Forum: Gesundheit
Rezepte von Jamie Oliver und Co.: Ungesünder als Fertigmahlzeiten
AP

100 Kochrezepte von Starköchen vs. 100 Fertiggerichte - eigentlich sollte ein derartiger Vergleich eindeutig ausgehen. Doch das Ergebnis einer Untersuchung von britischen Forschern überrascht: Feinschmecker-Rezepte der Küchenmeister sind ungesünder als Mahlzeiten aus dem Supermarktregal.

Seite 7 von 17
ongduc 20.12.2012, 12:53
60. Wirklich unlogisch

Ich vergleiche also ein gekochtes Gericht mit 800kcal mit einem Fertiggericht mit 500 kcal und folgere, dass das Fertiggericht gesünder ist, weil es weniger kcal hat? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hape2412 20.12.2012, 12:53
61. Na toll....

hatte neulich Filet Wellington von Maggi (5-Minutenterrine) und dazu einen köstlichen Instant-Barolo von Nestle. War beides wesentlich gesünder als selbstgekocht......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fiutare 20.12.2012, 12:57
62.

Zitat von krassopoteri
Für mich ist es ein zentraler Punkt, dass endlich die Lafereien im dt. TV mal auf Normalmaß gebracht werden. Die narzistischen Küchenfuzzies gehen mir schon lange auf den Senkel, egal ob sie Liefer, Lafer oder Löffelstiel heißen.
Wer zwingt Sie, diese Sendungen anzusehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hubertus001 20.12.2012, 12:57
63. Schlechter Journalismus

Liebe SPON-Redaktion, Ihr werdet leider wirklich immer boulevardesker! Im Artikel heißt es doch eindeutig, dass die Autoren dieser Studie keine abschließenden Aussagen darüber treffen, ob die eine Mahlzeit gesünder ist als die andere, weil sehr viele Faktoren - z.B. künstliche Aromen, Farbstoffe, Konservierungsstoffe etc. - überhaupt nicht untersucht wurden. Dennoch wählt Ihr diese Überschrift: "...ungesünder als Fertigmahlzeiten". Sorry, aber das ist wirklich sehr schlechter Journalismus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zabbaru 20.12.2012, 12:57
64. Na ja, bei einem Briten am Kochtopf

sollte man keine Wunder erwarten. Wenn ich sehe wie der Typ das Essen zusammen manscht ist bei mir der Appetit schon weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
olli08 20.12.2012, 12:58
65. Schön, aber ...

Zitat von dennisballwieser
... Dennoch ist es durchaus interessant, dass die Rezepte in den untersuchten Werten (Energiegehalt, Protein, Fett, Ballaststoffe) schlechter abschneiden und von den Studienautoren daher als "less healthy than ready meals" eingestuft werden. ...
Dann sollten sie:

1.
Betonen, dass es sich um einen Vergleich pro Gewichtseinheit handelt. Dabei ist zu bedenken, dass die Indurstrie viel (mathematische) Mühe darauf verwendet die Portionsgrößen immer zu groß auszulegen und mit chemischen Tricks (Geschmacksverstärkern etc.) dafür sorgt, dass sie auch aufgegessen werden.

2.
Zugeben, dass die von Ihnen zitierte Schlussfolgerung deshalb schlicht falsch ist, weil sie nämlich nichts darüber aussagt, wieviel wirklich gegessen wird und wie lange das Sättigungsgefühl anhält.

Was nützt es denn, wenn von etwas, das angeblich 30% weniger Kalorien hat, das Doppelte essen muss um satt zu werden, und trotzdem nach 2 Stunden schon wieder Hunger habe. Jeder, der schon mal bei McDoof war, kennt das ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seelchen 20.12.2012, 12:58
66. Einseitige Meinungsmache

Hat der Spiegel es nötig, mit so einer platten Überschrift Leser zu gewinnen? Die Studie, wonach Selbstgekochtes schlechter sei als ein Fertiggericht, ist schlicht undifferenziert und damit auch falsch! (s. nicht geprüfte Kriterien wie Aromen, Konservierungsstoffe etc. pp.) Wieso aber findet der Leser erst am Ende des Artikels eine Differenzierung des Studienergebnisses? Da hat wohl jemand einen vorgefertigten Text verwurstet...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
straightly 20.12.2012, 13:01
67. Warum hier über so eine Studie berichtet wird...?

Die Studie ist in jeglicher Hinsinn Schwachsinn. Ich führe das nur kurz in Stichpunkten aus (schreibe aufm Smartphone)

- Fett = ungesund -> überholte Vorstellung
- Ballaststoffe sind automatisch gesund -> ebenso schwachsinn
- Kalorien zählen um zu entscheiden, was gesund oder ungesund ist (nichts anderes macht die Studie) -> irrsiniger, fast gefährlicher blödsinn
- was ist schlecht an Proteinen?
Aber angenommen, das Ziel der Studie wäre nicht schon unglaublicher Nonsens, auch die Durchführung kann eigentlich keiner wissenschaftl. Betrachtungsweise entstammen...
- welche Gerichte vergleiche ich ("äpfel mit birnen")
- oft sind fertiggerichte doch schon fett- und kalorienreduziert, um eben dem käufer gesundes essen vorzugaukeln
- das Problem mit der Menge - wie gross ist die einzelne Portion (viell. waren die wenigstens so clever das auf die masse runterzurechnen)

Fazit: Von der Anlage der Studie ergibt sich ein unglaubliches Potential, das Ergebnis in die gewünschte Richtung zu tricksen. Allerdings glaube ich auch unbesehen, dass die kalorien-, fett- und Ballaststoff-optimierten Ersatzmahlzeiten aus dem Chemielabor der Lebensmittelkonzerne genau bei den abrechenbaren Dingen punkten können, die man den Verbrauchern schön groß und bunt auf die Verpackung drucken kann: Fettarm, damit "Leicht", Wenig Kalorien, extra Ballaststoffe, meinetwegen auch noch mit zugesetzten Vitaminen..... was das nur mit gesund oder ungesund zu tun haben soll? Da liegt der Fehler...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stn 20.12.2012, 13:02
68.

Zitat von chubbychecker
nur weil ein frisches leckeres Gericht mehr Kalorien hat als ein Fertiggericht mit chemischen Zusatzstoffen ist doch nicht ungesund..
Ja. Nahrung dient der Aufnahme von Energie und anderen Nährstoffen - da braucht man eigentlich in der Studie bzw. dem Artikel nicht mehr weiter zu lesen, wenn "eiweißreicher, energiehaltiger" als Nachteil gewertet wird.

Warum esse ich denn sonst, wenn nicht (u.a.), um den Hunger zu stillen? Dann esse ich eben mehr von den Fertiggerichten (weil die ja soviel gesünder sind) oder decke die fehlende Energiezufuhr mit Chips und Erdnüssen sowie Schokolade und Gummibärchen. Soll schließlich gesund sein....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
west120 20.12.2012, 13:03
69. Na da wäre es doch

an der Zeit das sich die EU darum kümmert und (wie für Zigaretten) auf den Packungen Warnhinweise anbringen lässt.
Auf den Tüten und Dosen verfette Herzen, Krebsgeschwüre und fette Menschen die sich nicht mehr regen können.
Die EU wird das schon richten. Wir wollen ja schließlich alle 100 jahre alt werden obwohl die Gesellschaften schon heute völlig überaltert sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 17