Forum: Gesundheit
Organspendeskandal: Experten fordern Vier-Augen-Prinzip
dapd

Der Organspende-Skandal löst eine Debatte über schärfere Kontrollen aus: Ein Gesundheitsexperte fordert, dass Laborergebnisse künftig von zwei Ärzten geprüft werden sollen. Der CDU-Politiker Jens Spahn fordert drastische Strafen für die beteiligten Mediziner.

Seite 1 von 3
ruediger5050@googlemail.c 21.07.2012, 16:30
1. Deutsche Organe

Organhandel u. deutscher Einzelfall ? Man kann es Glauben. Gesünder wäre sich mit der Realität vertraut zumachen. Jeder Deutsche kann zum "Spender" aber auch zum Opfer werden. Es geht nicht nur um Niere, Leber u. Organ, es geht auch um das nackte Leben. Welcher Bürger ist noch naiv genug zu glauben, Ausweis, Willenserklärung, selbst inbrünstigste Gebete schützen ihn vor Gesetzlosigkeiten der weißer Götter u. Funktionäre. Organe und deren „ rationelle “ Verteilung, Verpflanzung sichern hohen Profit in der Heilung zahlungskräftiger Patienten, reduziert aber gleichzeitig Sicherheit und Leben armer Bürger u. Patienten im Land. Sind unsere Bundestagsabgeordneten befähigt die Tragweite, die Folgen des Gesetzes zur Transplantation zu erkennen und zu begreifen? Im jüngsten Fällen des Organhandels geht es nicht nur um falsch dargestellte Patientenzustände mit manipulierten Wartelisten, es werden gleichzeitig hilflose Patienten für den reibungslosen Organhandel zubereitet. Welcher deutsche Bürger kann an Ausnahmen bei Verbrechen im Gesundheitswesen glauben? Der zunehmende illegale Menschen, - u. Organhandel ist auch Folge einer scheinbar blinden Ignoranz der Politik. Die Gefahren der wachsenden, unkontrollierbaren Macht deutscher Medizin sind seit langem bekannt, hier braucht kein Politiker das Institute für deutsche Geschichte befragen. Drei Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen, an die 5000 Ärzte, Spezialisten u. Funktionäre. Kein Politiker, welcher Farbe u. Innung auch immer, übersieht dieses Wählerpotential. Also wird mit mehr oder weniger Talent vertuscht, verharmlost, verschwiegen und weiter gelogen. Und doch ist es nur die "Spitze eines Eisberges". Welcher Bürger kann an stille, soziale Euthanasie (illegale Sterbehilfe) inklusiv Opferausweidung im freien demokratischen Rechtsstaat glauben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ingmar E. 21.07.2012, 17:01
2.

Zitat von ruediger5050@googlemail.c
Welcher Bürger kann an stille, soziale Euthanasie (illegale Sterbehilfe) inklusiv Opferausweidung im freien demokratischen Rechtsstaat glauben.
Es wurden Laborwerte gefälscht. Und das nehmen Sie zum Anlass uns als Mörder hinzustellen.
Merken sie eigentlich wie unglaublich sie sich hier verhalten?

Ich finds extrem frech, ich werd als Pfleger nicht gerade fürstlich entlohnt, bekomme keine Geldgeschenke von der Organmafia, ich reisse mir den Arsch in unterbesetzten Schichten auf, auch um solche Menschen wie Sie zu retten. Und am Ende wird man noch denunziert und als Mörder hingestellt.

Vor allem, dieser Vorwurf kommt doch nur, wenn man keinerlei Plan hat von den Abläufen. Zur Entschuldigung dass sie hier ganze Berufsgruppen als Mörder hinstellen, erwarte ich ein 2wöchiges Praktikum auf einer Intensivstation.

Dann merken sie vllt. dass die Ärzte und Pfleger die viele Organspender melden, also speziell wir auf neurologischer Intensivstation, rein gar nichts davon haben. Unsere neurologischen Patienten brauchen kein Organ. Wir haben mit den Patienten die Organe brauchen gar keinen Kontakt. Die Chirurgen bekommen wir gar nicht zu sehen, die sind in einem ganz anderen Gebäude. Unsere Stationsärzte schwimmen nicht im Geldspeicher.

Wenn wir ein Patient einen Hirntod erleidet, dann wissen wir in 99% der Fälle vorher gar nicht ob er Organspender wird. Denken sie wir bringen wahllos Menschen um, um danach auf das Glück zu hoffen, dass er Organspender ist? Die meisten tragen keinen Spendenausweis mit sich rum, und die Angehörigen suchen auch nicht danach. Wir dürfen die Angehörigen erst fragen ob er Organspende machen wollte, nach dem Hirntod. Ein großer Teil lehnt ab. Denken sie wir töten absichtlich 3Menschen, um dann nach Befragung der Angehörigen wenigstens einen Organspender zu bekommen? Von dem wir nichtmal wissen ob seine Organe benötigt werden, oder genutzt werden können?

Sie liegen höchstwahrscheinlich auch mal auf einer Intensivstation und werden dann mitbekommen was die Folgen des Personalmangels sind. Denken Sie bitte dann an ihren Text, den sie hier rausgerotzt haben, und schämen sich in Grund und Boden, wenn sie erleben was wir trotzdem noch für unsere Patienten machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
janne2109 21.07.2012, 17:24
3. ................

Zitat von ruediger5050@googlemail.c
Organhandel u. deutscher Einzelfall ? Man kann es Glauben. Gesünder wäre sich mit der Realität vertraut zumachen. Jeder Deutsche kann zum "Spender" aber auch zum Opfer werden. Es geht nicht nur um Niere, Leber u. Organ, es geht auch um das nackte Leben. Welcher Bürger ist noch naiv genug zu glauben, Ausweis, Willenserklärung, selbst inbrünstigste Gebete schützen ihn vor Gesetzlosigkeiten der weißer Götter u. Funktionäre. Organe und deren „ rationelle “ Verteilung, Verpflanzung sichern hohen Profit in der Heilung zahlungskräftiger Patienten, reduziert aber gleichzeitig Sicherheit und Leben armer Bürger u. Patienten im Land. Sind unsere Bundestagsabgeordneten befähigt die Tragweite, die Folgen des Gesetzes zur Transplantation zu erkennen und zu begreifen? Im jüngsten Fällen des Organhandels geht es nicht nur um falsch dargestellte Patientenzustände mit manipulierten Wartelisten, es werden gleichzeitig hilflose Patienten für den reibungslosen Organhandel zubereitet. Welcher deutsche Bürger kann an Ausnahmen bei Verbrechen im Gesundheitswesen glauben? Der zunehmende illegale Menschen, - u. Organhandel ist auch Folge einer scheinbar blinden Ignoranz der Politik. Die Gefahren der wachsenden, unkontrollierbaren Macht deutscher Medizin sind seit langem bekannt, hier braucht kein Politiker das Institute für deutsche Geschichte befragen. Drei Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen, an die 5000 Ärzte, Spezialisten u. Funktionäre. Kein Politiker, welcher Farbe u. Innung auch immer, übersieht dieses Wählerpotential. Also wird mit mehr oder weniger Talent vertuscht, verharmlost, verschwiegen und weiter gelogen. Und doch ist es nur die "Spitze eines Eisberges". Welcher Bürger kann an stille, soziale Euthanasie (illegale Sterbehilfe) inklusiv Opferausweidung im freien demokratischen Rechtsstaat glauben.


Sorry- eine Diskussion und auch Ängste sind völlig opportun, aber der Satz ---es werden gleichzeitig hilflose Patienten für den reibungslosen Organhandel zubereitet--- ist denn doch an den Haaren herbei gezogen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bert1966 21.07.2012, 17:40
4. Herr

war ja wohl kein unbeschriebenes Blatt in Sachen Organverschiebungsverdacht. Warum wurden die Ermittlung im ersten Fall von fraglichen Fehlverhalten eigentlich von staatlicher Seite eingestellt ? In solchen Fällen greift der Staat selbst bei begründetem Verdacht nicht durch, wie kommt das ? Mitschuld der Behörden !? Wo war das Gesundheitsministerium da, oder Herr Spahns ?

Es ist zum Heulen, was dieser "Professor" der Sache angetan hat. Und wieder kommen sie jetzt aus allen Löchern gekrochen, die kruden Verschwörungstheoretiker, längst geführte Diskussionen fallen auf den alten Stand zurück, schrecklich für jeden der jetzt in Deutschland noch länger auf ein Organ warten wird.

Ich werde Deutschland verlassen, Medizin an einem Ort machen, wo man sie wie überall sonst auf der Welt honoriert und achtet, nicht in Deutschland eben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
internetwitcher 21.07.2012, 18:21
5. Nachtigall ich höre dich tapsen!

Es geht gerade die Information durch das Internet, das der Arzt ein Moslem ist, der mit der Manipulation der Transplantationslisten nur seine moslemischen Patienten bevorzugt hat auf Kosten von Patienten mit einer anderen Religionszugehörigkeit.

Wenn das stimmen tut, dann ist das ein extremer Skandal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bert1966 21.07.2012, 18:44
6. Es geht sogar das Gerücht um

dass es in der Vergangenheit schon einmal Auffälligkeiten mit dem Mediziner gab: angeblich sei ein in Jordanien lebender Patient von dem "Arzt" (Entschuldigung, wenn das stimmt, dann kann ich so jemanden nicht als Kollegen anerkennen) unter der Adresse seiner Klinik angemeldet worden, die daraufhin zugeteilte Leber wurde dann angeblich von ihm in Jordanien implantiert !? Die Ermittlungsbehörden hätten damals die ERMITTLUNGEN EINGESTELLT ? Ich hoffe das ist eine Räuberpistole !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derdaoben 21.07.2012, 20:17
7. Ermittlung wegen Bestechlichkeit?

In welche Richtung sollte man ermitteln, wenn ein „Widerling in Weiߓ billigend in Kauf nimmt, dass der berechtigterweise Erste auf der Warteliste vorzeitig in die "Ewigen Jagdgründe" geschickt wird? Wenn man dabei dann noch in Form eines Bakschischs absahnen kann, gehe ich davon aus, dass niedere Beweggründe mit ins Spiel kommen.
Dieser "Gott in weißer Weste, Herr über Leben und Tod" hat der Organspende einen Bärendienst erwiesen. Es sollte mich nicht wundern, wenn die Bereitschaft zur Organspende zurückgeht. Ich für meinen Teil hätte ein komisches Gefühl, wenn sich Gesocks an meinen Organen unberechtigterweise bereichern kann. Einige Wenige kriegen den Hals einfach nicht voll genug und gehen dabei auch über Leichen.
Als Konsequenz sehe ich leider nur, dass die Kontrollen beim Organzuteilungsverfahren noch weiter verschärft werden müssen.
Bei meinem Kommentar geht es mir nicht darum, eine ganze Berufsgruppe unter Generalverdacht zu stellen. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten im Gesundheitswesen tätigen Personen ihre Arbeit verantwortungsvoll und gewissenhaft ausführen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ingmar E. 21.07.2012, 20:50
8.

Zitat von derdaoben
Ich für meinen Teil hätte ein komisches Gefühl, wenn sich Gesocks an meinen Organen unberechtigterweise bereichern kann.
Die Organe gehen aber trotzdem an Menschen die sie gebrauchen können. Es sind ja dennoch Kranke.

Weil vllt. 1 von hundert, oder von dutzenden Organen auf dunkle Wege gerät, kann ich doch nicht die Menschen sterben lassen, die ihr Organ über legale Wege bekommen haben.

Ich kann doch nicht sagen: so ihr Bedürftigen, ihr bekommt kein Organ von mir, weil ich Angst habe, dass ich Korruption unterstütze.
Sie tun praktisch sagen, dass Korruption das größere Übel ist, als der Tod dieser Menschen, und man den Tod in Kauf nehmen muss, um keine Korruption zuzulassen.

Für mich ist der Tod der Menschen das größere Übel, ich würde meine Organe sogar weggeben, wenn danach alle über dunkle Kanäle verteilt werden. Sie landen ja dennoch bei Bedürftigen, und es ist immer noch besser, als wenn ich sie mit ins Grab nehme.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
derdaoben 21.07.2012, 22:04
9. Ermittlung wegen Bestechlichkeit?

Ingmar E. heute, 20:50 Uhr: "Sie tun praktisch sagen, dass Korruption das größere Übel ist, als der Tod dieser Menschen, und man den Tod in Kauf nehmen muss, um keine Korruption zuzulassen."

Wenn Sie meinen Artikel aufmerksam gelesen hätten, so wäre Ihnen nicht entgangen, dass dessen Überschrift lautete: Ermittlung wegen Bestechlichkeit?

Ihnen scheint es über Ihren eigenen Tod hinaus egal zu sein, wer zuerst stirbt. Was meinen Sie wohl wie man das nennt, wenn man jemanden aus niederen Motiven sterben lässt(tötet)? Diesen Gedanken wollte ich anstoßen.

Außerdem sprach ich von einem „komischen Gefühl“ und verschärften Kontrollen, nicht davon, dass Organspende aus meiner Sicht eingestampft werden sollte.

Ich wünsche Ihnen nicht, dass ein naher Angehöriger durch gewissenlose Machenschaften eher ins Gras beißen muss, nur weil er nicht über genug Bakschisch und gute Beziehungen verfügt. Mein Gefühl für Gerechtigkeit ist da irgendwie anders geartet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3