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Psychische Erkrankungen: Der Mythos vom Massenleiden
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Depressionen, Angststörungen, Süchte: Psychologen und Psychiater bauschen die Verbreitung seelischer Leiden systematisch auf. Dabei zeigen Studien, dass die Zahl psychisch Kranker gar nicht gestiegen ist.

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spon-facebook-10000061989 03.04.2014, 09:00
1. optional

Psychische Erkrankungen nehmen definitiv zu, auch wenn die Pharmalobby natürlich mittlerweile übers Ziel hinaus schießt, in dem sie ja schon unsere Kinder anfüttert. Stichwort ADHS.

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4magda 03.04.2014, 09:05
2.

Zitat von sysop
Depressionen, Angststörungen, Süchte: Psychologen und Psychiater bauschen die Verbreitung seelischer Leiden systematisch auf. Dabei zeigen Studien, dass die Zahl psychisch Kranker gar nicht gestiegen ist.
Ist doch u.U. auch eine Designerdiagnose und praktisch für "Zusatzurlaub".
Eigene Erfahrung. Habe Rücken. Lt. Arzt aufgrund des beruflichen Stress, psychosomatisch und Burnout. Ok, fühlte mich nicht so, weiter geforscht und siehe da rheumatische Erkrankung an der Wirbelsäule mit beginnenden Verkalkungen.

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psychologiestudent 03.04.2014, 09:05
3.

Zitat von sysop
Depressionen, Angststörungen, Süchte: Psychologen und Psychiater bauschen die Verbreitung seelischer Leiden systematisch auf. Dabei zeigen Studien, dass die Zahl psychisch Kranker gar nicht gestiegen ist.
naja, die Leute gleiten einfach immer in Extreme ab. Sinnvoll, dass Psychologen und Psychiater darauf aufmerksam machen, dass psychische Krankheiten existent sind und dass man heute offen damit umgeht. Dadurch kann man die Hilfeleistungen verbessern. Natürlich werden die Probleme dadurch präsenter. Auf der anderen Seite muss man auch nicht die ganze Gesellschaft und jede Abweichung vom Durchschnitt pathologisieren.

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theodorheuss 03.04.2014, 09:07
4. Ein gutes Geschäft

für alle Beteiligten. Ausdrücklich möchte ich hier die wirklich Erkrankten ausnehmen. Ich vermute jedoch das ein Großteil der Patienten die Gelegenheit gerne nutzen um ein nicht wirklich nachweisbares Krankheitsbild zum Zweck der Krankschreibung, Frühverrentung, Mitleidserschleichung und Bequemlichkeit nutzen um sich einen persönlichen Vorteil zu verschaffen. Die Ärzte, Therapeuten, Pharmakonzerne, Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen und andere Mitglieder der Sozialindustrie verdienen blendend mit den "Psychischen Leiden". Bei jeder Form von auftretender Sozialer Vereinsamung, Schlafstörungen, Unwohlsein..... wird flux eine Depression verortet und die überaus kostspielige Versorgungskette in Gang gesetzt. Das viele mentale Probleme einfach zu unserem schneller gewordenem Leben dazugehören und durchaus nicht behandlungswürdig sind kann und darf nicht sein. Wer heutzutage keinen burnout vermelden kann arbeitet wohl nicht hart genug, gehört diese Form der Nörgelei doch mittlerweile zum Guten Ton.

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frank.w 03.04.2014, 09:12
5. Wir müssen begreifen...

...das wir auch in der Medyzin nichts weiter sind als Konsumenten!
und nur durch Werbung (Angst) bekommen die Akteure mehr Kunden...
...its just about the money!

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diskantus 03.04.2014, 09:35
6.

Zitat von sysop
Dabei zeigen Studien, dass die Zahl psychisch Kranker gar nicht gestiegen ist.
Das habe ich schon immer gewusst.
Aber man muss noch etwas hinzufügen: nämlich den Begriff der "Krankheit".
Psychisch Leidende sind nicht "krank", sondern haben eine seelische Störung, die auf einer inneren unbewältigten verdrängten Krise beruht, sehr oft auf einem traumatisch erlebten Ereignis, das bis in die Kindheit zurück gehen kann. Diese Krise muss im Rahmen einer Therapie gefunden werden. Dazu braucht es erfahrene, empathisch besonders geschulte Therapeuten.
Die seelischen Störungen verschwinden, wenn der Auslöser der Krise bewusst gemacht und in die Zeit transferiert wird, zu der sie gehört (Vergangenheit). Dazu gehört auch die therapeutisch begleitete Neuorientierung.

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carlitom 03.04.2014, 09:36
7. Subjektiv

Zitat von spon-facebook-10000061989
Psychische Erkrankungen nehmen definitiv zu
Das sagt nur Ihr subjektives Empfinden. Weil heutzutage viel mehr über seelische Probleme geredet und diese behandelt werden (zum Wohle der Ärzte, die damit ein gutes Geschäft macht). An sich werden Befindlichkeiten einfach wichtiger genommen. Aber mal ehrlich, glauben Sie wirklich, die Ängste und Nöte wären im oder nach dem Krieg oder auch in den Jahren danach (Kalter Krieg, atomare Bedrohung usw.) weniger gewesen und die Menschen hätten weniger Probleme gehabt, mit denen sie nicht fertig werden? Ich glaube das niemals. Und die Forschung sagt ja wohl offensichtlich auch nicht eindeutig, dass Sie recht haben. Kommt halt immer drauf an, wer sie bezahlt.

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io_gbg 03.04.2014, 09:37
8.

Zitat von spon-facebook-10000061989
Psychische Erkrankungen nehmen definitiv zu, auch wenn die Pharmalobby natürlich mittlerweile übers Ziel hinaus schießt, in dem sie ja schon unsere Kinder anfüttert. Stichwort ADHS.
Vielleicht die Pharmaindustrie, denn eine Lobby füttert nur mit Geld.

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ilBullo 03.04.2014, 09:38
9. Erschreckend!

Ich finde es erschreckend wie schnell dieses Thema, welches glücklicherweise endlich die angemessene Aufmerksamkeit bekommen hat, nun plötzlich bagatellisiert wird. Wir waren gerade auf dem Weg, diese Erkrankung aus der Tabuzone zu holen. In Zeiten in denen man 24 Monate auf einen Therapietermin wartet, gleich in die Gegenrichtung auszuschlagen und Hypochondrie und Geldschneiderei zu attestieren, ist ein klares Signal, dass hier noch einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten ist. Es mag an der Schnelllebigkeit der aktuellen Gesellschaft liegen, dass dieses Probleme häufiger auftreten. Ich wünsche den Kritikern ebenfalls einmal in den zweifelhaften "Genuß" zu kommen, auf Hilfe angewiesen zu sein und ohne diese hiermit fertig zu werden.

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