Forum: Gesundheit
Psyche und Rückenschmerzen: "Die Persönlichkeit hat einen großen Einfluss"
Corbis

Falscher Ehrgeiz, Stress, übertriebene Ängstlichkeit: Rückenschmerzen sind eng an die Psyche gekoppelt. Der Experte Michael Pfingsten erklärt, welchen Einfluss die Seele auf das Leid hat - und warum die Schmerzen immer psychisch und physisch bedingt sind.

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Wladimir_M_B 19.02.2014, 18:30
10. Rheunmawellen objektiv messbar!

Zitat von psychologiestudent
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Wellen empfangen bzw. mit Ihnen beschossen werden, suchen Sie bitte einen Neurologen auf und beschreiben Sie das genau. Das kann ernste Ursachen haben und es ist wichtig, so etwas schnell zu behandeln. Vor allem, wenn Sie auch das Gefühl haben, dass Ihr sonstiges Fühlen und Denken davon beeinflusst wird.
Es geht ja nicht darum, dass ich "das Gefühl habe"! Diese Wellen sind objektiv nachweisbar. Wenn ich mich im Winter bei Minusgraden längere Zeit auf den Balkon setze, klappert mein ganzes Gebiss mit genau 6,6666 hz! Sollte ich da nicht lieber zu einem Proktologen gehen? In jedem Fall bedanke ich mich im Voraus für Ihren Ratschlag.

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verhetzungsschutz 19.02.2014, 19:13
11. Ein Band, ein Riss

Zitat von sysop
Falscher Ehrgeiz, Stress, übertriebene Ängstlichkeit: Rückenschmerzen sind eng an die Psyche gekoppelt. Der Experte Michael Pfingsten erklärt, welchen Einfluss die Seele auf das Leid hat - und warum die Schmerzen immer psychisch und physisch bedingt sind.
Ich bekomme immer dann Buchrückenschmerzen, wenn die Verkaufszahlen meines aktuellen Titels in den Keller gehen. Ist das nun psychisch oder physisch bedingt?

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chua 19.02.2014, 19:19
12. Ich habe Tinnitus (Ohrenpiepsen)

Als es anfing, hatte ich Panik. Jetzt - ist der Ton da und ich höre nicht hin. (Zum Thema "Ablenken")

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stefan.kelter 19.02.2014, 21:17
13. absolute Urteile

Ich bin selbst Psychotherapeut und ich weiß, dass häufig Rückenschmerzen und Psyche miteinander zusammen hängen.
Aber die Behauptung, dass es immer so sei, ist Blödsinn.
Eine solche absolute Behauptung ist ein Bärendienst für alle, die mit psychosomatischen Patienten arbeiten. Die können nämlich jetzt mit Hinweis auf diesen Blödsinn die Bemühungen Psyche und Soma zu verbinden abwehren.

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diskantus 19.02.2014, 21:38
14. in vielerlei Hinsicht zu kurz gegriffen - und unzureichend interpretiert.

Grundsätzlich richtig ist es zwar, dass der Mensch selbst sich seinen Schmerz schafft und (mehr oder weniger gut) damit umgeht. Dass Stress und Fehlbelastungen Schmerzen verstärken.
Aber das ist noch längst nicht alles - und deshalb: hier wird bei Weitem zu kurz gegriffen. Das Problem der Aussagen ist:
Die körperlichen Schmerzen werden als unabdingbar (als primärer Aspekt) dargestellt, die Psyche hingegen als sekundärer Aspekt, der das Bestehende lindern oder verstärken kann.
Das ist aber grundlegend falsch.
Die Psyche ist vielmehr der Hauptfaktor; sie ist der eigentliche Verursacher von Krankheiten. Auch von Fehlbelastungen: Findet die Psyche keine Beachtung, so sinken die Symptome in den Körper, wo sie sich je nach Schwachstelle manifestieren. Bei Sportlern oder Schreibtischaspiranten wird das sehr oft das Kreuz sein. "Ich kann es nicht er-tragen", "es ist uner-träglich", "ich hab mein Kreuz mit den Kollegen" ...
... Stress und andere negative Emotionen verstärken nicht Rückenschmerzen, sondern verursachen sie. Die Ursache selbst liegt meist weit, weit zurück, meistens in der Kindheit.
Es lohnt, sich auf die Suche zu machen nach den wahren Ursachen. Und es ist richtig und wichtig, auf dieser Suche zu sich selbst nicht nur anderen Menschen in seiner Umgebung, sondern in letzter Konsequenz vor allem sich selbst zu vergeben.
Schuldgefühle jeder Art - und diese kommen sehr oft schon aus der frühen Kindheit, ausgelöst durch Ereignisse mit den Eltern und eigene frühe Interpretationen - drücken im wahrsten Sinn des Wortes nieder: die Wirbelsäule, die Schultern. - Wenn man hier ansetzt und wirklich hinsieht: dann hat man sehr, sehr gute Chancen, Kopf-, Schulter- und Rückenprobleme für immer los zu werden. Ohne Medikamente, ohne OP.

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psychologiestudent 19.02.2014, 21:39
15.

Zitat von stefan.kelter
Ich bin selbst Psychotherapeut und ich weiß, dass häufig Rückenschmerzen und Psyche miteinander zusammen hängen. Aber die Behauptung, dass es immer so sei, ist Blödsinn. Eine solche absolute Behauptung ist ein Bärendienst für alle, die mit psychosomatischen Patienten arbeiten. Die können nämlich jetzt mit Hinweis auf diesen Blödsinn die Bemühungen Psyche und Soma zu verbinden abwehren.
ich habe ihn eher so verstanden, dass Schmerz immer auch eine psychische Seite hat, die sich darin äußert, welche Bedeutung der Schmerz hat und wie ich mit ihm umgehe. Von einer seelischen Ursache im Sinne einer maskierten Depression oder einer somatoformen Schmerzstörung redet er doch gar nicht...

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psychologiestudent 19.02.2014, 21:46
16.

Zitat von diskantus
Grundsätzlich richtig ist es zwar, dass der Mensch selbst sich seinen Schmerz schafft und (mehr oder weniger gut) damit umgeht. Dass Stress und Fehlbelastungen Schmerzen verstärken. Aber das ist noch längst nicht alles - und deshalb: hier wird bei Weitem zu kurz gegriffen. Das Problem der Aussagen ist: Die körperlichen Schmerzen werden als unabdingbar (als primärer Aspekt) dargestellt, die Psyche hingegen als sekundärer Aspekt, der das Bestehende lindern oder verstärken kann. Das ist aber grundlegend falsch. Die Psyche ist vielmehr der Hauptfaktor; sie ist der eigentliche Verursacher von Krankheiten. Auch von Fehlbelastungen: Findet die Psyche keine Beachtung, so sinken die Symptome in den Körper, wo sie sich je nach Schwachstelle manifestieren. Bei Sportlern oder Schreibtischaspiranten wird das sehr oft das Kreuz sein. "Ich kann es nicht er-tragen", "es ist uner-träglich", "ich hab mein Kreuz mit den Kollegen" ... ... Stress und andere negative Emotionen verstärken nicht Rückenschmerzen, sondern verursachen sie. Die Ursache selbst liegt meist weit, weit zurück, meistens in der Kindheit. Es lohnt, sich auf die Suche zu machen nach den wahren Ursachen. Und es ist richtig und wichtig, auf dieser Suche zu sich selbst nicht nur anderen Menschen in seiner Umgebung, sondern in letzter Konsequenz vor allem sich selbst zu vergeben. Schuldgefühle jeder Art - und diese kommen sehr oft schon aus der frühen Kindheit, ausgelöst durch Ereignisse mit den Eltern und eigene frühe Interpretationen - drücken im wahrsten Sinn des Wortes nieder: die Wirbelsäule, die Schultern. - Wenn man hier ansetzt und wirklich hinsieht: dann hat man sehr, sehr gute Chancen, Kopf-, Schulter- und Rückenprobleme für immer los zu werden. Ohne Medikamente, ohne OP.
nunja, das kommt vermutlich auf die therapeutische "Schule" an, wie man das sieht... Für solche Behauptungen fehlt mir (als eher KVT und neurowissenschaftlich orientierten Psychologen) die empirische oder neurobiologische Basis. Ich vermute Sie sind eher Körpertherapeut oder Tiefenpsychologe? Dann sollten Sie das auch so kennzeichnen, sonst klingt das als wäre es allgemeiner Konsens...

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Fräulein Ichhier 19.02.2014, 22:00
17.

Ich werde bald 30 und hatte vor Jahren mal einen Bandscheibenvorfall. Winter 2013/14 hatte ich sehr mit Rückenschmerzen aufgrund von Verspannungen zu kämpfen und wurde von meiner Krankengymnastik Praxis zu einer Vermeiderin erzogen - bis hin zu der Aussage, dass selbst Brustschwimmen für mich gefährlich sein kann. Seitdem ich mich zum ersten Mal ins Fitnesscenter getraut habe, habe ich keine Rückenschmerzen mehr.

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Fräulein Ichhier 19.02.2014, 22:01
18.

Ich werde bald 30 und hatte vor Jahren mal einen Bandscheibenvorfall. Winter 2013/14 hatte ich sehr mit Rückenschmerzen aufgrund von Verspannungen zu kämpfen und wurde von meiner Krankengymnastik Praxis zu einer Vermeiderin erzogen - bis hin zu der Aussage, dass selbst Brustschwimmen für mich gefährlich sein kann. Seitdem ich mich zum ersten Mal ins Fitnesscenter getraut habe, habe ich keine Rückenschmerzen mehr.

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joco0708 19.02.2014, 23:26
19. Die Schmerzen nach

Wirbelbrüchen etc. sind also auch psychischer Natur?
Manches scheint mir dann doch ein wenig weit hergeholt.

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