Forum: Gesundheit
Radioaktive Strahlung: AKW-Angestellte sterben häufiger an Krebs
DPA

Täglich sind Mitarbeiter in Kernkraftwerken radioaktiven Strahlen ausgesetzt. Welche Folgen hat das für ihre Gesundheit? Eine Studie zeigt: Das Krebsrisiko steigt anscheinend, wenn auch nur gering.

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oleolevl 21.10.2015, 18:08
20. Strahlen GANZ EINFACH

wenn wir mit Strahlen spielen müssen wir mit konsequentzen leben. zWenn wir mit dem Flugzeug fliegen können wir auch abstürzen.

Wir alle wollen und brauchen elektrizität für unser modernes leben Handys, Whatzapp, Facebook, Fernsehen etc.

Lieben Gruß aus dem Urlaub!

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postit2012 21.10.2015, 18:09
21. Herz-Kreislauf-Krankheiten könnten z. B. schon durch

Zitat von docmillerlulu
Ein hohes Krebsrisiko kann auch durch das Ausschalten anderer negativer Einflüsse begründet sein. So gilt allgemein eine hohe Krebssterblichkeit als Zeichen für ein gutes Gesundheitssystem - irgendworan müssen die Leute ja sterben. Wenn Herz-Kreislauf Erkrankungen und Infektionsrisiken entfallen steigt die Krebssterblichkeit automatisch an. Vielleicht sind die Arbeitsbedingungen in der Branche ja besser als beim Durchschnitt - glauben tät ich es allerdings nicht.
die Auswirkungen von rigorosen Gesundheitsprüfungen VOR der Einstellung des einschlägigen Personals reduziert worden sein. Solange man sich keine Gedanken über derartige Auswirkungen gemacht hat, braucht man über 0,1 Prozent Risikosteigerung nicht lange nachzudenken.

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professorA 21.10.2015, 18:27
22. Laut UNSCEAR

(United nations Scientific Comittee on the Effects of Atomic Radiation) ist bei einer Dosis von 100 bis 200 Millisievert pro Jahr noch nie eine schädliche Wirkung radioaktiver Strahlung nachgewiesen worden. Deshalb beträgt auch in Deutschland die Grenze, ab der evakuiert werden muss, 100 mS pro Jahr. Da diese gesetzliche Grenze in Japan bei nur 20 mS pro Jahr liegt, sind in Fukushima die umfangreichen Evakuierungen erfolgt mit großen Personenschäden bis zum Tode.
Die durchschnittliche Belastung des Deutschen beträgt etwa 5 mS p.a., und zwar von Nord-nach Süddeutschland zunehmend mit Spitzenwerten im Schwarzwald und in den Alpen. Da die Strahlung aus
dem Erdboden stark von dessen Zusammensetzung abhängt, sind die geografischen Schwankungen enorm. Z.B. ist die natürliche Belastung der Finnen aus dem Boden so hoch, dass man in Japan schon an Evakuierung denken würde. Interessanterweise scheint die Lebenserwartung in den höher belasteten Regionen höher zu sein. Die These, dass es keine untere Schädlichkeitsgrenze gibt, wird angesichts der natürlichen Strahlenbelastung millionenfach widerlegt.

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professorA 21.10.2015, 18:35
23. P.s.

Wenn die natürliche Strahlung am Ort der betrachteten kerntechnischen Anlagen in der Studie nicht berücksichtigt wurde, ist sie ziemlich wertlos. Ebenso, wenn sie die Strahlenbelastung der Teilnehmer infolge Röntgenuntersuchungen, Flüge und z.B. Hochgebirgs-Hobbys nicht berücksichtigt hat.

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koenigludwigiivonbayern 21.10.2015, 18:41
24.

Da machen international hochangesehene Wissenschaftler eine 26 Jahre dauerende Langzeitstudie an 300 000 Studienteilnehmern und vergessen bei der Planung eine Kontrollgruppe, die den gleichen Lebensumständen und Umweltbedingungen ausgesetzt ist, aber nicht im Atomkraftwerk arbeitet. Damit ist der gigantische Arbeitsaufwand wahrscheinlich völlig umsonst gewesen, 26 Jahre Forschungszeit unsinnig verschwendet. Und hier regen sich manche Leserbriefautoren noch über deutsche medizinische Doktorarbeiten auf. Einem Doktoranden von mir wäre so etwas nicht passiert.

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mailo 21.10.2015, 18:50
25. Lächerliche studie

"Dabei bezogen sie sich auf alle Krebsformen außer Leukämie."
Dieser Satz sagt alles über die Aussagekraft der Studie aus. Oder an was ist noch gleich der Mitarbeiter aus Fukushima erkrankt? Und als schwäche der Studie wird das Rauchen angegeben. Das müsste dann ja heißen, das Mitarbeiter von Kernkraftwerken häufiger rauchen, oder was?

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innkeeper3 21.10.2015, 19:20
26. Strahlenangst!!

Ich habe 50 Jahre als Nuklearmediziner gearbeitet und war ständig einer allerdings gesetzlich zulässigen Strahlenbelastung ausgesetzt und bin bis heute glücklicherweise nicht an einem Krebs erkrankt, was statistisch gesehen allerdings bedeutungslos ist.
Allerdings habe ich nicht geraucht!!
Zweimal im jahr treffen sich die Mitsreiter der 50 Jahre, die jetzt in einem Alter von 73 bis 85 Jahren sind, sich guter Gesundheit erfreuen und ebenfalls keine Tumorerkrankung entwickelt haben.

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x+n 21.10.2015, 19:34
27.

Zitat von Skeptiker99
Soweit ich weiß, ist die Tatsache, daß es für Radioaktivität keine unschädliche Dosis gibt unter Wissenschaftlern allgemein akzeptiert. Das ist vergleichbar mit Russischem Roulette. Eine hohe Dosis entspricht einer Kugel in einem 6-schüssigem Revolver. Da ist es sehr Wahrscheinlich, dass man sich den Kopf wegbläst. Je kleiner die Dosis wird, um so geringer ist die Wahrscheinlichkeit Krebs zu bekommen. Sie ist aber nicht gleich Null. Vergleichbar mit einem 10000-schüssigem Revolver mit nur einer Kugel.
Was Sie Tatsache nennen ist eine These, die durchaus kontrovers diskutiert wird. Es gibt sogar eigene fachzeitschriften dazu.
Es gibt bisher keinen nachweis über die Schadlichkeit geringer Dosen, nur viele verschiedene Studien, die sich oft widersprechen.
Auch zu arbeitern in kernkraftwerken gab es Studien, die ihnen eine höhere Gesundheit bescheinigten. Problem bei diesen war dann der "healthy worker efect"

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cyberdrop 21.10.2015, 19:39
28.

Zitat von apfelmännchen
Die LNT-These (LowRadiation No Treshold) ist längst vom Tisch. Gegenbeweis: Wenn die LNT-These richtig wäre, müsste auch die natürliche Radioaktivität bereits Krebs auslösen - und die Krebsrate müsste mit der natürlichen Radioaktivität korrelieren. Sprich: höhere Krebsraten in Ramsar (Iran) oder an den Stränden von Guarapari (Brasilien) - da geht die Dosis weit über die in AKW erlaubte hinaus. Übrigens ist eine Studie mit 0,1% Abweichungen im Ergebnis nicht viel wert. Im Gegenteil wenn es keine Abweichungen nach oben oder unten gäbe, wäre es geradezu verdächtig. Es gibt immer eine statistische Streuung. Und gewisse Kreise nutzen die statistische Streuung, wenn sie gerade in die gewünschte Richtung geht, um "anscheindend" alarmistische Meldungen zu produzieren.
Es müsste sogar ein Unterschied der Krebsrate zwischen Norddeutschland und dem Schwarzwald erkennbar sein.

Eine Studie die das Ergebnis mit dem Durchschnitt vergleicht und nicht mit einer Kontrollgruppe ist sowieso immer Wertlos.
Der Durchschnitt wird nie getroffen!

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KaWeGoe 21.10.2015, 19:42
29. Oh - ein ganz Schlauer ;-))

Zitat von appenzella
Die radioaktiven und anderen Strahlungen sind außerhalb der Atomkernspaltungskraftwerke höher als IM AKW, insofern sind diese Statistiken ein weites Feld für Manipulationen und Gefälligkeitsgutachten....
Darum müssen die AKW-Mitarbeiter ihr Dosimeter abends abgeben. Nicht, dass die erhöhte Hintergrundstrahlung außerhalb des AKWs den armen AKW-Betreiber in Schwierigkeiten bringt.

Ich finde das super, dass die AKW-Betreiber so besorgt um ihre Mitarbeiter sind, dass sie die AKWs so bauen, dass die überhöhte Strahlung außerhalb des AKWs, die Mitarbeiter während der Arbeit nicht belastet.

Das nenne ich mal Fürsorglichkeit !

Das müssten RWE und e.on / e.off viel werbewirksamer nutzen - nach dem Motto:

Relaxen im Abklingbecken !

;-) - ich kann nicht mehr vor lachen ;-)

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