Forum: Gesundheit
Positionspapier von Lungenärzten: Zwei Seiten Behauptungen, kein einziger Beleg
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Mehr als hundert Fachärzte sind dem Aufruf von Kollegen gefolgt, die Schadstoffgrenzwerte für einen "Witz" halten. In ihrem Namen werden andere Forscher diskreditiert und fundierte Erkenntnisse bestritten - ohne jeden Beweis.

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Bondurant 25.01.2019, 16:34
210. Am ungefährlichsten

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Ob Fahrverbote nun angemessen sind oder übertrieben, sind politische Entscheidungen und keine wissenschaftlichen. Wissenschaftler können nur sagen, dass weniger Schaftstoffe gesünder sind und mehr Schadstoffe gefährlicher.
is' natürlich gar keine Schadstoffe. Das erreicht man am besten mit gar keiner Industrie. Und ohne Ackerbau. Am besten, man sammelt Beeren im Wald.

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Kiesch 25.01.2019, 16:35
211.

Zitat von dhvenus
Eben! Es gibt kein Beweis für gar nichts. Nicht dafür, was in der Luft, was wir einatmen, schädlich ist, und nichts für, was unschädlich ist. Daher ist eine herbeigezogenen Grenzwert Festlegung "auf gut Glück" ist nicht akzeptabel. Die Lungenärzte haben vollkommen Recht, denn es gibt überhaupt keine Zusammenhang aus deren Erfahrung und dem Luft, was die Patienten einatmeten.
Ömm... haben Sie überhaupt den Artikel gelesen? Der aktuelle Kenntnissstand (evidenzbasierte Studien) sagt es gibt einen Zusammenhang zwischen Lungenerkrankungen und NoX. Das ganze zusammengefasst auf 50 Seiten mit 451 zitierten Arbeiten die dazu geführt wurden.
Ich halte es da etwas gewagt das mit 2 Seiten unbelegter Behauptungen zu Kontern. Aber gut, der Verkehrsminister befindet das direkt für gut und richtig, weil es ihm und der Autoindustrie in den Kram passt.

Und das schlimme ist: Die "Erfahrung in den Praxen" sagt genau garnix aus. Und das wüssten die Mediziner auch wenn sie eine anständige wissenschaftliche Ausbildung genossen hätten. Mit "gefühlten" Zahlen kommt man nicht weiter. Man muss messen, braucht Referenzgruppen, in der Regel hunderte bis tausende Probanden um aus dem statistischen Grundrauschen verlässliche Aussage zu kriegen. Das kriegt man in einer Arztpraxis nicht hin. Da sieht man nur was reinkommt und entwickelt ein "Gefühl".

P.S: btw. sind Grenzwerte meist weit unter gefährlichen Konzentrationen angesetzt. Faktor 10 bis Faktor 100. Ansonsten würden schon kleinste tägliche Schwankungen zu Todesfällen führen, was ja keiner ernsthaft wollen kann.

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zzipfel 25.01.2019, 16:35
212. Was sollen in diesem Zusammenhang Renegaten sein?

Zitat von Peer Pfeffer
"Tatsächlich hat sie die Diskussion an die Wand gefahren." --- leider an die Wand der Renegaten. Deshalb hoffe ich, dass Medien Lungenfachärzten in naher Zukunft ein Forum bieten für eine für die Öffentlichkeit verständliche Aufarbeitung des tatsächlichen Kenntnisstandes. Wie ein Scheuer sowie Medienkampagnen (z.B. der Bild-Zeitung) hier die Öffentlichkeit manipulieren grenzt schon an Brexit-Methoden.
Vom religiösen Glauben abgefallene Leute: und ein Teil der Umweltbewegung als Religion ohne wissenschaftliche Grundlage? Ich glaube, da kommen Sie der Sache doch sehr nahe.

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ThieryMZ 25.01.2019, 16:35
213. Mein EURO 5 - Diesel....

..... entsprach bei seiner Erstzulassung 2012 den damals gültigen Zulassungsbestimmungen. Mir ist es ziemlich egal, dass es heute schärfere Abgasregelungen gibt. Ich habe auch nicht die Absicht, mein gut erhaltenes Fahrzeug in die Tonne zu treten, nur weil ein paar Eiferer sich hinter meinem Auto in den Dreck schmeissen und intensiv am Auspuff schnuppern, um danach tot umzufallen. Ich fühle mich jedenfalls nicht als Massenmörder, zumal mein (deutsches) Fabrikat bis jetzt nicht als mit Betrugssoftware versehen aufgefallen ist - im Gegensatz zu dem Kraft-durch-Freude-Fabrikat aus der niedersächsischen Heidelandschaft...

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lautlos 25.01.2019, 16:36
214. Wird nicht besser

Zitat von cobaea
Lesen Sie doch selber nach - sollte ja zu machen sein: https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/AktuellesDGP_Luftschadstoffe_Positionspapier_20181 127.pdf
Es wird nicht besser, nur weil dieser Link hier dauernd gepostet wird. Das Positionspapier ist in der DGP nicht abgestimmt und fast ausschliesslich durch Epideomologen verfasst die weder fachlich zum Thema geforscht noch promoviert haben müssen.

Das Papier der 100 Wissenschaftler ist das Gegenstück und keinesfalls weniger fundiert.

Oder welcher Epideomologe (Statistiker) gibt zu, "Mann ich hab's vielleicht übertrieben mit meinen Modellen die mit der Realität nüscht zu tun haben. War aber gut gemeint und gab viel Kohle vom Ministerium".

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bassemoluff 25.01.2019, 16:36
215. Warum schreibt niemand...

....darüber dass die Grenzwerte für Feinstaub am Arbeitsplatz um mehr als das 10 fache höher sein dürfen als in irgend einem verlorenen Winkel einer Stadt an dem man ein Messgerät platziert hat.
Ist die Gesundheit am Arbeitsplatz, an dem man nicht selten 10 Stunden am Tag verbringt, nicht so wichtig.
Ich denke da wird wieder von irgendwelchen Lobbygruppen Politik gegen die einfachen Leute gemacht.

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cobaea 25.01.2019, 16:36
216.

Zitat von aufreger1970
Dann sollten Sie sich erst einmal informieren, bevor Sie in der aktuellen Diskussion Ihren Senf dazu geben! VW hat in den USA die Milliarden gezahlt, weil sie eine Prüfstandserkennung/illegale Abschalteinrichtung in die Software zur Abgasreinungung eingepflegt hatten. Dies hat aber mit der aktuelle Debatte absolut nichts zu tun!
Die Prüfstandsabschlatung wurde aber eben eingebaut, um vorzugaukeln, die Autos würden weniger Feinstaub ausstossen, als sie das tatsächlich taten. Würde die Feinstaubdiskussion dabei keine Rolle spielen, wäre die Abschaltvorrichtung gar nicht nötig gewesen. Die jetzige Diskussion hat also durchaus etwas mit den geleisteten Strafzahlungen zu tun.

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johnny_b 25.01.2019, 16:36
217.

Zitat von alex300
40 µgr/m3 sind normal für die so angeblich wohltuende Waldluft. Der Waldboden emittiert auf natürliche Weise NO2. Den Stoff brauchen die Pflanzen um zu leben und zu wachsen. Ohne NO wächst kein Grass. Ihnen tut NO2 auch gut - hilft angeblich bei Herz-Kreislauf-Problemen.
Bitte was? Wo haben Sie denn den Blödsinn her?

Da müssen Sie etwas grundlegend durcheinander gebracht haben. Die Luft in Wäldern, insbesondere in landlichen Regionen ist weit entfernt von 40 µg/m³.

Das NOx tut im übrigen auch den Pflanzen nicht gut, daher gibt es noch einen anderen, sogar niedrigeren Grenzwert (30 µg/m³) zum Schutze der Vegatation (den gibt es übrigens schon seit 2001).

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favorit601 25.01.2019, 16:36
218. Unglaublicher Schwachsinn im Kommentarbereich

Liebe Kommentatoren, die ihr euch mit den Themen nicht auseinander setzen wollt. Gebt das doch einfach mal zu und sagt: Mir ist meine freie Fahrt als Autofahrer wichtiger als alles andere. Dann bin ich bei euch! Wenn ihr mit wissenschaftlichen Studien ein Verständnisproblem habt, mit statistischen Verfahren, mit Ursache-Folge-Zusammenhängen, die zeitlich nicht so nah beieinander liegen wie Sarin-Gas: „einatmen“ und „sofort tot umfallen“. Gebt es zu und sagt einfach: Mein Auto ist mit das Wichtigste und vom Rest verstehe ich nichts!
Dem Autor übrigens vielen Dank für seine Klarstellung!!

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ralfix 25.01.2019, 16:37
219.

Wenn er nun auf andere Untersuchungen verwiesen hätte - ja dann könnte man drüber diskutieren aber so? Finde ich schon ein wenig plump. Ich lass mich auch nicht mehr von einem Professorentitel blenden. Wer kennt schon seine genauen Beweggründe? Mich interessieren Fakten und da sind von ihm keine gekommen.

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