Forum: Gesundheit
Quarantäne-Fall an Bord: Mexiko weist Kreuzfahrtschiff aus Angst vor Ebola ab
AP

Die "Carnival Magic" mit 4000 Passagieren an Bord darf nicht an der mexikanischen Insel Cozumel anlegen - weil sich an Bord eine Frau in Ebola-Quarantäne befindet. Gleichzeitig streitet die Uno über Fehler bei der Bekämpfung der Seuche.

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lalito 18.10.2014, 13:11
60. na denn

Zitat von donicc
Vielleicht könnten die ganzen Experten hier mal erklären, was mit den 4000 Leuten passieren soll, wenn die Dame tatsächlich infiziert ist. Bleiben dann alle auf dem Schiff? Und wer nach weiteren 21 Tagen keine Symptome zeigt darf wieder runter. Wenn alle Symptome zeigen wird das Schiff versenkt? Geht ja auch nicht, dass ist der Atlantik kontaminiert. Und worin besteht jetzt genau der Unterschied, ob die Menschen nach der Reise in Texas oder Mexiko an Land gehen? Sie werden doch sowieso wieder nach Hause reisen (wahrscheinlich mit dem Flugzeug). Eine Panikmache ist das hier. Und 99% der panischen Vorschläge sind keinen Meter weit durchdacht. Hier werden Parolen gebrüllt "Niemand mehr ins Land lassen" ohne über die Auswirkungen nachzudenken. Und am witzigsten ist eigentlich die Tatsache, dass die größte Inkompetenz in Form von 99% dieses Forums sich über "unfähige" Politiker, die WHO oder die UNO mokiert.
Fragen über Fragen von der selbsternannt kompetenten 1% - Fraktion? Ist den anderen 99% mit Ihrem Posting weitergeholfen?

Bedenken darf jeder alles. Danach erst kommt Tat und Folge.

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s.aureus 18.10.2014, 13:16
61. Ihr Kommentar

Zitat von venice66
Es gibt keinen Impfstoff gegen Ebola und den wird es auch auf lange Sicht so schnell nicht geben [..bla..] Ausgerechnet zu der Ebola Epedemi lassen die völlig unfähigen Politiker aus Brüssel in ganz Europa Flüchtlingslager errichten, auch hier in Deutschland.
trieft nur so vor Ignoranz. Weil in Westafrika Ebola "Epedemi" ist, sollen wir keine Syrier mehr aufnehmen, oder was meinen Sie?

Zum Thema Impfstoff:

http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Ebola-Impfstoff-Klinische-Studie-soll-bald-starten

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donicc 18.10.2014, 13:25
62. Wem ist weitergeholfen?

Zitat von lalito
Fragen über Fragen von der selbsternannt kompetenten 1% - Fraktion? Ist den anderen 99% mit Ihrem Posting weitergeholfen? Bedenken darf jeder alles. Danach erst kommt Tat und Folge.
Ist irgendjemand mit den ganzen Postings hier weitergeholfen?
Ich halte mich tatsächlich für die 1%-Fraktion. Nicht, weil ich mich mit dem Thema besonders gut auskenne, sondern weil ich mir nicht einbilde dies zu tun und völlig aus der Luft gegriffene, selbst erfundene Ratschläge erteile.

Es gibt echte Experten und solche, die sich dafür halten!

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doc.nemo 18.10.2014, 13:29
63. Rückkehr ins Mittelalter

Es war zu erwarten, dass die ersten Behörden oder ganze Staaten vor Panik den Verstand verlieren. Solange die Frau an Bord keine typischen Symptome hat, ist sie nicht erkrankt und somit auch nicht ansteckend! Wenn schon Panik, dann bitte mit Augenmaß. Um das eigene Gewissen zu beruhigen (wenn auch ohne medizinischen Sinn), hätte es ausgereicht, die Betroffene nicht an Land zu lassen - aber doch nicht gleich das ganze Schiff! Abgesehen davon, dass Besatzung und Passagiere schließlich irgendwo und irgendwann wieder von Bord müssen. Ansonsten müsste man Historiker fragen, wie es die alten Venezianer im 14. Jahrhundert mit der Schiffsquarantäne gemacht haben, vielleicht könnte man die alte Tradition wiederbeleben. Es soll ja auch Leute geben, die bestimmten Behandlungsmethoden vertrauen, nur weil die schon einige Tausend Jahre alt sind.

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Hamid A. 18.10.2014, 13:36
64. Panne?!

Ich denke die eigentliche Ursache bei den sogenannten Pannen ist der lasche Umgang mit dieser Krankheit, weil die Gesundheitsbehörden in den USA, hier speziell Texas, mit Ebola genauso umgegangen sind wie mit einer normalen Grippe. Ich kann nicht verstehen wie man von "geringer Wahrscheinlichkeit" der Verbreitung der Krankheit reden kann, wenn ALLE bisherigen Ebolafälle, die nach Westen gelangt sind über Personen gewesen sind, die mit Schutzanzug Ebolakranke behandelten. Wer auch nur ansatzweise etwas von Systemen und Statistiken versteht, weiß dass 21 Tage Anlaufzeit für den Ausbruch der Krankheit, die Verbreitung extrem steigern.

Ich kann mich erinnern wie besorgt man im Falle der beiden vorangehenden TIERISCHEN Epidemien vorgegangen wurde (Schweinegrippe und Vogelgrippe) und wie unbesorgt man jetzt mit dem MENSCHLICHEN und noch tödlicheren Virus Ebola umgeht. Damals wurden Anweisungen noch und nöcher von den Gesundheitsbehörden erteilt und Meldezentren für tote Vögel etc. wodurch auch die Gefahr ziemlich schnell gebannt wurde.

Wieso prüft man die Patienten erst NACH ihrer Einreise in ein fremdes Land und prüft sie nicht alle BEVOR sie das Gefahrengebiet verlassen. Man kann diese Krankheit doch viel besser in den Griff kriegen, wenn man die Ausreise aus diesen Gebieten erst nach 21 Tagen Isolierung erlaubt, dann wird kein Ebola-Kranker von dort ausreisen können. Was sind 21 Tage Wartezeit gegen ein Leben.

Also wenn ihr mich fragt, ist diese Krankheit schon längst aus den Fugen geraten und da kein Staat regelmäßige Kontrollen durchführt und auch nicht eine obligatorische und systematische Kontrolle durch Gesundheitsbehörden für alle einführt, ist Ebola schon längst auf "Siegeszug".

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Beat Adler 18.10.2014, 13:40
65. Ebola tobt nicht durch Afrika

Zitat von Lankoron
um die Ebola-Fälle beweist in erster Linie eins: Sollte es wirklich einmal zu einer gut übertragbaren Epidemie kommen, die sich z.B auch durch Luft verbreitet, wird die Menschheit schneller aussterben, als irgendeiner das mitbekommen wird. Seit Monaten tobt der Virus durch Afrika, und man hat immer noch keine vernünftigen Umgangs- und Vorsorgepläne in der so tollen Industrieländern.
Ebola tobt nicht durch Afrika, es tobt in genau 3 Laendern: Sierra Leone, Liberia und Guinea Conakry.

Senegal und Nigeria, sowie die Demokratische Republik Kongo haben Ausbrueche unter Kontrolle gebracht.

Alle Nachbarlaender der Ebolaregion: Guinea Bissau, Senegal, Mali und Elfenbeinkueste sind zur Zeit NICHT betroffen.

Es gibt als keine weitere geographische Ausbreitung des Ebolavirus.

Die Impfstoffe, welche zur Zeit in mehreren Laendern getestet werden, sollten Anfang 2015 zur Verfuegung stehen. Das einzige Mittel Ebola mit einer Massenimpfkampagne zu bekaempfen. Bis es soweit ist, werden innerhalb der betroffenen 3 Laender noch Viele sterben, AUSSERHALB allerdings so gut wie NIEMAND!
mfG Beat

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donicc 18.10.2014, 13:43
66. Kontrolle für alle?

Zitat von Hamid A.
Ich denke die eigentliche Ursache bei den sogenannten Pannen ist der lasche Umgang mit dieser Krankheit, weil die Gesundheitsbehörden in den USA, hier speziell Texas, mit Ebola genauso umgegangen sind wie mit einer normalen Grippe. ... Also wenn ihr mich fragt, ist diese Krankheit schon längst aus den Fugen geraten und da kein Staat regelmäßige Kontrollen durchführt und auch nicht eine obligatorische und systematische Kontrolle durch Gesundheitsbehörden für alle einführt, ist Ebola schon längst auf "Siegeszug".
Sie schreiben im ersten Abschnitt " Wer auch nur ansatzweise etwas von Systemen und Statistiken versteht [...]" und fordern dann am Ende ihres Kommentars, dass alle Menschen erst nach 21 Tagen aus Risikogebieten ausreisen dürfen und alle Menschen obligatorisch und systematisch kontrolliert werden sollen.

Also sind Sie es offensichtlich nicht, der etwas von "Systemen und Statistiken versteht". Das haben Sie dadurch bewiesen!

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Hamid A. 18.10.2014, 14:00
67.

Zitat von donicc
Sie schreiben im ersten Abschnitt " Wer auch nur ansatzweise etwas von Systemen und Statistiken versteht [...]" und fordern dann am Ende ihres Kommentars, dass alle Menschen erst nach 21 Tagen aus Risikogebieten ausreisen dürfen und alle Menschen obligatorisch und systematisch kontrolliert werden sollen. Also sind Sie es offensichtlich nicht, der etwas von "Systemen und Statistiken versteht". Das haben Sie dadurch bewiesen!
Gut dann will ich es genauer erklären.

Betrachten wir 2 hypothetische extreme Gegenbeispiele, damit es klarer wird. Angenommen wir hätten eine Epidemie A, die nach 5 Stunden ausbricht und dann nach 1 Stunde tödlich endet. Und wir haben eine Epidemie, die nach 5 Jahren ausbricht und nach einem Jahr tödlich endet.

Welches der beiden Epidemien ist leichter zu kontrollieren und welches schwerer?! Wie würden Sie in jedem Fall vorgehen, als Verantwortlicher der WHO?! In welchem Fall würden Sie Entwarnung geben und in welchem Fall würden Sie durchgehende kontinuierliche und wöchentliche oder monatliche Kontrollen vorschreiben?! Wie würden Sie jede der beiden Epidemien besiegen?! Oder würden Sie sich in beiden Fällen gleich verhalten?!

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robert.manser 18.10.2014, 14:36
68. EBOLA keine Pandemie ?

Als die WHO 2005 ein lautes Pandemie-Gezetter wegen der Vogelgrippe das Geschäft der Pharma Industrie gezielt ankurbelte (Tamiflu) indem sie die zugewandten Regierungen dazu bewegen konnten die Mittel in grosen Mengen an Lage rzu nehmen, bewiesen sie nichts weiter als das die Vertreter dieser Organisation sich ausschliesslich aus chemienahen zusammensetzen.
Jetzt da eine tatsächliche Gefahr einer Pandemie im Entstehen begriffen ist, bleibt die WHO vornehm stumm. Schliesslich lässt sich mit nicht existierenden Medikamanten ja auch kein Geschäft machen !
Wozu auch Medikamente entwickeln, tritt Ebola doch ausschliesslich im verarmten, von lauter Kaffern bewohnten Afrika auf !

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Tiananmen 18.10.2014, 15:01
69.

Zitat von ralph.schindler
Da sich der Ebola Verdachtsfall in einer komplett isolierten Umgebung befindet (ein Schiff auf dem offenen Meer ist genauso isoliert wie ein Sicherheitslaborkomplex) besteht kein Grund zur Panik. Allerdings ist das Infektionsrisiko der anderen Passagiere an Bord dafür umso größer, das ist in etwa so als würden sich Zivilisten ohne Schutzkleidung in einem Hochsicherheitslabor befinden, mit den entsprechenden Konsequenzen für das Infektionsrisiko auf engstem Raum. Das CDC sollte erstmal Experten in kompletter Schutzkleidung an Borad schicken, um die Infektion zu analysieren. Sollte sich der Ebola-Verdacht allerdings bestätigen, dann muß das Kreuzfahrtschiff leider auf dem offenen Meer versenkt werden, inkl. der Passagiere und Schiffsbesatzung, im Interesse der globalen Sicherheit, damit sich die Seuche nicht in zivilisierten Staaten verbreiten kann. Die Einzelschicksale sind vielleicht bedauerlich, aber letztendlich nur Kollateralschäden im Interesse der globalen Sicherheit.
Entschuldigen Sie bitte, aber Sie sind total gaga, oder sollte das nur ein Scherz sein? Sie wollen 4.000 Leute, denen nichts fehlt, ertränken, wenn sich der Verdacht bei einem Patienten bestätigt? Der einzig richtige (Halb-) Satz in Ihrem etwas wirren Beitrag ist, dass ein Kreuzfahrtschiff eine ideale Isolierstation ist. Wenn man den Verdachtsfall von Bord holen lässt und die Leute in Ihren Kabinen isoliert, dann sieht man recht bald, was eigentlich los ist. Bei Kommentatoren wie Ihnen läuft es einem eiskalt über den Rücken.

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