Forum: Gesundheit
Report der Weltgesundheitsbehörde: Masernfälle in Europa haben sich verdreifacht
DPA

Ein Rückschlag im Kampf gegen die Masern: In Europa haben sich der WHO zufolge 2018 so viele Menschen mit der gefährlichen Krankheit angesteckt wie seit zehn Jahren nicht mehr. Ein Grund sei die wachsende Zahl der Impfgegner.

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mission 08.02.2019, 15:22
90.

Zitat von Nania
Ist es problematisch, dass die WHO abhängig ist von Privatspendern mit Eigeninteressen? Ja. Aber darum geht es nicht in dem Artikel und auch nicht bei der Debatte um Impfen oder nicht. Dass Impfungen helfen, Krankheiten auszurotten, hat nicht nur die Pockenimpfung gezeigt, sondern auch alle wissenschaftlichen Forschungen......
"Ist es problematisch, dass die WHO abhängig ist von Privatspendern mit Eigeninteressen? Ja. Aber darum geht es nicht in dem Artikel und auch nicht bei der Debatte um Impfen oder nicht". --> Selbstverständlich geht es darum, ob man der WHO glauben darf, wenn Pharmaunternehmen kräftig in die WHO investieren. Denn genau darum geht es, das sind Investitionen und keine Spenden. Diese Investitionen an die WHO sind zweckgebunden. Diese Pharmaunternehmen erkaufen sich einen Einfluss, um anschließend an z.B. Impfprogrammen zu verdienen.
"Dass Impfungen helfen, Krankheiten auszurotten, hat nicht nur die Pockenimpfung gezeigt, sondern auch alle wissenschaftlichen Forschungen. "-->
Ich möchte sie auffordern, aber auch alle Mitleser, die Infektionszahlen seit 1962 vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden anzufordern. Das geht ganz einfach per Email. Diese seriösen Daten zeigen, dass die Infektionszahlen seit 1962, d.h. nach dem Leiden des 2. Weltkriegs kontinuierlich gefallen sind. Als die Infektionszahlen, die dem Statistischen Bundesamt gemaldet worden sind, auf fast dem heutigen Tiefstand gefallen sind, haben die Massenimpfungen eingesetzt. Bei Masern war das 1976. Hier werden die Maserntoten statistisch erfasst. Es wird also gegen Maserntote geimpft, nicht gegen einen Ausschlag. Der weitere Kurvenverlauf der seit langem fallenden Kurve war von den Massenimpfungen unbeindruckt. Daraus muss man schließen, dass Masernimpfungen keine Leben retten. Das ist eindeutig. Die Zahlen, die von der WHO und auch unserem RKI genannt werden, beruhen genau auf diesen Interessenkonflikten verbreitet. Und glauben sie mir, bei dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden arbeiten keine Esoteriker und Verschwörungstheoretiker. Dieses Totschlagargument zieht hier nicht!

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mission 08.02.2019, 15:38
91.

Zitat von may4th_be_with_u
Wenn Sie schon Risiken ins Verhältnis setzen möchten, dann sollten Sie das seriös tun. Sie sollten Impfschäden ins Verhältnis zu den Folgen der Krankheit setzen. Dann stellen Sie plötzlich fest, dass die Gefahren der Krankheit ein Vielfaches eines potenziellen Impfschadens sind.
Worauf stützt sich ihre Aussage? Woher kennen sie die genauen Zahlen. Was haben ihre seriösen Recherchen ergeben? Ich möchte nochmal als Beispiel den HPV-Impfstoff Gardasil nennen. die Zulassungsstudie war eine sogenannte palcebokontrollierte Studie. Das heißt, es gibt eine Impfgruppe, und eine weitere Gruppe, die mit einem Scheinimpfstoff geimpft wird. Somit kann man die Wirkung und Nebenwirkung eines Impfstoffes sehr gut ermitteln. Bei den allermeisten Impfstoffen, wie auch bei dem neueren Impfstoff Gardasil, ist die Placebogruppe aber gar nicht mit einem wirkungslosen und nebenwirkungslosen Scheinmedikament geimpft worden, sondern mit der gleichen Chemikalie, wie auch die Impfgruppe. Nur die behaupteten Viren wurden weggelassen. Dadurch erreicht man, dass die Placebogruppe statistisch gesehen die gleichen Nebenwirkungen aufweisen, wie die Impfgruppe. D.h. auftretende Nebenwirkungen werden dann nicht dem Impfstoff zugerechnet. Nur durch diesen "Betrug" ist es überhaupt möglich, solch ein Impfserum zugelassen zu bekommen. Diese nebenswirkungsverzerrende Vorgensweise bei der Zulassung von Impfstoffen wird bei fast allen Impfstoffen durchgeführt. Dann muss man sich vorstellen, dass beginnend vom Säuglingsalter mit noch fehlender Blut-Hirn-Schranke über 40 empfohlene Impfungen mit diversen Chemikalien verspritzt werden, bei der die Nebenwirkungen aufgrund der oben genannten Vorgehensweise verschleiert werden. Das heißt, ein Kolleteralschaden wird ganz bewusst in Kauf genommen.

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Nania 08.02.2019, 16:04
92.

Dass Impfungen wirken, sagt nicht die WHO allein und wird auch seitens der Staaten nicht allein auf die WHO gegründet. Lesen Sie doch bitte die Seite des Robert-Koch-Instituts.
Dass es problematisch ist, dass weltweite Institutionen von privaten Firmen gesponsert werden habe ich ja bereits bejaht, nur ist Ihr Schluss daraus völlig absurd. Mal ganz davon abgesehen, dass der von Ihnen verlinkte Artikel auch gar nicht so sehr auf die Gewinne der Pharmaindustrie, die durch Impfungen gemacht werden, eingeht, sondern eher die Position der WHO beleuchtet und den problematischen Interessenskonflikt. In dem Text geht es NICHT um die Wirksamkeit von Impfungen.

Dazu kommt: Pharmaindustrien würden an einem Krankheitsausbruch viel besser verdienen als an der Herstellung von Impfstoffen.

Es steht zudem außer Frage, dass die hygienische Situation sich gebessert hat, ebenso wie die medizinische Versorgung. Damit allein lassen sich die Masern allerdings nicht ausrotten und vor allem lässt sich damit nicht verhindern, dass Menschen, die an Masern erkranken, Spätfolgen bis zum Tode davontragen können. Auch hier ist wissenschaftlich eindeutig geklärt, dass die Impfungen auf die sinkende Rate an Erkrankungen, nicht nur bei Masern, einen signifikante Bedeutung haben. Vor allem wirkte sich die Einführung des Impfstoffes übrigens auch auf die Kindersterblichkeit aus: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-05/masern-impfung-immunsystem

Das heißt nicht, dass man gegen die "Kindersterblichkeit" impft, wie Sie behaupten. Das geht gar nicht. Was geht, ist folgendes: durch hohe Impfraten wird dafür gesorgt, dass sich weniger Kinder anstecken und vor allem geschwächte Kinder (!) auch ein geringeres Risiko haben an den Masern zu erkranken. Das nennt sich Herdenschutz. Damit verringert man auch die Zahl der Todesfälle selbst, vor allem, da eben auch geschwächte Kinder besser geschützt werden und z.B. keine Folgeinfektionen während der Masern oder danach - einer Maserninfektion wirkt sich nicht unerheblich auf das Immunsystem als Ganzes aus, manch ein Immunsystem muss danach an alle Erreger neu gewöhnt werden - auftreten. Dann stirbt das Kind vielleicht nicht primär an den Masern, aber sekundär an der folgenden Lungenentzündung.

Im Großen und Ganzen kann ich aus dem, was Sie hier schreiben, vor allem eines folgern: Sie interpretieren die Zahlen nicht korrekt und betrachten nicht die Gesamtumstände. Um es plakativer zu formulieren:

Während im Mittelalter hunderttausende Menschen unterschiedlicher Altersgruppen an bakteriellen Krankheiten verstarben, sterben heute an den selben Krankheiten deutlich weniger Menschen. Das liegt aber nicht allein daran, dass sich die Hygiene verbessert hat, sondern auch am Fortschritt in der Medizin, namentlich: der Entdeckung von wirksamen Antibiotika. Zu behaupten, dass die Antibiotika keine Auswirkungen auf die Krankheiten hätten, weil ja dank verbesserter Lebensumstände ein paar Jahre vorher schon die Zahlen gesunken sind, ist einfach falsch - und das sehen Sie vermutlich sogar ein.

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Nania 08.02.2019, 16:13
93.

Zitat von mission
Worauf stützt sich ihre Aussage? Woher kennen sie die genauen Zahlen. Was haben ihre seriösen Recherchen ergeben? Ich möchte nochmal als Beispiel den HPV-Impfstoff Gardasil nennen. die Zulassungsstudie war eine sogenannte palcebokontrollierte Studie. Das heißt, es gibt eine Impfgruppe, und eine weitere Gruppe, die mit einem Scheinimpfstoff geimpft wird. Somit kann man die Wirkung und Nebenwirkung eines Impfstoffes sehr gut ermitteln. Bei den allermeisten Impfstoffen, wie auch bei dem neueren Impfstoff Gardasil, ist die Placebogruppe aber gar nicht mit einem wirkungslosen und nebenwirkungslosen Scheinmedikament geimpft worden, sondern mit der gleichen Chemikalie, wie auch die Impfgruppe. Nur die behaupteten Viren wurden weggelassen. Dadurch erreicht man, dass die Placebogruppe statistisch gesehen die gleichen Nebenwirkungen aufweisen, wie die Impfgruppe. D.h. auftretende Nebenwirkungen werden dann nicht dem Impfstoff zugerechnet. Nur durch diesen "Betrug" ist es überhaupt möglich, solch ein Impfserum zugelassen zu bekommen. Diese nebenswirkungsverzerrende Vorgensweise bei der Zulassung von Impfstoffen wird bei fast allen Impfstoffen durchgeführt. Dann muss man sich vorstellen, dass beginnend vom Säuglingsalter mit noch fehlender Blut-Hirn-Schranke über 40 empfohlene Impfungen mit diversen Chemikalien verspritzt werden, bei der die Nebenwirkungen aufgrund der oben genannten Vorgehensweise verschleiert werden. Das heißt, ein Kolleteralschaden wird ganz bewusst in Kauf genommen.
Es GIBT Zahlen zu anerkannten Impfschäden, u.a. in diesem Artikel: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-05/infektionskrankheiten-impfungen-kinder-masern-risiken#impfen-stiko-rki-deutschland-4-tab

Diese Zahlen sind VERSCHWINDEND gering im Vergleich zu den Zahlen, die wir hätten, würden Krankheiten wie Masern, Diphterie, Keuchhusten, Polio usw. noch so weit verbreitet sein wie vor den Impfungen.
Dazu kommt, dass viele Menschen, die behaupten, dass eigene Kind habe einen Impfschaden erlitten, den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität nicht kennen und meinen, die Mittelohrentzündung beim Kleinkind, zwei Wochen nach der Impfung, sei ein Impfschäden. Nö, ist es nicht.

Niemand (!) streitet ab, dass es Impfschäden geben kann, aber in der Zahl, wie im Internet gerne von Impfgegnern behauptet wird, ist das schlicht Unsinn. Anekdotisch könnte ich jetzt dagegen halten: in meinem Umfeld sind alle - wirklich alle Bekannten und Familienmitglieder geimpft. Einen "Impfschaden" hat es nicht einmal gegeben. Leichte Symptomatik? Ja. Geschwollener Arm? Ja. Aber das ist jetzt wirklich keine nennenswerte Problematik, die vom Impfen abhalten sollte.

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may4th_be_with_u 08.02.2019, 16:19
94.

Zitat von mission
Worauf stützt sich ihre Aussage? Woher kennen sie die genauen Zahlen. Was haben ihre seriösen Recherchen ergeben? Ich möchte nochmal als Beispiel den HPV-Impfstoff Gardasil nennen. die Zulassungsstudie war eine sogenannte palcebokontrollierte Studie. Das heißt, es gibt eine Impfgruppe, und eine weitere Gruppe, die mit einem Scheinimpfstoff geimpft wird. Somit kann man die Wirkung und Nebenwirkung eines Impfstoffes sehr gut ermitteln. Bei den allermeisten Impfstoffen, wie auch bei dem neueren Impfstoff Gardasil, ist die Placebogruppe aber gar nicht mit einem wirkungslosen und nebenwirkungslosen Scheinmedikament geimpft worden, sondern mit der gleichen Chemikalie, wie auch die Impfgruppe. Nur die behaupteten Viren wurden weggelassen. Dadurch erreicht man, dass die Placebogruppe statistisch gesehen die gleichen Nebenwirkungen aufweisen, wie die Impfgruppe. D.h. auftretende Nebenwirkungen werden dann nicht dem Impfstoff zugerechnet. Nur durch diesen "Betrug" ist es überhaupt möglich, solch ein Impfserum zugelassen zu bekommen. Diese nebenswirkungsverzerrende Vorgensweise bei der Zulassung von Impfstoffen wird bei fast allen Impfstoffen durchgeführt. Dann muss man sich vorstellen, dass beginnend vom Säuglingsalter mit noch fehlender Blut-Hirn-Schranke über 40 empfohlene Impfungen mit diversen Chemikalien verspritzt werden, bei der die Nebenwirkungen aufgrund der oben genannten Vorgehensweise verschleiert werden. Das heißt, ein Kolleteralschaden wird ganz bewusst in Kauf genommen.
Die Statistiken, nicht nur die der WHO, sondern auch z.B. des CDC setzen die Zahl der Masernfälle zu der Zahl der Todesfälle in ein Verhältnis von ca. 1:1000. Dies galt auch schon vor der Einführung der Impfungen. Sie können es z.B. in Wikipedia im Beitrag zu den Masern mit entsprechenden Quellenangaben nachlesen. Die Anzahl der Erkrankungen und somit auch die Zahl der absoluten Todesfälle ist seit der Einführung der Impfung signifikant zurückgegangen. Hier kann man eindeutig von Kausalität und nicht nur von Korrelation reden.
Ansonsten hier mal ein Artikel zu der Anzahl der anerkannten Impfschäden: https://www.tagesspiegel.de/wissen/impfung-und-risiken-ueber-10-000-verdachtsfaelle-169-anerkannte-impfschaeden-in-fuenf-jahren/10918284-2.html

Sie können selbstverständlich die Zahlen anzweifeln. Mir steht es dafür frei, Sie als Verschwörungstheoretiker zu betrachten.

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