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Pestizid Glyphosat: Wahrscheinlich krebserregend, wahrscheinlich nicht...
AP

Der Streit über das Pestizid Glyphosat geht in die nächste Runde: Die zuständige EU-Behörde Efsa erklärt es für "wahrscheinlich nicht krebserregend". Jüngst war die Internationale Agentur für Krebsforschung zu einem anderen Schluss gekommen.

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ihawk 12.11.2015, 18:19
1. Der Hersteller von Glyphosat

... ist der Konzern - ja richtig, es ist Monsanto. Dem Konzern Monsanto kann man aus einer schier unendlichen Liste von Gründen nicht über den Weg trauen ... unter anderem wurde in den USA aufgedeckt, dass Monsanto "wissenschaftliche Gutachten" finanziert hat, die Glyphosat verharmlosen und als den Segen der Menschheit darstellen.
Wer die Geschäftspläne von Monsanto kennt (die machen kein Geheimnis daraus), der weiß um den imperialen Anspruch dieses Konzerns - ähnlich wie die Bank Goldman Sachs nach dem Vorbild der Mafia strukturiert und ebenso skrupellos.
Eines der wichtigsten Gründe TTIP & Co zu verhindern ist, Monsanto und seinen Lizenznehmern den Zugang zum europäischen Markt zu verbauen.
Wenn eines Tages dreiköpfige Frösche in unseren Wiesen quaken, dürfte es zu spät sein, sich gegen das Teufelszeug von Monsanto zu wehren.
Nur zutiefst korrupte Politiker können vor diesem Treiben eines kriminellen Konzerns die Augen verschließen.

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mischamai 12.11.2015, 18:22
2. Lobbyaussage

Wer glaubt denn an solch alberne Antworten?Bald kommt die Zigrettenindustrie und behauptet dass Rauchen unschädlich sei und die Brandweinindustrie sagt dass Alkohol doch nicht betrunken macht.

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melnibone 12.11.2015, 18:22
3. Man stelle ...

sich ein Zustande gekommenes TTIP oder CETA Abkommen noch als Beiwerk vor!!
Der ´blaue´ Planet! Lach ...

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iambellerophon 12.11.2015, 18:32
4. ganz egal

oder? wahrscheinlich wird damit ne menge geld gemacht? das ist wirklich grenzwertig was da produziert wird und auf den acker kommt, heiliger monsanto lass hirn regnen statt rauten!

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Fuscipes 12.11.2015, 18:41
5.

"Die Behörde schlägt vor, einen neuen Grenzwert für die akute Aufnahmemenge von Glyphosat, etwa während einer einzigen Mahlzeit, einzuführen und die Höchstgrenze auf 0,5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht zu setzen", soso, nachdem der Verdacht auftaucht, der Stoff könne krebserregend sein möchte man den Grenzwert erhöhen, das passt nicht zusammen.

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infoseek 12.11.2015, 18:44
6. Wahrscheinlich - oder was?

"Wahrscheinlich krebserregend" - "wahrscheinlich nicht krebserregend": Ist das Glas jetzt halbvoll oder halbleer? Wahr ist beides. Beim Glyphosat ist es offenbar ebenfalls eine Frage der Perspektive.

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hwdtrier 12.11.2015, 18:48
7. Ein Verbot

würde die Landwirtschaft stark treffen und damit die Versorgung mit Lebensmittel für Alle unmöglich machen.

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oidahund 12.11.2015, 18:49
8.

Die WHO führt Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend - das ist die gleiche Stufe wie rotes Fleisch ...... irgendwie schon komisch diese WHO.
Die Expertise heißt doch, gwies wois ma ned (Gewisses weiß man nicht), da frage ich mich, warum in all den Jahrzehnten des Einsatzes noch keine genaueren Daten vorliegen. Das Zeug ist doch schon seit zig Jahren auf Getreidekörnern zu finden. Müßte sich das nicht in den Krebszahlen wiederspiegeln? Gibt es eine Grenzbelastung? Warum forschte man in den letzten Jahrzehnten da nicht genauer? - Es gibt als Entscheidungsgrundlage nur eine Studie, die andere Studien auswertet, die wiederum nicht alle neutral sein können. Damit kann jeder seine Meinung begründen. - Für mich ist das eine extrem schwache Leistung sowohl der WHO als auch der nationalen und europäischen Prüfstellen.

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homecat 12.11.2015, 18:49
9.

Monsanto verdient sich an diesem und noch vielen anderen Produkten dumm und dämlich. Bauern dürfen ja auch kein Saatgut von irgendwelchen Anbietern kaufen - sie müssen bei Monsanto kaufen.
Ich habe selbst vor einigen Jahren Roundup verwendet und die Hinweise waren, dass man dieses Mittel nicht ausbringen darf, wenn Tiere, auch Hund und Katze, sich in und an der Ausbringungsfläche aufhalten könnten. Und ich habe die Wirkung von Roundup sehen können.
Wenn jetzt irgendwelche gekauften "EU-Behörden" dieses Mittel als nicht krebserregend klassifizieren, so ist das im direkten Zusammenhang mit den TTIP- und CETA-Verfahren zu sehen.

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