Forum: Gesundheit
Praxisschließungen: Was tun, wenn der Arzt streikt?
DPA

Für die Patienten wird es ernst: Noch im September könnten sie bei ihrem Arzt vor verschlossenen Türen stehen. Doch die Niedergelassenen haben trotz der anstehenden Streiks bestimmte Verpflichtungen. SPIEGEL ONLINE gibt einen Überblick.

Ambermoon 14.09.2012, 09:36
1.

Nun ja. Wenn man mal schaut, wo ein ins Gesundheitssystem gepumpter oder ein im Gesundheitssystem eingesparter Euro so landet, ergibt sich anteilsmäßig diese Reihenfolge:
1.) Pharmaindustrie
2.) Krankenkassen
3.) Ärzte
4.) Patienten
Einen Gleichstand kann und braucht man nicht herbeiführen, aber wenn z.B. Ärzte relativ zur Pharmaindustrie etwas mehr verdienen wollen, ist das sicherlich kein Unding. Dass der Patient wie immer der Gelackmeierte ist, scheint Naturgesetz zu sein, bis irgendwann mal eine sekundäre Anwendungsmöglichkeit für Laternenpfähle wiederentdeckt wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cekay 14.09.2012, 11:06
2. .

"Was tun, wenn der Arzt streikt?"

Einfach: Gesund ernähren, dann bleibt man gesund und braucht keinen Arzt, keine Pillen und selbst keine Versicherung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
horstnorbert 14.09.2012, 13:35
3.

Zitat von Ambermoon
Nun ja. Wenn man mal schaut, wo ein ins Gesundheitssystem gepumpter oder ein im Gesundheitssystem eingesparter Euro so landet, ergibt sich anteilsmäßig diese Reihenfolge: 1.) Pharmaindustrie 2.) Krankenkassen 3.) Ärzte 4.) Patienten Einen Gleichstand kann und braucht man nicht herbeiführen, aber wenn z.B. Ärzte relativ zur Pharmaindustrie etwas mehr verdienen wollen, ist das sicherlich kein Unding. Dass der Patient wie immer der Gelackmeierte ist, scheint Naturgesetz zu sein, bis irgendwann mal eine sekundäre Anwendungsmöglichkeit für Laternenpfähle wiederentdeckt wird.
Und wo schaut man sich das an? Ich empfehle: GKV-Finanzentwicklung in 2011 - Bundesgesundheitsministerium

Ausgaben in Prozent:
ärztliche Behandlung: 18 %
Zahnärztliche Behandlung (ohne Zahnersatz) 5 %
Zahnersatz 2 %
Arzneimittel aus Apotheken und von Sonstigen 17%
Hilfsmittel 4 %
Heilmittel 3 %
Krankenhaus-behandlung 33%
Krankengeld 5 %
Fahrkosten 2 %
Vorsorge- und Reha-Maßnahmen 1 %
Behandlungs-/Häusliche Krankenpflege 2 %
Netto-Verwaltungskosten 5 %
Sonstige Ausgaben 4 %

Interessant ist auch, dass sich die Ausgaben der für Arzneimittel und die Verwaltungskosten verringert haben.

Was mich bei Ihrer Aufstellung wundert - wie wollen Sie ermitteln, was beim Patienten ankommt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mundi 14.09.2012, 14:00
4. Die Sterblichkeitsrate ändert sich dadurch kaum!

Zitat von sysop
Praxisschließungen: Was tun, wenn der Arzt streikt?
Nicht hingehen, auch nicht woanders. Man lernt dabei, nicht immer vom Arzt bestätigen zu lassen, was man ohnehin bereits weiß.
Die Sterblichkeitsrate ändert sich dadurch kaum!

Beitrag melden Antworten / Zitieren