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Psychologiestudie: Selbstkontrolle macht Menschen glücklich
Corbis

Pauken statt Party, Sparen statt Shopping, Brause statt Bier - das kann doch keinen Spaß machen. Und ob, sagt jetzt ein deutsch-amerikanisches Forscherteam: Wer seltener Verlockungen nachgibt, ist zufriedener mit dem Leben.

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lachina 03.07.2013, 19:07
10.

Bei so manchen Artikeln im Spiegel finde ich die Leserzuschriften intelligenter als den Artikel selbst. Das hier ist so einer. Wenn A und B gleichzeitig auftreten, folgt nicht heraus, dass B auf A basiert. Genausogut können A und B eine gemeinsame, unbekannte Ursache - C- haben. Danke euch allen!

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lavidamia 03.07.2013, 19:09
11. Kann ich definitiv bestätigen

Zitat von sysop
Pauken statt Party, Sparen statt Shopping, Brause statt Bier - das kann doch keinen Spaß machen. Und ob, sagt jetzt ein deutsch-amerikanisches Forscherteam: Wer seltener Verlockungen nachgibt, ist zufriedener mit dem Leben.
Keine Partys, kein Rauchen/übermäßiges Trinken, wenig ungesunde Ernährung, viel Sport... ironischerweise habe ich das nie so gewollt oder mir so ausgesucht, es hat sich einfach so ergeben. Aber mir gehts gut :)

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plutinowski 03.07.2013, 19:12
12. Kausalität

Zitat von gbl
Immer wieder die gleiche Leier .. wenn es eine statistische Korrelation gibt (mehr A geht einher mit mehr B), bedeutet das eben nicht dass eine Kausalität vohanden ist (A führt zu B). Und selbst wenn es eine Kausalität gibt, bleibt die Frage, ob A zu B führt oder B zu A. Was ist wohl wahrscheinlicher - dass der regelmäßige bewußte Verzicht zu einem glücklicheren Leben führt, oder könnte es auch sein dass jemand, der mit seinem Leben rundum glücklich ist, weniger Grund hat, den alltäglichen Versuchungen nachzugehen als jemand der sich regelmäßig unglücklich und frustriert fühlt? Ich weiß nicht ob der ursprüngliche Artikel die gleichen Fehler hat wie der Spiegel-Bericht, aber ich finde es unterirdisch, aus dem Bericht eine "wissenschaftliche Erkenntnis" zu machen - und sogar gefährlich, daraus eine Handlungsanweisung "Kontrolliere dich besser, dann fühlst du dich auch wohler" zu machen. Genauso könnte man sagen, dass Menschen, die einen Gips am Bein haben, viel schlechter laufen können als diejenigen ohne Gips. Wer also nach einem Knochenbruch einfach weitermacht ohne sich behandeln zu lassen lebt viel gesünder als der, der zum Arzt geht ...
Mit Ihrer Kritik machen Sie es sich, denke ich, zu einfach. Man muss schon die Originalartikel lesen. Kurzgefasst: Dahinter steckt das Konzept der Autonomie. Wer sich selbst als Herr seiner Entscheidungen erlebt, fühlt sich souveräner und - letztendlich - glücklicher. Wenn man nun das Autonomieerleben variiert und dann feststellt, dass sich die positiven Gefühle mit verändern, dann hat man schon eine gewisse Eingrenzung der Kausalität. Und die im Artikel beschriebene Selbstkontrolle ist ja nichts anderes als Ausdruck von Autonomieerleben. Wenn man also eine gute Theorie hat, erweisen sich bestimmte Kausalitäten als wahrscheinlicher als andere.

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Iggy Rock 03.07.2013, 19:35
13.

Interessant, dass die Vermeidung von Versuchung dahinter steckt, die glücklick machen soll. Wie soll man das denn nun Phobikern erklären, die machen ja scheinbar alles richtig mit ihrer Selbstdisziplin, wenn sie Problemen aus dem Weg gehen.

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5Minute 03.07.2013, 19:41
14. ..

Zitat von christenheit
als eine kümmerliche Buchhalterseele...soweit kommts noch...auf das Bier verzichten, weil ich für einen neuen Kühlschrank sparen will - wie unendlich langweilig ist das denn?
Aber Hinterrher nicht nach Almosen betteln bitte.
( wenn das Bier getrunken, nach dem Kühlschrank)
(Wenn gefeiert, nach dem Ausbildungsabschluss)
(wenn im Billigjob, nach dem Luxusgehalt)

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shmubu 03.07.2013, 19:56
15. was nützt die Erkentnis?

Toll, ich habe den Artikel gelesen. Es wäre besser für mich gewesen, in der Zeit auf die morgige Prüfung zu lernen. Kein Wunder, bin ich unglücklich. Da sind wir beim Thema, aber es scheint als sei das Kind (bei mir) bereits in den Brunnen gefallen... :-)

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atropin 03.07.2013, 20:14
16.

Ich mag disziplinierte Menschen. Ich bin auch einer. Es gibt kein schöneres Gefühl, als gegenüber sich selber standhaft geblieben zu sein. Das gibt einem das Gefühl, sich immer unter Kontrolle zu haben. Wer auch bei starken Versuchungen hart bleibt, kann sich jederzeit aussuchen, wann er "ja" oder "nein" sagt.

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edith_60 03.07.2013, 20:17
17. Konfutius sagt.....

Zitat von sysop
Pauken statt Party, Sparen statt Shopping, Brause statt Bier - das kann doch keinen Spaß machen. Und ob, sagt jetzt ein deutsch-amerikanisches Forscherteam: Wer seltener Verlockungen nachgibt, ist zufriedener mit dem Leben.
... wünsche Dir nichts zu sehnlichst; es könnte in Erfüllung gehen.

Jeder kennt das Gefühl von Frust und Leere, sobald nach einer langersehnten Wunscherfüllung die erste Freude verflogen ist. Fragen Sie mal Lottogewinner.

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menschzweiterklasse 03.07.2013, 20:23
18. Aha?

Nach dem Geld ja nicht glücklich macht, wir also Mitleid mit den armen Reichen haben sollen, sollen wir wohl auch noch deren ungehemmtes Leben bemitleiden. Nebenbei durch Selbstkontrolle zum pünktlichen, fleißigen und billigen Arbeiter mutieren, weil es angeblich glücklicher macht? Sucht euch einen mit einer Beißzange !

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mehrhirnbitte 03.07.2013, 20:35
19. Das einflussreichste Mittel im Leben ist Willenskraft

Wer sie bewusst erlebt fühlt sich "in control" und frei. Wer sie nicht lebt und allen - oft ungesunden - Verlockungen folgt, der wird sich auch genau so fühlen: fremdbestimmt und unfrei. So und jetzt gucke ich mal nach ob diese Vermutung stimmt und lese den Artikel.

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