Forum: Gesundheit
Schätzung der Bundesregierung: 600.000 Menschen bräuchten Masernschutz bei Impfpflich
Lukas Schulze/ DPA

Das Gesundheitsministerium rechnet damit, dass sich im Fall einer Impfpflicht Hunderttausende gegen Masern immunisieren lassen müssten. Ärztepräsident Montgomery sieht solche Regeln positiv - verlangt aber Ausnahmen.

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herm16 06.05.2019, 15:45
1. Unglaublich

Da macht eine Impfung Sinn und schon sind wieder die Kritiker am Werk. Das groesste Problem in Deutschland. Klar wird es Ausnahmen geben, aber die in Vordergrund zu stellen ist Bloedsinn

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schwelle 06.05.2019, 15:56
2.

Dass wird in der aktuellen Diskussion zu wenig beachtet: Auch die Erwachsenen müssen ihren Impfstatus überprüfen und entsprechende Auffrischungen vornehmen lassen!

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Mario V. 06.05.2019, 17:09
3. Wen wundert's - Zweifel am Sinn wegen begrenzter Wirksamkeit

Als die Impfung eingeführt wurde hieß es, man erhalte lebenslangen Schutz. Dann hat sich rausgestellt, dass der Schutz leider doch nicht so perfekt ist (mit anderen Worten auch Geimpfte haben sich infiziert), weswegen mittlerweile eine Auffrischung empfohlen wird. Wer glaubt da noch ernsthaft, nach der zweiten Impfung endlich absoluten Schutz zu haben?
Der einzige Weg zur totalen Immunität ist, die Krankheit tatsächlich bekommen zu haben. Und Leute die alt genug sind, erinnern sich, dass in Kindheitstagen die Masern zu bekommen in den weitaus meisten Fällen völlig komplikationslos war. Und bei Fällen mit ernsteren Auswirkungen war immer noch eine weitere Komponente (andere Krankheit oder sonstige Schwächung des Organismus) mit im Spiel.
Da ist es nur logisch, wenn manche Leute sich fragen ob es nicht besser wäre, doch einfach sein Kind im entsprechenden Alter den Masern auszusetzen, wenn es ansonsten gesund ist und nicht anderweitig immungeschwächt.

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dogma2000 06.05.2019, 17:11
4. Rq - risiko - intelligenz

Es ist schon erstaunlich wie emotional und unsachlich das Impfthema angegangen wird. Auch im Verwandten- und Bekanntenkreis beobachte ich das immer wieder. Erstaunlich ist auch, je weniger sich die Menschen mit dem Thema befasst haben umso radikaler und gehässiger werden diese gegenüber impfkritischen Mitmenschen. Scheinbar fruchtet die Angstmacherei alla Bildzeitung vorzüglich bei den Meisten. Da wird jedes Jahr aufs neue die Sau durchs Dorf getrieben. Zum Beispiel ein Baby aus Berlin, dass angeblich an Masern gestorben ist. Später kommt zwar raus, dass das Baby einen schweren Herzfehler hatte, aber das tut ja nichts zu Sache, die Meute hat die Fährte der Schuldigen bereits aufgenommen. Ich habe mich von einem guten aber auch kritischen Arzt und durch andere zuverlässige Quellen aufklären lassen. Und zwar über die Krankheiten und deren tatsächlichen Risiken. Die will ich jetzt gar nicht einzeln durchgehen aber warum sollte es eine Impfpflicht geben für Krankheiten die nicht mal ansteckend sind (z.B. Tetanus) oder die es gar nicht mehr gibt (Polio..)? Und zweitens, warum sollte es eine Impfpflicht geben gegen Masern? Es ist nun mal so und so war es schon immer, dass diese, relativ harmlose, durchgemachte Kinder-Krankheit einen selbst, lebenslang immun dagegen macht. Und eine Mutter die diese Krankheit mal als Kind durchgemacht hatte, dem Kind diesen Nestschutz sogar für die erste Zeit mit gibt. Schlimme Krankheitsverläufe sind äusserst selten. Aber auch schlimme Impfschäden bis hin zum Tode sind die Ausnahme. Man sollte aber auch wissen, dass sogar laut dem RKI (Robert Koch-Institut) nur etwa 5-10% der Impfschäden von den Ärzten überhaupt gemeldet werden. In der Regel bestreitet jeder Arzt einen Zusammenhang zwischen einer von ihm verabreichten z.B. 6 Fachimpfung und einer darauf folgenden Krankheit. Wer übernimmt dafür schon gern die Verantwortung? Von daher bin ich dafür es dabei zu belassen wie es ist. Jeder soll für sich entscheiden! Und wenn jemand meint sich geimpft sicher zu fühlen, dann soll er das machen, wenn er trotzdem die Masern bekommt, dann ist er halt ein Impfversager, Glückwunsch. Die ungeimpften können einem geimpften doch eh nichts anhaben, oder? Und nicht immer diese Panikmache alle Schweinegrippe, da hat es mal nicht funktioniert wie erhofft, aber warum denn nur??? Es gibt durchaus Bedarf die Menschen vor z.B. dem billigem Zucker und den Folgekrankheiten zu schützen aber vor Masern? Lächerlich!!! Wo sind die tausenden Toten die den Impfzwang rechtfertigen könnten???
Wenn ich auch sonst wenig Grund sehe die Grünen zu wählen, jetzt habe ich einen! Bleibt gesund und bei Vernunft!

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RudolfRocker 06.05.2019, 17:36
5.

Zitat von Mario V.
Da ist es nur logisch, wenn manche Leute sich fragen ob es nicht besser wäre, doch einfach sein Kind im entsprechenden Alter den Masern auszusetzen, wenn es ansonsten gesund ist und nicht anderweitig immungeschwächt.
Wo sehen Sie da die Logik. Es geht um eine Durchimunisierung. Diese erreichen Sie nur wenn alle geimpft werden, oder alle Kinder Masern hatten. Ich halter erstern für den besseren Weg, wenn man weiß, was die Krankheit bewirken kann.

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permissiveactionlink 06.05.2019, 17:45
6. #3, Mario V.

Da sind Sie aber völlig unzureichend informiert ! Es geht nicht um totalen Schutz vor der Infektion mit den Masern. Menschen, die die Masern überleben (ca. 1 von 330 bis 1 von 1000 Patienten stirbt an den Masern, je nach Ernährungs- und Hygienebedingungen) sind tatsächlich lebenslang immun. Während ihrer Infektion jedoch sind sie hochinfektiös und infizieren im Durchschnitt weitere 18 Ungeimpfte Menschen, die auch keinen Immunschutz besitzen. Die zweimalige Masernimpfung verleiht aber mindestens 97 Prozent der Geimpften ebenfalls lebenslangen Schutz. Und sobald der Anteil der Menschen mit lebenslangem Immunschutz mindestens 95 Prozent beträgt, kann sich das Virus nicht mehr in der Bevölkerung ausbreiten ("Herdenimmunität"). Da es keine anderen Wirte hat als den Menschen, stirbt es im letzten Masern-Infizierten aus, sofern dieser das Virus nicht mehr weitergeben kann, da er nur noch mit immunisierten Menschen Kontakt hat. Das verlief bei den Pocken genauso. Was aber kaum jemand vermutet : Die Pocken waren weitaus weniger infektiös als die Masern ! Letztere töten aber leider auch in wenigen Jahren zigtausende Menschen. Deshalb müssen die Masern weg, und deshalb muss die Impfpflicht unbedingt beschlossen werden. So einfach ist das !

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metastabil 06.05.2019, 18:16
7.

Zitat von Mario V.
Als die Impfung eingeführt wurde hieß es, man erhalte lebenslangen Schutz. Dann hat sich rausgestellt, dass der Schutz leider doch nicht so perfekt ist (mit anderen Worten auch Geimpfte haben sich infiziert), weswegen mittlerweile eine Auffrischung empfohlen wird. Wer glaubt da noch ernsthaft, nach der zweiten Impfung endlich absoluten Schutz zu haben? Der einzige Weg zur totalen Immunität ist, die Krankheit tatsächlich bekommen zu haben. Und Leute die alt genug sind, erinnern sich, dass in Kindheitstagen die Masern zu bekommen in den weitaus meisten Fällen völlig komplikationslos war. Und bei Fällen mit ernsteren Auswirkungen war immer noch eine weitere Komponente (andere Krankheit oder sonstige Schwächung des Organismus) mit im Spiel. Da ist es nur logisch, wenn manche Leute sich fragen ob es nicht besser wäre, doch einfach sein Kind im entsprechenden Alter den Masern auszusetzen, wenn es ansonsten gesund ist und nicht anderweitig immungeschwächt.
Für die meisten Leute waren die Masern in der Kindheit komplikationslos, das ist richtig. Wenn dann aber doch Komplikationen eintraten, dann führten die in einer nennenswerten Zahl von Fällen zu schweren Behinderungen oder sogar Tod. Gegen eine Meningoenzephalitis oder eine subakute sklerosierende Panenzephalitis kann auch die heute Medizin nur begrenzt helfen - oft gehen diese Komplikationen trotz Behandlung tödlich aus. Diese Enzephalitiden sind direkte Folgen aus der Masernerkrankung: ohne die Masern wäre die Enzephalitis nicht ausgebrochen. Verhindert man nun durch eine Immunisierung den Ausbruch der Masern, so verhindert man damit auch das Auftreten dieser schwerwiegenden Komplikationen.
Logisch wäre also nicht, die Kinder im entsprechenden Alter den Masern, und damit dem Risiko schwerwiegender Komplikationen, auszusetzen - logisch wäre es, durch eine systematische Durchimpfung den Masern die Wirte zu entziehen, und die Krankheit auszumerzen. Dabei ist es nicht einmal nötig, dass tatsächlich die gesamte Bevölkerung immun ist. Ab einem bestimmten Anteil an immunen Personen in der Bevölkerung findet die Krankheit nicht mehr genügend Wirte zur Verbreitung, umgekehrt wird ein Nichtimmuner dann dadurch geschützt, dass die meisten Menschen in seinem Umfeld aufgrund ihrer Immunität keine Masern verbreiten können.
Daher ist es prinzipiell kein Argument gegen die Masernimpfung, dass diese nicht in allen Fällen zu einer dauerhaften Immunisierung führt, genauso wenig wie die Masernimpfung dadurch in Frage gestellt wird, dass manche Menschen aufgrund von Immunschwächen nicht geimpft werden können. Gerade Impfversager und Impfunfähige sind Argumente für flächendeckendes Impfen: damit so viele Menschen wie möglich auch tatsächlich immun sind.

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hermann.pauly 06.05.2019, 18:24
8. Freie Impfentscheidung

In der Praxis machen viele Mitbürger im eigenen Umfeld die Feststellung, dass es zu "unerklärlichen" Beschwerden bis hin zu gerichtlich anerkannten Impfschäden nach einer Impfung kommt. Bei dieser unklaren Faktenlage eine Impflicht für eine Krankheit zu fordern, die nahezu alle an Masern Erkrankten problemlos überstanden haben, ist nicht nur absurd sondern eine staatlich verordnete Körperverletzung. Informieren Sie sich einmal breitflächig im Internet und im erweiterten Bekanntenkreis. Sie werden sich wundern was alles zu Tage tritt...

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schutsch 06.05.2019, 18:24
9. Tolles Geschäft!

Genauso haben es sich die Aktionäre der Pharma-Lobby vorgestellt: Impfen am laufenden Band, auf Teufel komm raus, ausgerechnet unsere Kinder, und alle müssen zahlen, über das Krankenkassen-Umlage-Prinzip. Lange genug sind unsere Politiker für den "Erfolg" bearbeitet worden, und Frauen fallen viel schneller um, als Männer; wäre da nicht das christliche Grundgesetz, mit dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, aber bei der Schulpflicht klappte es ja auch, unser gutes Grundgesetz auszutricksen, daß Eltern ihre Kinder weggeben müssen, so wie Hitler es 1938 einführte (keine Bildungsfreiheit mehr). Um die Gesundheit geht es den Profiteuren, weiß Gott, natürlich nicht, Du armes Deutschland! Es kommt wie mit der Abtreibung: Erst ging es nur um Frauen in Not, deren Anteil heute unter 5% liegt, und über 100.000 ungeborene Kinder werden nun jedes Jahr, allein in Deutschland, ermordet! Wieviel Impfungen werden, wenn der Weg erst gebahnt ist, zum Zwang gemacht? In welches Land können Eltern mit ihren Kindern flüchten?

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