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Pharmalohn für Ärzte: Vielen Dank für die Millionen!
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Rund 71.000 Ärzte erhielten 2015 Geld von der Pharmaindustrie, die Verstrickungen sind fragwürdig. SPIEGEL ONLINE und "Correctiv" haben eine Datenbank erstellt, mit der Sie Ihren Arzt suchen können.

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Crom 14.07.2016, 11:48
1.

Man sollte auch auflisten, welche Ärzte nicht zugestimmt haben. So ist die Liste leider wertlos.

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mattoregiert 14.07.2016, 11:54
2. Statt meckern...

Respekt den zustimmenden Ärzten...

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burgundy 14.07.2016, 11:55
3.

Eigentlich dachte ich immer, dass ich das Metier recht gut kennen würde. Kann mir gar nicht vorstellen, dass es ausser Kugelschreibern noch irgendwelche "Zuwendungen" gibt. Früher, aber das ist schon Jahrzehnte her, gab es wenigstens noch sinnvolle Fachbücher (zum Beispiel die wunderbaren Netter - Atlanten), die gerade für junge Ärzte mit schmalem Geldbeutel auf diese Art erschwinglich wurden, was allerdings auch nicht bedeutete, dass damit Gegenleistungen verknüpft wurden; vielleicht konnten sich die Pharmafirmen eine solch uneigennützige Freigebigkeit damals eher leisten. Gegenwärtig würde ich eher eine gewisse Entprofessionalisierung ärztlicher Leistungen kritisieren wollen, die sich besonders im IGEL - Bereich ausdrückt, wobei nicht übersehen werden darf, dass gerade die Kassen hier eine hohe Verantwortung tragen, die sinnvolle Leistungen in den fragwürdigen IGEL - Bereich abgedrängt haben.

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Mertrager 14.07.2016, 11:57
4. Sehr interessant, leider...

funktioniert bei der interaktiven Karte nicht alles. ZB auch der Klick auf weitere Ärzte am gleichen Ort.

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hanluni 14.07.2016, 11:59
5. und die krankenhäuser und kliniken?

es wären auch hier informationen interessant.

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der_durden 14.07.2016, 12:04
6.

Zitat von Crom
Man sollte auch auflisten, welche Ärzte nicht zugestimmt haben. So ist die Liste leider wertlos.
Unsinn. Wie wollen Sie bei einer Negativ-Liste die geflossenen Beträge transparent machen?
Können Sie mal genauer erklären, wie Sie der Meinung sein können, dass man es umgekehrt darstellen sollte? Welche Art von Transparenz soll das denn sein?

Sie sind doch nun in der Lage, nachzusehen, ob Ihr Arzt, Ihre Ärztin Geld angenommen haben.

Im Übrigen ist kein Arzt dabei, den ich kenne, weder aus Freundes- und Bekanntenkreis, noch aus meiner medizinischen Versorgung heraus betrachtet. Die meisten Gelder sind sicherlich auch nicht an Einzel-Mediziner gegangen, sondern an Verbände, Krankenhäuser, medizinische Zentren, etc. Natürlich dürfte die Einflussnahme auch so funktionieren, da z. B. der Verband der Internisten auch mit seinen Mitgliedern kommuniziert.
Ich für meinen Teil, kann eine Menge Schlüsse aus der hier gewählten Darstellung ziehen.
Zu keinem Ergebnis wäre ich nur gekommen, wenn sinnloser Weise die Mediziner aufgezählt wären, die kein Geld angenommen haben.

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der_durden 14.07.2016, 12:05
7.

Zitat von hanluni
es wären auch hier informationen interessant.
Die sind doch gelistet. Zumeist mit den mit Abstand höchsten Beträgen.

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dr.joe.66 14.07.2016, 12:06
8. Einfach nachfragen...

Zitat von Crom
Man sollte auch auflisten, welche Ärzte nicht zugestimmt haben. So ist die Liste leider wertlos.
Das ist doch ganz einfach: Wenn Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auf der Karte nicht finden, fragen Sie ihn/sie einfach beim nächsten Besuch, warum er/sie da nicht mitmacht.
Grundsätzlich sollte man immer fragen, warum jetzt gerade dieses bestimmte Medikament verschrieben wird, wie genau es wirkt, und ob es Generika mit gleicher Wirkung gibt.

Mein Hausarzt findet die Pharmaindustrie und deren Lobby furchtbar. Deshalb klärt er immer sehr ausführlich Nutzen, Kosten und Risiken der Medikamente auf, denn er weiß: Wenn die Pharma-Industrie eines fürchtet, dann sind das mündige, mit-denkende Patienten.

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citi2010 14.07.2016, 12:09
9. Eine tolle Studie

Endich mal wieder etwas, worauf SPON Stolz sein kann...

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