Forum: Gesundheit
Pflegereform 2017: Mehr Menschen sind jetzt "pflegebedürftig"
DPA

Die Pflegereform stellt Demenzkranke finanziell besser und stärkt die häusliche Versorgung. Wie bei jeder Reform gibt es allerdings auch Verlierer.

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j.igelmann 01.01.2017, 21:03
10. Was heißt Plegeheim?

Über 90 % der deutschen Bevölkerung wissen nicht, was es heißt in einem Pflegheim für viele besser
Sterbeheim zu leben! Gehen Sie Sie in Pflegheime in Deutschland und sehen Sie sich die Dinge
an. Gehen Sie in Seniorenheime in Österreich und vergleichen Sie. Vor allem vergleichen Sie die "Rente"
dann sehen Sie als Erstes, dass die Rentner in Deutschland durch das miese System gegenüber Österreich
betrogen werden. All all den hat die SPD mitgewirkt, besonders Schröder und die Grünen, die man sofern
sie ins Altenheim in Deutschland konnen sollten im Rollstuhl am Fenster stehen lassen sollte. Dann haben sie
Zeit über den Mist den sie selbst angerichtet haben. Von der Ausbeutung der Pflegekräfte will ich erst gar nicht
reden. Als erstes sollten PDL und Heimleitung nicht schon am Freitag um 12 den Griffel fallen lassen sondern
verpflichtet werden auch am Wochenende Dienst zu tun! Dann sollte der korrupte Vorgang der Heimaufsicht
in Absprache mit dem anstehenden Heimbesuch und Benotung mit 1 oder 1.1 beendet werden. In keinem Heim das mir bekannt ist ist Zeit mit Bewohnern sagen wir am Tag 1/4 Stunde spazieren zugehen, oder Lebensfreude zu vermitteln. Sind Bewohner noch klar im Kopf sind keine Räume vorhanden um Sport, zu bügeln oder eine Waschmaschine zu benutzen. Jeder Schule sollte verpflichtet werden mit den Schülern Heim zu besuchen und darüber zu reden. Die Enkel sind meißt für das Thema aufgeschlossener als die eigenen Kinder, die oft froh sind die Alten los zu zu sein. Ich kenne Fälle, wo sich die Kinder gar nicht um die Eltern kümmern! So wie es einen Wehrbeauftragten für den BW gibt, sollte es auch einen Seniorenbeauftragten
für Heimbewohner angesiedelt beim Kanzler geben, welcher monatlich berichtet. Ein Heimplatz kostet, besser ein kleines Zimmer mit teils miserabler Verpflegung kostet ab ca. 900 PSt 1, oft reicht die Rente nicht mal dafür, sodass Stütze erfoderlich wird. Die Medien sind gefordert die Mißstände in Deutschland und die Rente,
das System zu Österreich oder der Schweiz zu beleuchtet. Denn auch die Redakteure können mal dort landen!

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gael88 01.01.2017, 21:04
11.

Nachdem ich den Artikel gelesen hatte, hatte ich den Eindruck, dass diese Reform überwiegend Vorteile hatte. Eine Änderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs war notwendig, und dass man bei der Begutachtung nicht mehr quantitativ, sondern eher qualitativ vorgeht, scheint mir in die gute Richtung zu gehen. Ihre Kommentare aber haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass es eigentlich mehr Verlierer geben wird als die Verfasserin des Artikels es behauptet. Ich würde gerne wissen, was ein Pflegeheim normalerweise kostet und wie viel Prozent der Kosten durch das Pflegegeld gedeckt werden. Außerdem frage ich mich, ob es viele Senioren gibt, die sich dafür entscheiden, ins Heim zu gehen, obwohl sie zu Hause bleiben könnten. Die meisten haben meiner Meinung nach nicht die Wahl und ihre Familien müssen sich dann mit weniger Geld begnügen. Was tut die Regierung, um alternative Pflegeformen zu fördern?

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Crom 01.01.2017, 22:40
12.

Wieder ein Beispiel wie in der Gesetzlichen am Leistungskatalog herumgedoktert wird. Kein Wunder, wenn man sich dann für die Privaten entscheidet, so man die Wahl hat.

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diefreiheitdermeinung 01.01.2017, 23:14
13. Schon mal ueberlegt

warum Pflegebeduerftige quasi kerngesund werden and man ihnen das Pflegegeld komplett streicht wenn sie um Pflege leistbar zu machen in ein nicht-EU Land uebersiedeln ? Billiger wuerde es fuer die Pflegeversicherung for Allem in Asien. Will man anscheinend nicht weil dann die dt Pflegeindustrie nicht mehr verdienen koennte. Und ist auch noch zum Wohle der Betreiber im BSB festgeschrieben.

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Frickleburt Frogfart 01.01.2017, 23:19
14. Alt? Krank? Arm? Selbst schuld.

Zitat von Nordstadtbewohner
Wer in ein Pflegeheim möchte, sollte für diese Kosten auch selbst aufkommen. ... Es gibt am Versicherungsmarkt entsprechende Möglichkeiten, für das Alter vorzusorgen. Wer diese Angebote nicht nutzt, muss mit den Konsequenzen in der späteren Lebenszeit rechnen oder die Familienangehörigen zur Finanzierung des Heimaufenthaltes hinzuziehen.
Jawoll. Und wer das nicht kann kann, der soll ruhig im Armenhaus verrecken.

Ihre einfache Weltsicht in Ehren, aber sagt Ihnen das 'Solidarprinzip' irgendetwas? Wahrscheinlich nicht, sonst würden Sie den monatlichen Newsletter der INSM abbestellen und müssten nicht einen derartigen Quark absondern.

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jojack 02.01.2017, 00:21
15.

Zitat von ayberger
eine bundesgesetzliche und bundeseinheitliche Regelung für Blinde/Gehörlose zu finden, die sind nun weiterhin auf das Wohlwollen und die jeweilige Kassenlage der einzelnen Länder angewiesen, man erinnere: Niedersachsen hatte als einziges Bundesland unter MP Chr. Wulff und seiner Sozialministerin U. v. d. Leyen vor einigen Jahren das Landesblindengeld völlig abgeschafft und später - es standen Wahlen vor der Tür - auf in Teilschritten auf einem insgesamt niedrigerem Niveau wieder eingeführt ...
Warum sollte ein Gehörloser ohne weitere Beeinträchtigungen denn pflegebedürftig sein?

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jojack 02.01.2017, 00:28
16.

Zitat von Frickleburt Frogfart
... wird diese "Reform" als "Stärkung der mobilen Pflege" verkauft. Die Leute sollen eben mehr zuhause gepflegt werden und nicht ins (teure) Heim ziehen. Aber es geht eben nicht nur um die mobile Pflege, sondern es fängt viel früher an: Für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Einkaufen, Begleitungen bei Arztbesuchen etc. gibt es lt. Pflegegesetz ebenfalls Zuschüsse. Es gibt nur keinerlei Kapazitäten für diese Dinge bei den Pflegediensten, sodass es bei den Angehörigen oder bei teuren professionellen Dienstleistern hängenbleibt. Was nützt mir die medizinische Pflege, wenn ich dabei verhungere, weil ich es nicht schaffe, mir die Dinge des täglichen Bedarfs ins Haus zu holen? Oder es nicht schaffe, mir dringend benötigte Rezepte - man denke an das Theater namens "persönliches Erscheinen" zu Quartalsbeginn - zu besorgen?
Weil das alles eben finanziert sein will. Das Ausmaß an Pflegebedürftigkeit in er Gesamtbevölkerung wird schon allein aufgrund der demographischen Entwicklung steigen. Soll das alles die schrumpfende erwerbstätige Bevölkerung schultern?

Im Übrigen: fast alle großen Supermarkt-Ketten bieten die günstige oder gar kostenlose Lieferung von Lebensmitteln frei Haus an. Also kein Grund, kostenpflichtige haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Für die Organisation all dessen sind zunächst die Angehörigen gefragt - ist das nicht auch eine Selbstverständlichkeit?

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blitzunddonner 02.01.2017, 00:42
17. die benachteilung für häusliche pflege ist eher gestiegen.

die benachteilung für häusliche pflege ist eher gestiegen. pflegesachleistung, gemeint ist in wahrheit damit, was pflegeinstitute abrechnen, erhöt sich auf fast den 3fachen betrag dessen, was gleiche, eher aber umfangreichere und bessere leistungen durch angehörige an vergütung erfährt.

ein weiterer schwchpunkt wurde nicht behoben: leistungen, die nicht direkt mit altenpflege zu tun haben (haushalt, garten, hausmeisterei, behördenpost, rechnungen begleidhen usw. , ist nicht geregelt, aber krankenkassen weigern sich normale dienstleister anzuerkennen, wenn dafür beträge des pflegestärkungsgesetzes verwendet werden sollen. stattdessen lassen sie nur anerkannte pflegeinstitute zu, die solche leistungen entweder gar nicht erbringen oder zu phantasiepreisen.

das sind die grundlegenden dringendsten forderungen für altenpflege im häuslichn bereich:

1. gleiche entgeltung von häuslicher und institutsleistung.

2. bei teilweiser oder gänzlicher berufsaufgabe der pflegepersonen, vollständige oder eben teilweise übernahme der krankenversicherung der pflegepersonen.

3. urlaubsregelungen für pflegepersonen- das bedeutet: volle weiterzahlung des pflegegeldes bei kurzzeitpflege und übernahme der investitionskosten (ca 50 euro pro tag) durch land und/oder bund.

4. freie anbieterwahl bei nicht pflegerischen leistungen bei deutlicher erhöhung der dafür vorgesehenen zuschüsse.

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sitiwati 02.01.2017, 06:08
18.

Zitat von Nordstadtbewohner
Der Artikel stellt zu Recht fest, dass es bei dieser Reform auch Verlierer gibt. Das sind jene, die ab dem 01.01.17 die Beitragserhöhung der gesetzlichen Pflegeversicherung stemmen müssen.
ich zb ic zahle jetzt 44 euro immonat c 2,55% meiner rente

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teilzeitmutti 02.01.2017, 06:44
19. Ja ja

Zitat von ayberger
eine bundesgesetzliche und bundeseinheitliche Regelung für Blinde/Gehörlose zu finden, die sind nun weiterhin auf das Wohlwollen und die jeweilige Kassenlage der einzelnen Länder angewiesen, man erinnere: Niedersachsen hatte als einziges Bundesland unter MP Chr. Wulff und seiner Sozialministerin U. v. d. Leyen vor einigen Jahren das Landesblindengeld völlig abgeschafft und später - es standen Wahlen vor der Tür - auf in Teilschritten auf einem insgesamt niedrigerem Niveau wieder eingeführt ...
das "übliche" Argumentieren der "Interessenverbände". Ich finde es schon reichlich bizarr das Blinde und Gehörlose nur aufgrund der Tatsache das sie eben jene Behinderung haben, staatliche Transferleistungen erhalten ohne das im Grunde daran ein Bedarf besteht. Der geistig Behinderte bekommt kein Geld nur weil er geistig behindert ist. Der Querschnittgelähmte bekommt auch kein Geld nur weil er sein Leben im Rollstuhl zu bringen muss.

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