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Reizstoffe und Allergene: Dämpfe am Herd sind Gesundheitsrisiko für Köche
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Wer als Koch tagtäglich am Grill oder Herd steht, atmet große Mengen an Dämpfen ein. Einer neuen Studie aus Norwegen zufolge sind diese alles andere als harmlos.

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equigen 28.01.2019, 08:48
10. 1000ug bei einer Bratpfanne

Das überrascht nun wirklich nicht. Schon EINE Bratpfanne auf dem Gasherd produziert über 1000ug NOx in der Küchenluft. Wieviele mögen es in einer professionellen Küche sein?
Auf jeden Fall sind da 2000 ug schnell erreicht und ab diesem Wert gibt es tatsächlich messbare Auswirkungen von NOx auf die Schleimhäute.
Ganz im Gegensatz zu den lächerlichen 40ug Grenzwert für die Messung am Randstein der vielbefahrendsten Straßen.
Also ja: das Kochen gehört - genauso wie Kerzen und Zigaretten- asap verboten ... wenn man Dieselautos nicht mit zweierlei Maß messen will.

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ardbeg17 28.01.2019, 08:50
11. bravo Spiegel!

allmählich wird darüber gesprochen, wo der Hammer hängt. Lassen Sie mal die verlorenen Lebensjahre durch Kochen mit Gas im Alltag, durch Grillen, Acrylamid in Pommes, Chips etc. vom UBA berechnen. Wen wir dann eine Übersicht haben, setzen wir noch das NO2 auf die Liste und die anderen Risikofaktoren. Die Sorgen um die künftige Rente wird sich als unbegründet erweisen, weil wir - anders als wahrgenommen - eben doch jung sterben.

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okrogl 28.01.2019, 08:53
12. Kochen also nur noch mit PSA

Gasmaske gegen gefährliche Dämpfe, die Herde müssen unter einen Abzug verschwinden und die gefährlichen Abgase dürfen nur gefiltert in die Umwelt gelangen.

Arbeitsschutz war mal eine gute Sache, mittlerweile ist er zur Farce mutiert. Da müssen selbst Monitore einmal im Jahr zum Elektro-TÜV und ohne Abzug darf man keine Lötstelle mehr erhitzen.
Arbeiten wird einem fast unmöglich gemacht, weil die Berufsgenossenschaften Geld sparen wollen und es Menschen gibt die nur dafür bezahlt werden, sich ständig neue Vorschriften aus dem Kopf zu drücken. Das sinnvolle Maß beim Arbeitsschutz wurde überschritten.

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okrogl 28.01.2019, 08:54
13.

Gasmaske gegen gefährliche Dämpfe, die Herde müssen unter einen Abzug verschwinden und die gefährlichen Abgase dürfen nur gefiltert in die Umwelt gelangen.

Arbeitsschutz war mal eine gute Sache, mittlerweile ist er zur Farce mutiert. Da müssen selbst Monitore einmal im Jahr zum Elektro-TÜV und ohne Abzug darf man keine Lötstelle mehr erhitzen.
Arbeiten wird einem fast unmöglich gemacht, weil die Berufsgenossenschaften Geld sparen wollen und es Menschen gibt die nur dafür bezahlt werden, sich ständig neue Vorschriften aus dem Kopf zu drücken. Das sinnvolle Maß beim Arbeitsschutz wurde überschritten.

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dermeyerling 28.01.2019, 08:54
14. Großes Kino

Ha! Jetzt geht des Spaß los: hat denn mal jemand diese Studie um den Faktor Stickoxide bereinigt? Spätestens seit der Dieseldebatte wissen doch alle, dass beim Kochen mit Gas (m.W. sehr üblich in Profiküchen) extrem hohe Stickoxidkonzentrationen entstehen.
Egal - ich bin jedenfalls für ein sofortiges Kochverbot in Stuttgart, Hamburg, usw..

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krautrockfreak 28.01.2019, 08:54
15. Dass gegrilltes (also verbranntes) Fleisch nicht gesund sein kann, war

doch schon vor 30 Jahren klar. Dass die Dämpfe dann nicht minder gefährlich sind, sollte auch jedem einleuchten.
Also, ab sofort kann man den Koch als gefährlichen Beruf einstufen. Vielleicht ein Grund, ihn endlich auch ordentlich zu entlohnen.

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kalsu 28.01.2019, 08:54
16. Ab sofort bleibt die Küche kalt.

Wissenschaftler haben jetz die Ergebnisse einer Langzeitstudie (Dauer der Studie: ca 300.000 Jahre) veröffentlicht. Sie haben herausfunden, dass das Leben tödlich ist. Nach Auswertung alle bekannten Daten ist man sich sicher, dass kein Mensch bisher ewig gelebt hat.

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nixus_minimax 28.01.2019, 08:58
17. Stimmt

Zitat von Wegen
über den eigenen Herd hinausblicken. Die westliche, scheinbar zivilisierte Lebensart, führt automatisch dazu, dass Umwelt und Gesundheit jedes Einzelnen leiden. Darüberhinaus zeigt der Artikel auch auf, welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt.
Wenn man sich strikt von Yak Milch ernährt hat man das Problem der westlich zivilisierten Welt nicht. Ich frag mich nur wie das mit den Feinstaub und NOx Werten mit dem Feuer in der Yurte so ist. Aber vielleicht ist frieren sowieso gesünder und umweltfreunslicher.

Ich denke das das Problem mit der Gesundheit sowieso viel zu spät angegangen wird. Praktisch 100% eines jeden Geburtsjahrganges sterben statistisch gesehen. Da gäbe es doch Potential durch Geburtsverbot diese Menschen zu retten.

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danielc. 28.01.2019, 08:59
18.

Ich koche gerne zu Hause und musste nicht nie mehrere Stunden hintereinander am Herd stehen. Das betrifft sicher nur Berufliche Köche. Das ist wie bei anderen Berufsriiken, (Unfälle ausgenommen!) wer etwas hin und wieder selbst macht, ist nicht von chronischer Belastung betroffen. Vielleicht sollten wir wieder mehr zu Selbstversorgern werden. Das bedeutete Feldarbeit und Holzhacken... NEIN! Dann lieber ein Berufsrisiko.

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wkguenther 28.01.2019, 08:59
19. Lebensrisiko

Vielleicht müssen wir unsere Eltern verklagen, dass sie uns in so eine risikovolle Welt geboren haben. Sicher gibt es Studien, die belegen, dass Köche nie älter als 70 Jahre alt werden und dass im Jahr 125 Köche mehr sterben, als in einer schlecht definierten Vergleichspopulation. Plädiere schon seit Jahren für unter stengem Vakuum hergestellte Nährschlämme.

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