Forum: Gesundheit
Pharmafirmen: So viel Geld bekamen Schweizer Ärzte und Kliniken
picture alliance

Franken für Fortbildungen, Vorträge und Reisekosten: Auch in der Schweiz zahlt die Pharmaindustrie Millionen an Ärzte und Institutionen. Nun können Patienten einen Teil dieser Zahlungen im Detail nachschlagen.

Seite 1 von 2
denkdochmal 19.08.2016, 10:32
1. Keine Geschenke...

erhalten die Feindschaft. Ist das nicht bekannt? Ansonsten gilt: Lieber reich und gesund als arm und krank... ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steinbock8 19.08.2016, 10:50
2. die Korruption

ist doch kein Problem die Patienten zahlen doch alles und die Politik gleich Lobby unterstützt diese Verfahrensweise durch flankierende Maßnahmen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kumi-ori 19.08.2016, 10:53
3.

Vielleicht sollten die Kritiker der Zahlungen von pharmazeutischen Unternehmen an Ärzte und Krankenhäuser mal erklären, wie sie sich das im Detail vorstellten.
sollen die Krankenhäuser für klinische Studien zu neuen Medikamenten für Gotteslohn arbeiten? Oder sollen Medikamente gar nicht erst geprüft werden, sondern jeder darf behaupten, was immer er möchte? Sollen sich die Ärzte nicht mehr auf teuren Symposien sondern in der Bildzeitung und bei Spiegel Online über die neuesten Entwicklungen informieren?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rilepho 19.08.2016, 10:56
4. Wie passt das

eigentlich zu dem an anderer Stelle so oft erwähnten Eid, den die Ärzte unbedingt beachten wollen?
Das ist so unehrlich, wie in der Politik!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kerstin_engelke 19.08.2016, 11:43
5. Zulassungsbehörde?

Interessant wäre auch ob auch die Arzneimittelzulassungsstelle in Deutschland von Ärzten geleitet wird die der Pharmaindustrie zumindest nahe stehen. Siehe die Diskussionen um die Pillen der neuen Generation und um die Hormonspirale Mirena bei Facebook usw. Trotz (oder aufgrund?) meiner pharmazeutischen Ausbildung verstehe ich nicht dass NICHT eingegriffen wird in die Vermarktungspolitik der Herstellerfirma.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Grorm 19.08.2016, 13:42
6. Skandal!

Mein Kantonsspital bekam gerade einmal die atemberaubende Summe von sage und schreibe 6 000 Stutz ...

P.s.: Innert 7 Jahren dort besuchte mich gerade einmal ein einziger Pharmavertreter. Ich erzählte es ja schon, derjenige, der mir berichtete, dass 2 gr Paracetamol i.v. äquivalent zu 5 mg Morphinsulphat i.v. seien/wären.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Grorm 19.08.2016, 13:46
7. Wie passt das

Zitat von rilepho
eigentlich zu dem an anderer Stelle so oft erwähnten Eid, den die Ärzte unbedingt beachten wollen? Das ist so unehrlich, wie in der Politik!
Welcher Eid? Was meinen Sie damit? Ehrlich gemeinte Frage, denn ich schwur nie etwas, auch kein anderer Arzt, den ich kenne ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kerstin_engelke 19.08.2016, 13:46
8.

Zitat von kumi-ori
Vielleicht sollten die Kritiker der Zahlungen von pharmazeutischen Unternehmen an Ärzte und Krankenhäuser mal erklären, wie sie sich das im Detail vorstellten. sollen die Krankenhäuser für klinische Studien zu neuen Medikamenten für Gotteslohn arbeiten? Oder sollen Medikamente gar nicht erst geprüft werden, sondern jeder darf behaupten, was immer er möchte? Sollen sich die Ärzte nicht mehr auf teuren Symposien sondern in der Bildzeitung und bei Spiegel Online über die neuesten Entwicklungen informieren?
Oder auch bei Facebook informieren! Mir hat das geholfen auch das zu erfahren was bei den Symposien NICHT erzählt wird. Konkret: Die Hormonspirale Mirena soll "lokal" in der Gebärmutter wirken und den Blutkreislauf nur in ganz geringen Spuren erreichen. Das glauben viele Frauenärztinnen und Gynäkologen. Leider ist das nicht so: 2007 wurde der Beipackzettel der Mirena auf Veranlassung der Zulassungsbehörde geändert, jetzt steht im Mirena-Beipackzettel dass das Brustkrebsrisiko unter Gestagenen (das Gestagen Levonorgestrel ist der Inhaltsstoff der Mirena) dem von oralen Antikonzeptiva entspricht. Wie kommt der Mirena-Wirkstoff vom Unterleib in das Brustgewebe? Durch Diffusion a la 4-Säfte-Lehre? Sorry, habe leider nicht Medizin studiert, verstehe es daher nicht. In Fachzeitschriften wurde dies - warum auch immer - nie thematisiert. Na ja, gibt ja Facebook, und je mehr Frauen sich dort in den Foren zusammentun umso besser. Immerhin hat FRONTAL vor kurzem etwas darüber gebracht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kerstin_engelke 19.08.2016, 14:23
9.

Zitat von Grorm
Welcher Eid? Was meinen Sie damit? Ehrlich gemeinte Frage, denn ich schwur nie etwas, auch kein anderer Arzt, den ich kenne ...
Leider ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt, dass der hippokratische Eid heute nicht mehr abgelegt werden muss. Ich kenne auch keine Arzt der den geschworen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2