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Rezeptfreigabe für Triptane: Ärzte warnen vor gefährlichen Migränemitteln
DPA

Triptane gelten als Wundermittel bei Migräne. Immer mehr Pharmafirmen versuchen, diese Wirkstoffe rezeptfrei auf den Markt zu bringen. Doch Ärzte warnen: Für Patienten wird die Therapie teurer und ohne ärztliche Überwachung auch schnell gefährlich.

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kpkuenkele 15.09.2013, 07:59
40. Der Autor hat keine Ahnung

Diese Medikamente nimmt der Migränepatient ein, wenn der Anfall mit Sehstörungen beginnt, also noch bevor die Kopfschmerzen eintreten. Eine Verwechslungsgefahr mit normalem Kopfschmerz ist also sogut wie ausgeschlossen

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Nania 16.09.2013, 14:24
41.

Zitat von ac-amc
Ich stimme Ihnen nicht zu. Im Nachgang zu meinem ersten Beitrag möchte ich betonen, dass ich die Aufklärung zu Nebenwirkungen von meinem Arzt erwartet habe. Selbst wenn er die o. g. Probe als "Gratismuster" von Pharmareferenten erhalten hat: Ich bin kein Versuchskaninchen! Die ohnehin schon "minimale Untersuchung" durch einen hochbezahlten Neurologen (Blutdruck messen, Frage nach der Pille - sonst nichts) nach der Untersuchung durch meinen Hausarzt lasse ich hier mal außen vor. Und nein: von Dauerrezepten für Medikamente halte ich gar nichts (Diabetesmedikation ausgenommen). Dafür ist einfach die Gefahr des Missbrauches/unüberlegten Einnehmens gerade bei Schmerzmitteln zu groß.
Der Punkt ist: Wenn Sie über ALLE Nebenwirkungen, die ein BELIEBIGES Medikament (freiverkäuflich oder nicht) haben kann, informiert werden wollen, dann lesen Sie die Packungsbeilage.

Ärzte sollten bei verschreibungspflichtigen Medikamenten zwar IMMER abklären, ob es eine Wechselwirkung gibt (über die Frage, welche Medikamente man regelmäßig nimmt z.B., ob es Vorerkrankungen gibt usw.), aber eigentlich kann man von ihnen nicht erwarten, dass sie alle Nebenwirkungen vorhersagen können - exakt auf die jeweilige Person abgestimmt.
Ich zähle mich zu den relativ wenigen Personen, die wirklich die Packungsbeilage lesen und eigentlich lassen die sich schon gut verstehen, wenn man sich mal die fünf Minuten Zeit nimmt. Es geht ja nicht um die Inhaltsstoffe, sondern um das, was da schwarz auf weiß steht.

Und um auf die Dauerrezepte zurückzukommen: In der Schweiz ist das üblich und es stört eigentlich auch keinen. Missbrauch ist damit auch nur begrenzt möglich, die diese Rezepte meistens bei EINER Apotheke vorliegen und man daher immer zur selben Apotheke hin muss.
Zudem kann man Medikamentenmissbrauch heutzutage auch anders erreichen.

Ich darf mich übrigens auch zu den Migränepatienten zählen und mein Neurologe hatte gar kein Problem damit, mir ein Triptan aufzuschreiben. Und soll ich noch was sagen: Es hilft.

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