Forum: Gesundheit
Rezepte von Jamie Oliver und Co.: Ungesünder als Fertigmahlzeiten
AP

100 Kochrezepte von Starköchen vs. 100 Fertiggerichte - eigentlich sollte ein derartiger Vergleich eindeutig ausgehen. Doch das Ergebnis einer Untersuchung von britischen Forschern überrascht: Feinschmecker-Rezepte der Küchenmeister sind ungesünder als Mahlzeiten aus dem Supermarktregal.

Seite 6 von 17
Neonblack 20.12.2012, 12:41
50. Was hatten die für Fertigprodukte?

Maximal 546 Kilokalorien sind kein realistischer Wert. Mein Gefrierfach enthält eine Pizza (Salami) mit 800 Kilokalorien und ein Nudelgericht mit 650 Kilokalorien. Schade, wenn durch solche "Studien" Zeit und Geld verschwendet wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gerdtrader50 20.12.2012, 12:41
51. Lustiger Artikel

Die relevanten Begriffe eines Starkoches sind zwar auch der Gesundheitswert der Speisen, deshalb kochen diese heute praktisch alles frisch, nichts Tiefgekühltes, nichts Dosiges, alles frisch eingekauft. Dass der Fettgehalt einer wohlschmeckenden Mahlzeit wohl etwas höher ist, um den Geschmack zu transportieren, leuchtet ein. Dass bestimmte Fettsorten, weil besser zum Gesamtgericht passend, manchmal tierisch sind und nicht pflanzlich, kann auch verstanden werden. Wenn ansonsten die Gesamtkomposition des Menues wohlschmeckend ist, halt auch ein wenig mehr Kalorien, Kohlehydrate, etc. aufweißt als der Fertiggerichtefraß, ist das auch verständlich. Die ganzen Biokoster mögen sich auf die Restaurantebene der Gesundheitsköche begeben und dort die hochgradig gesunden, aber minder schmeckenden Mahlzeiten zu sich nehmen und wenn es sie mit ihren geschmacklichen Abgründen pervertiert zu Fertiggerichten lockt, dann mögen sie in Gottes Namen den Mist zu sich nehmen, und dann gesund versterben. Bitte verschonen Sie uns mit dem biologischen höchstgesunden, aber geschmacklich vernachlässigbaren Fertiggerichten und ihren gesundheitlichen Ausführungen dazu. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dennisballwieser 20.12.2012, 12:41
52. Zu den Vorwürfen

Der Reihe nach: Unsere Überschrift "Ungesünder als Fertigmahlzeiten" stützt sich unter anderem auf die Schlussfolgerung der Autoren der Newcastle University: "Recipes were less healthy than ready meals, containing significantly more energy, protein, fat, and saturated fat, and less fibre per portion than the ready meals."

Ansonsten lässt unsere Autorin deutlich werden, dass wir nicht der Meinung sind, wir alle sollten uns künftig von Fertignahrung ernähren. Unter anderem gibt es Tipps, wie man kalorienreiche Zutaten ersetzen kann. Auch, dass Konservierungsstoffe, Aromen, Farbstoffe und Stabilisatoren eine Rolle bei der Bewertung einer Mahlzeit spielen sollten, geben wir wieder.

Dennoch ist es durchaus interessant, dass die Rezepte in den untersuchten Werten (Energiegehalt, Protein, Fett, Ballaststoffe) schlechter abschneiden und von den Studienautoren daher als "less healthy than ready meals" eingestuft werden.

Zu guter Letzt: Finanziert wurden die Studienautoren zum Zeitpunkt der Arbeit am Artikel vom Fuse Centre for Translational Research in Public Health, das wiederum von der British Heart Foundation, Cancer Research UK dem Economic and Social Research Council, dem Medical Research Council und dem National Institute for Health Research finanziert wird. Die Autoren geben an, keine Unterstütztung von Firmen erhalten zu haben und drei Jahre vor dem Einreichen des Textes beim British Medical Journal in keiner Beziehung zu Firmen gestanden zu haben, die ein Interesse am Thema haben könnten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cgn_koeln 20.12.2012, 12:44
53. journalismus?

journalisten sind doch eigentlich dazu da, aus der flut von informationen auszuwählen und dem leser diese aufzubereiten und im zweifelsfall das ganze einzuordnen...
dieser artikel ist allerdings ein super beispiel dafür, dass es hier nicht um journalismus geht. das ist reine "klickhurerei" hier werden klicks generiert mit 0 inhalt bzw. werden fakten falsch dargestellt. bzw. studien nicht kritisch hinterfragt, was eigentlich aufgabe von spiegel online sein sollte. hier soll ne erregungskurve produziert werden um möglichst große aufmerksamkeit zu erzeugen....ehrlich gesagt finde ich das widerlich.




Zitat von sysop
100 Kochrezepte von Starköchen vs. 100 Fertiggerichte - eigentlich sollte ein derartiger Vergleich eindeutig ausgehen. Doch das Ergebnis einer Untersuchung von britischen Forschern überrascht: Feinschmecker-Rezepte der Küchenmeister sind ungesünder als Mahlzeiten aus dem Supermarktregal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fiutare 20.12.2012, 12:45
54.

Zitat von vyger
Obwohl erwähnt wird, dass die Studienautoren ausdrücklich eben nicht darüber urteilen, wie gesund oder ungesund die Gerichte sind, weil sie eine ganze Reihe von Aspekten gar nicht betrachtet haben, schreiben Sie schon in der Überschrift, dann im ersten Absatz und auch im einleitenden Thread hier im Forum, die Rezepte seien ungesünder als manch ein Fertiggericht. Das ist unseriöser Journalismus.
Danke! Genau meine Meinung!

Jeder, der sich von Fertigfutter ernährt, wird nur die Überschrift lesen und mit einem "ich hab's ja gewusst" zur nächsten Tiefkühlpizza greifen.

Es geht um etwas ganz anderes: Gesunde Ernährung ist frisch zubereitet, lebt von saisonalen Produkten und kommt im Idealfall aus der Region. Dabei verzichtet sie auf sämtliche Zusatzstoffe. Das ist es, was gesunde Ernährung und somit auch den Respekt vor Lebensmittel ausmacht.
Genau das ist es, was viele (die meisten) dieser Sterne-Promi-Köche immer wieder als Botschaft verbreiten. Insofern kann man jeder auch noch so schrillen Show zustimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
universal science 20.12.2012, 12:49
55. ungesund..?

also zuallererstmal, welche fertig produkte kommen denn ohne glutamat (wirkt aufs gehirn ähnlich verheerend wie kokain) gehärtete fette (kann vom körper nicht verstoffwechselt werden und lagert sich im fettgewebe ab) künstliche di- und triphosphate (hemmt die aufnahme von kalzium und wirkt damit langfristig entmineralisierend auf die knochen) aus, um mal die wichtigsten zu nennen.
da ess ich doch lieber fettige sahnige sachen die selbst gemacht sind, und nehme nicht zu, und falls ich zunehme kann ich es wieder abbauen weil die angereicherten fette auch verstoffwechselt werden können, als das ich mir die in chemie laboren konzipierten abfälle reinfege...

insofern ist eine solche studie eine absolute frechheit, und ihre publikation über die landesgrenzen der ersteller der studie hinaus, unkommentiert und unreflektiert eine noch grössere frechheit...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rebew_01 20.12.2012, 12:50
56. Gesundheit

Da fragt sich mal wieder, wer festlegt, was gesund ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BlakesWort 20.12.2012, 12:51
57.

Erinnert sich noch jemand an den Witz?

"Die dünnsten Bücher der Welt? Amerikanische Geschichte und Gutes britisches Essen."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
linlaluna 20.12.2012, 12:51
58. Und was ist mit den Zusatzstoffen?

Also alle E's und Geschmacksverstärker sind gesund.
Hier wurden wenn dann nur die Nährwerte und nicht die Gesundheit der Mahlzeiten verglichen. Wenn dann sollte man auch die beachten und nicht einfach unter den Tisch fallen lassen. Ist die Studie zufälligerweise von der Industrie bezahlt?
Ich z.b. bin gegen Glutamat allergisch und da bin ich nicht die Ausnahme.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TS_Alien 20.12.2012, 12:53
59. .

Es gibt auch geschmacklich gute Fertiggerichte, die kosten natürlich dementsprechend mehr. Sterneköche benötige ich persönlich nicht. Gut essen kann man auch in vielen Restaurants. Dieses Getue von Sterneköchen und die teilweise merkwürdigen Zutaten, die sie verarbeiten, hat offensichtlich Anhänger. Gegen ein echtes Wiener Schnitzel, einen delikaten Stockfisch, leckere Nudelgerichte, Pizza oder selbst gemachte Buletten kommt dieser Sternekoch-Schickimickikram nicht an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 17