Forum: Gesundheit
Orthorexie: Gesunde Ernährung als Ersatzreligion
Corbis

Kreisen alle Gedanken um gesundes Essen, kann das krank machen. Betroffene vereinsamen, entwickeln Mangelerscheinungen, magern ab. Manche Psychologen sprechen dann von Orthorexie und sehen Parallelen zur Magersucht.

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gracie 25.08.2014, 12:11
50.

Zitat von Böses Auto
Man könnte mal einen ähnlichen Artikel schreiben über Menschen, die sich zwanghaft auf ungesundes Essen bestehen, Bio verachtenswert finden oder sich vor vegaterischen Mahlzeiten, Obst, Salat oder Gemüse fürchten. Wieviel Prozent der Bevölkerung ist denn davon betroffen? Bestimmt deutlich mehr als 1% die nicht normal sind, sondern dringend Hilfe benötigen.
Für sie muss ich ungesund leben und 150 kilo wiegen.
Weder das eine noch das andere, aber Menschen die jede Mode aufschnappen und es bis ins Kankhafte durchziehen, dass ist ist für sie wohl gesund.

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Crom 25.08.2014, 12:11
51.

Zitat von taubenvergifter
Ihr Fleisch hat zuvor auch Pflanzen gefressen. Und zwar weit mehr, als sie vertilgen würden. Insofern ist es selbstredend für die Tiere besser, sie greifen gleich zu Obst und Gemüse.
Die Tiere hätten dann wohl nie gelebt. Ob das unbedingt besser für die gewesen wäre, sei dahingestellt. Was viele Veganer/Vegetarier vergessen. Viele Tiere leben nur, damit sie später bei uns auf dem Teller landen.

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westerwäller 25.08.2014, 12:21
52. Das Problem ist ...

... früher regten sich die Leute auf, was sie selbst auf dem Teller hatten ...

... heutzutage regen sie sich darüber auf, was andere Leute auf dem Teller haben ...

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joan 25.08.2014, 12:25
53.

Zitat von happyrocker
Was und wie ich esse, ist nun wirklich meine Privatsache. Wenn ich Ratschläge möchte, frage ich danach!
Die Privatsache hört aber dort auf, wo andere durch sie Nachteile haben.

Natürlich kann jeder essen was er möchte, aber die Behandlungen ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten finanziert nun mal die Solidargemeinschaft über die Krankenkassenebeiträge.

Wer sich so ernährt, dass die Behandlung der daraus resultierenden Krankheiten von anderen bezahlt wird, muss sich eben auch gefallen lassen, dass man seine Ernährung kritisiert. Wer das nicht möchte, möge dann bitte fairerweise die Therapiekosten seiner ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten selbst aus eigener Tasche bezahlen.

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Hermes75 25.08.2014, 12:28
54.

@ #29: Und dann gibt es auch noch die Leute die zwanghaft hinter jedem Artikel eine finstere Lobbygruppe vermuten und die Mitmenschen zum "selbstständigen Denken" aka Verschwörungstheorien bekehren wollen.
Die Lebensmittelindustrie bietet genau die Dinge an, die die Leute tatsächlich kaufen - sonst würden die nämlich auf ihren Produkten sitzen bleiben.
Das größte Übel ist, dass ständig die verschiedensten Gruppen den Verbrauchern einreden wollen dieses oder jenes sein "gesund" oder "ungesund".

Dabei kann man sowas gar nicht pauschalisieren.
Jemand der sich ausschließlich vom selbstgezogenen Blattsalat ernährt wird auf die Dauer seinem Körper genauso schaden wie jemand der jeden Tag zum Burgerbrater rennt.
Wer vernünftig ist achtet einfach darauf welches Essen ihm am besten bekommt.

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taubenvergifter 25.08.2014, 12:30
55.

Zitat von Crom
Die Tiere hätten dann wohl nie gelebt. Ob das unbedingt besser für die gewesen wäre, sei dahingestellt. Was viele Veganer/Vegetarier vergessen. Viele Tiere leben nur, damit sie später bei uns auf dem Teller landen.
Und nun soll man also die Tiere zu den Wochen und Monaten der Qual beglückwünschen? Würden die tierfreundlichen Tieresser nicht zu Tierpopofleisch und Tiergehirn greifen, würde man diese Tiere erst gar nicht zur Welt bringen?

Ihr Ernst?
Natürlich ist es besser, viele dieser Tiere würden nie das Licht der Welt (eher das Neonlicht der industrialisierten Mastanlage) erblicken. Das wäre besser für diese Tiere und für die Umwelt sowieso. Für die meisten der Konsumenten übrigens auch.

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taubenvergifter 25.08.2014, 12:31
56.

Zitat von westerwäller
... früher regten sich die Leute auf, was sie selbst auf dem Teller hatten ... ... heutzutage regen sie sich darüber auf, was andere Leute auf dem Teller haben ...
Betrifft aber nur die Konsumenten, die über den eigenen Tellerrand hinaus blicken.

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Nudelholz 25.08.2014, 12:33
57. Vielleicht

Zitat von andros0813
SPON mal wieder auf boulevardniveau..ein paar leute trauen sich eine gesunde ernährung aus eigenem garten zu, verfetten nicht, wie 80% der volksmasse und schwupps sind SIE die kranken..toll recherchiert! warum komplieziert wenns einfach geht..nun habe ich gelernt, das die ablehnung von fastfood gradlinig in einer eßstörung landet? oder ists besser, solche artikel wie diesen zu meiden?
sollten Sie den Artikel mal ein weniger aufmerksamer und differenzierter lesen . So ein bisschen Textverständnis sollte man doch eigentlich jedem zutrauen können.
Oder leben Sie nach der Devise "warum kompliziert wenn`s einfach geht"....schnell mal drüber fliegen, nicht 50 % verstanden aber schnell nen Kommentar ? Warum kompliziert wenn`s einfach geht...ja dann sollten Sie beim Fast food bleiben. Nenn Guten !

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duk2500 25.08.2014, 12:33
58. Veganismus

Der Veganismus ist ganz sicher eine chronische Form der Orthorexie. Jeder, der mit diesen Menschen einmal diskutiert hat erschreckt vor der Verbohrtheit und Realitätsfremde dieser vor allem Kinder schädigenden Ideologie.

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taubenvergifter 25.08.2014, 12:34
59.

Zitat von Don_Draper
Was meinen sie denn genau damit? Haben sie Angst krank zu werden, oder früher zu sterben? Was mir hier fehlt, ist der Genuss am Essen, manchen Produkten, gerade Fleisch, merkt man es am Geschmack nämlich an, ob sie BIO sind. Das ist für mir ein Grund, solche Nahrungsmittel zu kaufen und nicht nur, weil ich vielleicht kein Krebs bekomme oder 5 Monate länger lebe.
Vielleicht bindet ein Stück Biofleisch weniger Wasser, aber es schmeckt erstmal v.a. durch die Zubereitung. Ohne irgendwas damit getan zu haben, ist ein Stück bauchfleisch auch nicht schmackhafter als ein unbehandelter Tofublock.

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