Forum: Gesundheit
Pressekompass: Impfpflicht in Deutschland? Das sagen die Medien
REUTERS

In Berlin ist ein ungeimpftes Kind an Masern gestorben. Brauchen wir eine Impfpflicht oder sind die Sorgen der Impfskeptiker gerechtfertigt?

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altmannn 24.02.2015, 10:26
1. Es ist

das natürliche Recht der Eltern, Risiken für Ihre Kinder abzuwägen und entsprechend zu handeln. Es muss aber auch das Recht der Betreiber von Kindertagesstätten etc. sein, abzwägen, ob ungeimpfte Kinder ein Risiko für die übrigen Kinder darstellen und ungeimpfte gegebenenfalls vom Besuch der Einrichtung ausschließen.

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7eggert 24.02.2015, 10:29
2.

Impfpflicht ja oder Impfpflicht nein, nur halbe Impfpflicht durch die Hintertür geht garnicht.

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mindestlohn 24.02.2015, 10:40
3. Kinder=Menschen?

Sind Kinder Menschen? nicht in unserer Gesellschaft; sie sind Eigentum der Erzeuger, die damit umgehen können wie mit einem Auto oder Staubsauger. impfpflicht? nein aber die "Eltern" der Kinder, die wegen fehlender Impfung sterben wehen fahrlässiger Tötung verurteilen. Ob ich Methadon auf dem Küchentisch liegen lasse oder mein Kind an einer verhinderbaren Mittelalter Krankheit stirbt macht keinen Unterschied

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Jardianer 24.02.2015, 10:41
4. Die Fachleute in der Politik :-(

Jeder Hygieniker weiss, dass in der Bekämpfung von Seuchen nur eine Impfung der gesamten Bevölkerung Zweck hat. Die Krankheit kann nicht ausgerottet werden, wenn weiter Separatisten es schaffen, die Krankheit in sich zu bewahren.

Was ebenfalls von der Politik völlig übersehen wird ist, dass die vielen Einwanderer natürlich ihre Krankheiten einschleppen. Die Indianer in Nordamerika wurden auch dadurch ausgerottet. Teilweise sogar unter bewusstem Einsatz von Epidemien.

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Hans_Nase 24.02.2015, 10:41
5. Gurtpflicht gibts auch

Der Staat hat die Aufgabe, für seine Bürger zu sorgen. Daher gibt es so sinnvolle Sachen wie eine Gurtpflicht im Auto oder die Pflicht, Kindersitze zu benutzen etc. Eine Impfpflicht ist aus meiner Sicht nicht anders zu bewerten - die aktuelle Diskussion um pro und Kontra Impfplicht erinnert sehr an die bei der Einführung der Gurtpflicht...
Ich würde sogar so weit gehen, dass der Staat dann seine Impfungen selbst herstellen sollte, um a) den Pharmakonzernen nicht in deren Tasche zu wirtschaften und b) eine vollständige Transparenz in Sachen Wirkung/Folgeschäden usw zu haben

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janjibe 24.02.2015, 10:43
6. Die Mumps-Masern-Röteln-Impfung

kann erst ab dem 1. Jahr erfolgen. War der Junge erst 12 Monate?

Sollen doch die Impfgegner mal die Eltern von dem kleinen Mäuschen befragen wie sie sich jetzt fühlen nach verpasster und vielleicht noch nicht möglicher (erst ab 12 Monate mögliche) Impfung! Aber das ist ja weit weg und mir passiert das nicht...
Gaaaanz genau!
Ich bin geimpft, mein Mann ist geimpft und meine beiden Kinder auch. Die Kinder hatten noch nicht einmal Fieber nach den Impfungen.
Allein die Möglchkeit zu einer Hirnhautenzündung bei einer Masernerkrankung muss doch schon dazu führen, die Impfung vorzunehmen!
"Wer wie was, der die das, wieso weshalb warum, wer nicht impft ist d*u*m*m*"
Und wer seine Kinder auf Masernparties schickt ist, sollte wegen Körperverletzung angezeigt werden!

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ClausWunderlich 24.02.2015, 10:53
7.

Das sollten die Eltern selber entscheiden und der Staat sich raushalten.

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Plasmabruzzler 24.02.2015, 10:54
8.

Zitat von altmannn
das natürliche Recht der Eltern, Risiken für Ihre Kinder abzuwägen und entsprechend zu handeln.
Das sehe ich anders bzw. differenzierter. Ein Kind ist nicht Eigentum der Eltern. Sie haben die Erziehungspflicht, wie auch aus dem weltweiten Grundgesetz hervorgeht (UN-Konvention über die Rechte des Kindes).
Ein Kind unnötigen Risiken, wie z. B. die Ansteckung durch Masern usw. auszusetzen steht jedoch in keinem Verhältnis zum Impfen. Das Risiko, an Masern zu erkranken und ggf. gesundheitliche Folgen bis zum Tod davonzutragen ist weitaus höher als Impfkomplikationen.
Von Ihrem Standpunkt aus gesehen könnten Eltern auch Operationen untersagen, z. B. bei einer akuten Appendizitis. Es besteht ja die Chance, dass ein Kind das auch so überlebt. Im Klinikalltag begegnet man häufig solch weltfremden Spinnern, die auch nötige Bluttransfusionen verbieten wollen. Zieht man das Jugendamt hinzu, dürfen solche Eingriffe auch gemacht werden. Ärzte und Pfleger werden da bestimmt mehr berichten können als ich in meiner Zeit als Zivi.
Konsequenterweise sollten dann solche Gesundheitsverweigerer auch auf Impfungen gegen Tetanus, Diphterie und dergleichen ablehnen - für sich selbst, nicht für ihren Nachwuchs.

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Skeptiker99 24.02.2015, 10:58
9. Eso-Eltern

Ein bisschen mehr Impfen und ein bisschen weniger Globuli geben!
Ich finde es erschreckend wie Irrationalität und Aberglaube wieder auf dem Vormarsch sind.
Aufklährung über Impfungen gibt es schon seit Jahrzehnten. Früher hat das auch funktioniert. In den letzten Jahren muss man sich aber immer häufiger mit irrationalen Scheinargumenten rumschlagen. Da hilft nur eine Impfpflicht im Interesse des eigenen Kindes und aller anderen.
Zeugen Jehovas, die eine notwendige Bluttransfusion für ihr Kind ablehnen wird auch das medizienische Sorgerecht entzogen.

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