Forum: Gesundheit
Positives Denken: Optimismus als Überlebensstrategie
Corbis

Was können ein paar positive Gedanken schon bewirken? Eine Menge: Optimisten leben länger und gesünder, das zeigen große Studien. In Extemsituationen kann positives Denken sogar zur Überlebensstrategie werden.

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rastafa 02.06.2013, 08:03
1.

Jaja, hauptsache optimistisch. Damit übersteht man jeden scheiß den man aufgebürdet bekommt. Vielleicht bleibt man einfach mal objektiv? Das wäre doch am gesündesten?

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kolux 02.06.2013, 08:38
2. Das hat zu tun...

...mit Quantenphysik. Es seien dem Interessierten die Bücher des Zellbiologen und Epigenetiker Bruce Lipton zu empfehlen. Humorvoll werden auch für Laien die Zusammenhänge zwischen Geist und Körper verständlich erklärt.

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just_ice 02.06.2013, 09:08
3. vielleicht erklärt dies...

...das wahnhafte Festhalten der europäischen politischen Eliten am nicht mehr zu rettenden Euro und der Illusion eines geeinten Europas.

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Ishibashi 02.06.2013, 09:27
4. und was heißt das für uns Deutsche?

wie schon Paul Watzlawick erkannte, machen solche Hinweise Berufspessimisten nur noch miesepetriger.
Das bestätigen ja auch schon die ersten Kommentare.

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spon-facebook-10000009156 02.06.2013, 09:28
5. Optimisten

Um alAlles nur Schwarz zu sehen macht krank, stimmt, doch es gibt Optimisten denen es gesundheitlich und wirtschaftlich sehr gut geht, die sich schlecht in die Lage versetzen können wie es anderen Menschen geht, die nicht so ein Glück haben. Denen zu helfen und Bedingungen zu schaffen, dass diesen Menschen geholfen wird, ist genauso wichtig. Wenn man ständig Schmerzen hat oder an Armut und Arbeitslosigkeit leidet, kann man nicht Optimist sein, vor allem in einer Gesellschaft die keine Rücksicht auf Schwache nimmt. Die den Schwachen keinen Weg zeigt und hilft aus ihrer Misere herauszukommen. Nur die Sieger sind die Gefeierten, doch wer Schwäche zeigt und kein Geld hat, der steht nicht im Licht dieser Welt, der steht im Schatten. die Zusammenhänge zu verstehen, verrenkt sich

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Frieden ist alles 02.06.2013, 13:58
6.

Zitat von sysop
Was können ein paar positive Gedanken schon bewirken? Eine Menge: Optimisten leben länger und gesünder, das zeigen große Studien. In Extemsituationen kann positives Denken sogar zur Überlebensstrategie werden.
Ich halte es für sehr gefährlich positives Denken als Technik einzusetzen um Gefühle zu manipulieren. Aus meiner Sicht besteht dabei ein hohes Risiko unbequemes zu verdrängen und irreale Vorstellungen zu entwickeln.
Völlig außer Acht gelassen wird dabei das Gefühle einen Sinn haben, auf etwas hindeuten das beachtet werden will.
Der Glaube das solche Methoden hilfreich sein können entspringt wohl eher einer allgemeinen Tendenz der Verdrängung und des nicht wahrhaben wollens, der nur allzuleicht ein Irrweg werden kann. Nur so ist es für mich verständlich das so viele reale Probleme verdrängt werden oder durch völlig unrealistische Lösungen zu beheben versucht werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die durch zu viele Schulden verursachte Finanzkrise, die mit immer mehr, immer neuen Schulden zu beheben versucht wird. Dabei dürfte eine Menge an "positivem Denken", völlig fern der Realität stattfinden.
Besser ist es auf seine Gefühle zu achten und zu verstehen was diese mitteilen wollen.

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judas-adolf 02.06.2013, 14:04
7. Doch, Optimismus hilft!!!

Zitat von spon-facebook-10000009156
Um alAlles nur Schwarz zu sehen macht krank, stimmt, doch es gibt Optimisten denen es gesundheitlich und wirtschaftlich sehr gut geht, die sich schlecht in die Lage versetzen können wie es anderen Menschen geht, die nicht so ein Glück haben. Denen zu helfen und Bedingungen zu schaffen, dass diesen Menschen geholfen wird, ist genauso wichtig. Wenn man ständig Schmerzen hat oder an Armut und Arbeitslosigkeit leidet, kann man nicht Optimist sein, vor allem in einer Gesellschaft die keine Rücksicht auf Schwache nimmt. Die den Schwachen keinen Weg zeigt und hilft aus ihrer Misere herauszukommen. Nur die Sieger sind die Gefeierten, doch wer Schwäche zeigt und kein Geld hat, der steht nicht im Licht dieser Welt, der steht im Schatten. die Zusammenhänge zu verstehen, verrenkt sich
Als Logopädin habe ich schon viele Menschen mit schweren chronischen Krankheiten gesehen. Und da gibt es solche, die sich hängen lassen und depressiv werden und solche, die positiv bleiben und ihr Leben aktiv in die Hand nehmen. Und jetzt raten sie mal, wem es besser geht und wer länger fit bleibt.

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NewHuman 02.06.2013, 15:13
8. Denken, Fühlen und Gesundheit

Zum besseren Verständnis ist es bei diesem Thema hilfreich, das Verhalten von Menschen in die Ebenen Fühlen, Denken und Handeln zu unterscheiden. Menschen können sowohl positiv und negativ FÜHLEN („Hoffnung“ und „Befürchtung“ als emotionale Einstellung) als auch positiv und negativ DENKEN (Hoffnung und Befürchtung als kognitive Einstellung).

Das Fühlen beeinflusst das Denken sehr weitreichend, das Denken hat nur eingeschränkten Zugriff auf das Fühlen, und beides beeinflusst das Handeln. Der fehlende Link zwischen Denken und Gesundheit liegt in den Gefühlen der Menschen.

Sowohl wenige starke Erlebnisse („Schicksalschläge“) als auch andauernde negative Einflüsse (z.B. Mißachtung, Abwertungen, Mobbing etc.) können die emotionale Lebenshaltung überdauernd in eine negative Richtung verschieben. Ein bißchen positives Denken kann diese überdauernden negativen emotionalen Haltungen nicht verbessern.

Anders gesagt: Positives Denken alleine macht die Menschen nicht zufriedener und nicht gesünder. Im Kern geht es immer um den Umgang mit negativen Erlebnissen – um ihre emotionale Verarbeitung. Und die verläuft immer besser, wenn der Mensch in guter Weise in ein soziales Umfeld eingebunden ist.

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prince62 02.06.2013, 15:21
9. Die Realisten müssen das reparieren, was die Optimisten angerichtet haben.

Zitat von sysop
Was können ein paar positive Gedanken schon bewirken? Eine Menge: Optimisten leben länger und gesünder, das zeigen große Studien. In Extemsituationen kann positives Denken sogar zur Überlebensstrategie werden.
Richtig, auch der Kapitän der Titanic war je grenzenloser Optimist, der GröFaz des Deutschen Reiches ja ebenso,

im übrigen gilt nach wie vor die Regel, daß die Pessimisten besser gesagt Realisten meist das wieder reparieren müssen, was die Optimisten angerichtet haben.

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