gelöst werden. Der Mann ist auch für die Lösung des Palästina-Konflikts zuständig. Ein echtes Genie. Leider hört man sehr wenig von ihm.

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ktomy69 07.03.2018, 13:47
5. Kapitalismus versus Sozialstaat

Bei uns in Europa stimmt vieles nicht aber an den USA kann man die Nebenwirkungen des ungezügelten Kapitalismus gut erkennen. Die durch den mit Foristen sikasuu beschriebene Zustände, habe ich in den USA selbst gesehen und zwar in der Mittelschicht.

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quercusuevus 07.03.2018, 13:50
6. Klinische Studien

Es gab vor der Zulassung von Oxycontin offenbar keine klinischen Studien zum Suchtpotential:
https://www.newyorker.com/magazine/2017/10/30/the-family-that-built-an-empire-of-pain

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postit2012 07.03.2018, 13:51
7. Ein systemischer Effekt durch die bekannte Löchrigkeit des

Zitat von sikasuu
... und auch viel einfacher zu bekommen, sind solche Effekte kein Wunder. Wer sich keine Behandlung leisten kann, Krankschreiben & zu Hause bleiben geht auch nicht, fährt halt Schmerzmittel oder schlimmeres ein, wenn es mal schlimm wird & er weiter arbeiten muss, weil es sonst aus der Wohnung fliegt, den Job verliert usw...
amerikanischen Gesundheitswesens ist natürlich überhaupt nicht auszuschließen.

Die USA reiten da tatsächlich blind über den Bodensee und die Entwicklung der Lebenserwartung in den USA sieht im Vergleich zu Europa ziemlich kümmerlich aus.

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BoMbY 07.03.2018, 13:58
8. Und jetzt?

Erklären die USA jetzt den Pharma-Konzernen den Krieg? Hat ja auch schon beim "War on Drugs" und "War on Terror" so gut funktioniert ... oder baut man einfach mehr Gefängnisse?

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vaikl 07.03.2018, 14:01
9. Schade,...

Zitat von sikasuu
... und auch viel einfacher zu bekommen, sind solche Effekte kein Wunder. Wer sich keine Behandlung leisten kann, Krankschreiben & zu Hause bleiben geht auch nicht, fährt halt Schmerzmittel oder schlimmeres ein, wenn es mal schlimm wird & er weiter ......
...dass Sie Ursache und Wirkung bunt miteinander vermischen und verwechseln. Die Verschreibung neuer Opioide geschah seit den Neunzigern durchaus auf Rezept und mit Lügen und falschen Versprechungen über Wirksamkeit und Nebenwirkungen. Das hatte keinerlei Gründe in finanziellen Nöten der Patienten. Die dann in immer größeren Teilen der Bevölkerung - vor allem im mittleren Westen - einsetzende Abhängigkeit von diesen Medikamenten entlud sich in eine Riesennachfrage nach bis zu 80fach billigerem Heroin als "Ersatzdroge", weil man sich irgendwann die teuren neuen Pillen auf Rezept nicht mehr leisten konnte.

ObamaCare hatte mit Medicaid auch das Ziel, für solche hochgradig Abhängigen eine Art Methadon-Programm zu ermöglichen, damit sie günstig an Ersatzstoffe wie das lebensrettende Naxolon kommen konnten. Aber Trump hatte zunächst nichts Besseres zu tun, als ObamaCare als "Grund" für die Opioid-Krise im Land zu geißeln, bis ihm eine von ihm selbst eingesetzte Kommission u.A. dringend riet, Medicaid für solche Fälle unbedingt fortzusetzen.

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