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Partnerwahl: Wir verlieben uns immer in die Gleichen
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Die Partnerwahl ist berechenbarer als viele glauben, zeigt eine neue Studie mit Daten aus Deutschland. Demnach ähneln neue Partner oft stark dem Ex - nur sehr neugierige Menschen fallen aus dem Muster.

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Gerdd 14.06.2019, 17:41
1. Das vielleicht wichtigste Ergebnis ...

... einer solchen Studie waere doch eine Strategie, wie man diesen - manchmal fatalen - Trend durchbricht. Ich kenne mehrere Menschen, die sich immer wieder in den selben - voellig ungeeigneten Typ verlieben. Umgekehrt finden ausgerechnet diese ungeeigneten Kandidaten auch ihre zukuenftigen Opfer attraktiv. Man koennte es eigentlich laengst besser wissen, aber man wirft all die Erfahrungen in den Wind ...

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eichenbohle 14.06.2019, 18:51
2. Nennt sich "Beuteschema".

Wenn ich so die 45 Jahre zurückblicke, hätten 80% der Freundinnen, Geliebten und Ehefrauen durchaus Schwestern sein können. Es gab ein paar Außreisser in der Größe nach oben und unten aber bei den Mehrjährigen Beziehungen waren sich die Frauen auch im Charakter sehr ähnlich. Mit meiner jetzigen Frau bin ich 10 Jahre verheiratet. Hat eben so lange gedauert, bis ich meinte das sich Aussehen und Charakter auf dem idealen Level befindet - sicher weil man selbst vieeeel ruhiger und gesetzter geworden ist. Aber sie entspricht eben auch meinem "Beuteschema" . :)

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widower+2 14.06.2019, 20:00
3. Das ist bei mir ganz anders

Zitat von eichenbohle
Wenn ich so die 45 Jahre zurückblicke, hätten 80% der Freundinnen, Geliebten und Ehefrauen durchaus Schwestern sein können. Es gab ein paar Außreisser in der Größe nach oben und unten aber bei den Mehrjährigen Beziehungen waren sich die Frauen auch im Charakter sehr ähnlich. Mit meiner jetzigen Frau bin ich 10 Jahre verheiratet. Hat eben so lange gedauert, bis ich meinte das sich Aussehen und Charakter auf dem idealen Level befindet - sicher weil man selbst vieeeel ruhiger und gesetzter geworden ist. Aber sie entspricht eben auch meinem "Beuteschema" . :)
Außerdem soll es in dem Artikel dem Wortlaut nach darum gehen, in wen wir uns verlieben. Und außer gewissen nicht erfüllten Ausschlusskriterien kann ich bei meinen Freundinnen, Geliebten und der einen Ehefrau keine großen Gemeinsamkeiten erkennen. Auch nicht bei denen, in die die ich mich tatsächlich mal verliebt habe.

Wahrscheinlich war ich da völlig wahllos.:)

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miss maik franz 14.06.2019, 20:13
4.

Das passiert denen, die glauben, es gebe den/die Richtige/n.

Hat man erstmal erkannt, dass es das nicht gibt, ist man davon weg und frei.

Wie Andrew Boyd so schlau meinte, man muss nach dem richtigen Falschen gucken. Und den hat man gefunden, wenn man jemandem gegenüber sitzt, ihn verliebt ansieht und zuhört und denkt, "Das Problem möchte ich haben!"

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manicmecanic 14.06.2019, 20:38
5. Nein

Das kann ich für mich aber auch einige gute uralte Freunde nicht bestätigen.Ich war eher unmännlich und habe nie etwas mit einer Frau gehabt ohne Liebe,aber jedes meiner Mädels war vollkommen anders sowohl mental wie auch physisch.

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phoenix68 15.06.2019, 00:45
6. Aus Angst

noch einmal an einen narzistischen Psychopaten zu gelangen, lasse ich keinen an mich heran. Eine lebenslange PTSD-Therapie ist nach dieser Beziehung notwendig zum Überleben.

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Rainald 15.06.2019, 02:25
7. Hypergamie steckt in den Genen des Menschen

das ist der Grund, warum Frauen unabhängig von der Kultur nur einen einzigen Typ Mann bevorzugen und sogar bereit sind, diesen mit anderen Frauen zu teilen. Dieses den Frauen so eigene Verhalten war und ist die Ursache, dass z.B. Feudalsysteme wie der europäische Absolutismus oder das indische Kastenwesen entstehen. Selbst im Kommunismus gibt es eine Art Kastenwesen: Arbeiter und Bauern sowie die politische Elite. Durch Hypergamie und Monkeybranching können Frauen einfach ihren sozialen Status schrittweise verbessern, indem sie immer höher heiraten. Selbst als nicht verheiratete Konkubine eines Fürsten haben sie immer noch einen deutlich besseren Schnitt gemacht, als durch die Ehe mit einem armen Bauern. Männer dagegen haben in solchen Systemen praktisch keine Möglichkeit für den sozialen Aufstieg. Sie können nur absteigen und werden ausgesiebt. Ein Aufstieg wäre nur von der Position eines Fürsten aus möglich, indem dieser Krieg gegen ein anderes Fürstentum führt, gewinnt und sich Macht und Land des besiegten Fürsten einverleibt. Heute gibt es zwar kein feudales System und keine kommunistischen Politeliten in fürstengleichen Positionen mehr, aber es geht eben übers Einkommen. Alphaeigenschaften und Geld. Das entspricht letztlich auch der Lebenserfahrung meiner inzwischen 50 Lebensjahre. In Zeiten als Hilfsarbeiter und Callcenter für einen Mindestlohn war ich die meiste Zeit meines Lebens für Frauen nur wie Luft. Schon wenn ich meinen Beruf Callagent nannte, waren Dates bereits zu Ende. Heute dagegen, wenn ich bei der Frage nach dem Beruf Wirtschaftsingenieur und IT-Manager bzw. Projektleiter oder Führungskraft angebe, Frauen anhand von Accessoirs, Bekleidung usw. sehen, dass ich gut verdiene, ist Dating kein Thema mehr. Ich kann jede haben, auch solche, die 20 bis 30 Jahre jünger sind. Ein Mann muss nur etwas beruflichen Einfluss und ein hohes Einkommen haben, der Frau etwas Orientierung und Führung geben, ein charmanter und humorvoller Entertainer sein, der einen Abend oder einen Urlaub unterhaltsam organisieren (und zu großen Teilen bezahlen) kann. Wenn er dazu regelmäßig duscht, Finger und Fußnägel kürzt, das ist genau der Typ auf den alle Frauen stehen. Alle anderen werden von Frauen nur temporär akzeptiert, wenn sich nichts anderes findet und für einen solchen Mann sofort fallengelassen.

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MissMorgan 15.06.2019, 11:38
8. Immer diese Klischees - Herr Forist

Ja, vermutlich alle meiner Bekannten und Freundinnen mögen einen Mann an ihrer Seite, der ihnen in schwierigen Zeiten Halt gibt. Ist das bei Männern anders? Nein, ist es nicht - wieder kürzer Blick in den Bekannten- und Freundeskreis.
Weshalb Männer in tieferen Gehaltsgruppen eventuell etwas schlechter abschneiden könnten? Durch ihr permanentes Gejammer. Da sitzen schlecht gepflegte Männer (und zwar nicht gerade von der schweren Arbeit kommend) herum und jammern, dass sie keine Frau abbekämen, dass sie sich mit Pornos begnügen müssen. Klar, dass dieses Date in die Hose geht.
Ich als Frau jammere auch nicht ständig darüber, dass unser Lohn geringer ausfällt als der des Kollegen und manchmal geht es tatsächlich nur um eine Tasse Kaffee, zu der frau mal eingeladen werden will. Jemandem gegenüber sitzen zu müssen, der über das angebliche Anspruchsdenken aller Frauen meckert, eine Freundin wie Angelina Jolie haben will wird es auf dem Datingmarkt immer schwer haben. Aber auch Hauptschüler, Handwerker etc haben mich schon positiv überrascht, gebildet, gesellschaftspolitisch interessiert und fähig, ein, zwei Sätze grammatikalisch zu formulieren. Komischerweise sind es aber auch eben die, die in irgendeiner Weise dann doch aufsteigen... (was sich nicht unbedingt merkbar auf dem Gehaltszettel ausmacht). Es geht nicht ums Geld. Es geht um Auftreten, dem mit-sich-im-Reinen-sein. Frauen sind nicht so simpel wie Männer, die eben um des Aussehens willen einiges an Unzulänglichkeiten tolerieren. So, da habe ich Ihnen mal mit einem Klischee geantwortet :-)

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erespondek 15.06.2019, 11:54
9. Aus den lezten 40 Jahren

habe ich mitgenommen: liebe Frauen stehen auf Typen die ich nicht mal mit Asbesthandschuhen anfassen würde, Frauen die sich geradallimentierte aus einer Beziehung mit einem Schläger, Schürzenjäger, Aufschneider oder Schauspieler beendet haben suchen sich postwendent einen Neuen gleichen Kalibers. Beratung: sinnlos. Umgekehrt ist das genauso. Und mit der Zeit wird es nicht besser, nur die Scheidungsanwälte werden reicher.
Zum Glück gibt es nicht so furchtbar viele von der Sorte, sonst könnte man den Glauben an due Menschheit verlieren.

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