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Rotaviren: Das bereitet Kindern gerade Bauchweh
DPA/ CDC

Das Rotavirus ist weltweit die häufigste Ursache für Durchfall im Kindesalter. Bedrohlich wird die Infektion aber erst, wenn der Wasserverlust zu groß ist. Zwei einfache Maßnahmen schützen.

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souris7 29.03.2016, 22:04
10. Vorsintflutlich

Hm, einige scheinen hier noch nicht in der Neuzeit angekommen zu sein... Ich habe selbst einen fast zweijährigen Sohn und kann in meinem Umfeld glücklicherweise nicht beobachten, daß man Mädchen weniger im Dreck spielen lässt... Der Grundsatz "schmutzige Kinder sind gesunde Kinder" darf heute durchaus auch für Mädchen gelten... :). Und die Väter, die ich kenne, gehen auch viel mit ihren Kindern um, Wickeln inklusive... vielleicht kriegt dann auch mal der eine oder andere Papa einen Rotavirus ab, aber der Familie geht's glaube ich so besser.

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Frittenbude 29.03.2016, 22:04
11.

Zitat von phboerker
Ich vermute, dass Frauen deshalb häufiger betroffen sind, weil sie häufiger putzen, also auch wahrscheinlicher mit Erregern in Berührung kommen. ...
Das halte ich für Nonsense. Die Ansteckungsgefahr dürfte gerade beim Putzen gegen Null gehen, sofern jedenfalls Wasser und Reinigunsmittel (und nicht selten sogar Handschuhe) zur Anwendung kommen.
Der Grund, warum Frauen zwischen 20 und 35 häufiger als Männer betroffen sind, dürfte ganz einfach darin liegen, dass sie immer noch den Hauptteil der Kinderbetreuung leisten und sich dabei die Seuche einfangen, die meist in der Kita verbreitet wird.

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Dieter62 29.03.2016, 22:53
12. Als Anregung

das fogende Rezept: 1 Liter Wasser, 1/2 Teelöffel Kochsalz 1/2 Teelöffel Natriumbicarbonat und 1 Tasse Zitronensaft mischen und bei Durchfall regelmässig geben. Das kriegt man in Mexiko (Schon mal was von Montezuma's Rache gehört?) bei jedem Durchfall empfohlen und vermeidet in den allermeisten Fällen die mühselige stationäre Behandlung, egal was für ein Virus für den Durchfall verantwortlich zeichnet. Wirkt auch bei Austrocknung durch trockene Hitze ausgezeichnet. Unsere 3 kamen ganz ohne Spitalaufenthalt durch ihre gesamte Kindheit.

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jürg gassmann 30.03.2016, 05:41
13. Impfung schützt nicht gleich wie Infektion

"Zwar trainiert eine Infektion das Immunsystem, das tut eine Impfung aber auch. Einen Nachteil haben geimpfte Kinder statistisch gesehen daher nicht" - das stimmt eben nicht. Der Schutz durch Impfung nimmt mit der Zeit ab. Die natürliche Immunreaktion kann durch eine Impfung nicht repliziert werden.

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klarakorn 30.03.2016, 07:59
14.

In Frankreich wurde die Impf-Empfehlung wieder aufgehoben, da es zu Todesfällen kam, die in ursächlichem Zusammenhang zu den Impfungen stehen sollen. Außerdem soll es durch die Impfung vermehrt zu Darmeinstülpungen kommen.

Insgesamt ist zweifelhaft, ob die Rota-Impfung überhaupt ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis in Industrieländern hat. Selbst einige Kinderärzte empfehlen mittlerweile auf diese Impfung zu verzichten.

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fred45 30.03.2016, 09:36
15. Nicht mehr aktuell

"Außerdem soll es durch die Impfung vermehrt zu Darmeinstülpungen kommen."

--> das trifft auf die aktuellen Impfstoffe nicht mehr zu. Bitte informieren vor kolportieren

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Frittenbude 30.03.2016, 10:06
16.

Zitat von phboerker
Die höheren Fallzahlen bei kleinen Jungs lassen sich vermutlich durch anderes Spielverhalten und andere Erziehung ("Jungs sind halt wilder" vs. "nicht mit den guten Kleidchen in die Pfütze!") erklären. ....
Das dürfte als Ursache ebenfalls ausscheiden; Es gibt in der betroffenen Gruppe (< 4) gar kein signifikant anderes Spielverhalten. Im Übrigen holt man sich den Rotavirus auch nicht "in der Pfütze".

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klarakorn 30.03.2016, 10:37
17.

"das trifft auf die aktuellen Impfstoffe nicht mehr zu."
Habe Sie dazu weitere Informationen oder Quellen?
Auf die schnelle konnte ich keinen neuen Impfstoff finden.

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fred45 30.03.2016, 23:52
18. @klarakorn

Einfach bei Pubmed oder der WHO unter rotarix oder rotatec und intussusception nachschlagen. Oder Safety Profile.

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