Forum: Gesundheit
Schimmel und Allergien: Die nützliche Seite der Silberfische
Corbis/ Minden Pictures

Schaden Silberfischchen der Gesundheit und in welchem Umfeld fühlen sie sich besonders wohl? Biologin Susanne Smolka erkärt, lwie man die Ur-Insekten wieder loswird, aber auch wie Allergiker von ihrer Anwesenheit profitieren können.

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PeterPan95 26.11.2014, 17:28
1.

Aha, eine für den Menschen ungefährliche, einfach zu verwendende Variante (Köderbox) wird abgelehnt, statt dessen soll man etwas verwenden, was man nicht einatmen darf. Und natürlich den Kammerjäger rufen. Alles klar. Wenn ich als Hausbesitzer nicht mal Silberfische selber bekämpfen würde, wäre ich schnell pleite. Am besten auch Spinnennetze nicht einfach entfernen, schließlich könnten das Hinterlassenschaften von seltenen giftigen Spinnen sein, also auch da Kammerjäger. Und den Maulwurfshügel im Garten nicht einfach platt treten, sondern den Zoologen für die Umsiedlung und den Landschaftsgärtner für die Rasenpflege kommen lassen. Ja nee, is klar. Bei aller Vorliebe für biologische Mittel, aber "sozial gerecht" heißt nicht nur Tierfreundlich, sondern auch menschenfreundlich, auch finanziell gesehen. Was ist außerdem besser daran, die Tiere auf zu schlitzen und austrocknen zu lassen anstatt sie zu vergiften? Sind die Tiere dann weniger tot?

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Meconopsis 26.11.2014, 17:51
2. Harmlos

Das sind absolut harmlose Tiere vor denen man sich kein bischen ekeln sollte. Für mich sind es Mitbewohner, die mich, wenn sie nicht in Massen auftreten, eher erfreuen, als stören. Warum in diesem Artikel so sehr auf die Bekämpfung eingegangen wird, kann ich nicht verstehen.

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Greggi 26.11.2014, 21:27
3. Na ja ...

Wenn ich lese "Allerdings müssen Sie damit vorsichtig sein, denn Kieselgur ist ein sehr feines Pulver und geht leicht in die Lunge. Sie dürfen ihn nicht einatmen und müssen mit Handschuhen und Mundschutz arbeiten. Eine erfolgreiche Anwendung bedarf Erfahrung. Wir raten daher, einen Schädlingsbekämpfer einzuschalten" komme ich ins Grübeln.
Dann lieber ein Silberfischchen-Dose aus dem Drogeriemarkt (das gemäß der Dame eventuell von Haustieren gefressen werden kann ...).

Irgendwie: ***kopfkratz***

Nach meiner Beobachtung ist das eigentliche Problem Wärme, Feuchtigkeit und Mauerspalten in Bädern. Die Mauerspalten kommen daher, weil fast kein Fliesenleger sogenannte Moosgummis/Fugengummis, insbesondere am Wand-/Bodenabschluss verwendet. Deshalb entstehen dort bevorzugt (Setz)Risse in der Silikonabdichtung, die nicht sein müssten. Dort verstecken sich sehr gerne die Silberfischchen. Zweites Versteck sind auch die Hohlräume unter Duschen/Badewannen. Hier einfach die Revisionsklappen öffnen und die Silberfischchen-Dosen reinstellen - fertig. Und ganz zum Schluss: Alle Boden-/Wandsilikonabdichtungen entfernen, Fugengummis dahinter, Silikon drauf und gut is.

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berufskonsument 27.11.2014, 11:47
4.

Ich habe da einen ganz heißen Tipp, wie man vermeiden kann, dass Köderdosen von irgendwelchen Tieren gefressen werden: Ordnungsgemäß entsorgen! Hausmüll wird verbrannt.

Wobei ich sagen muss: Wenn ein Tier eine voluminöse Plastikdose ohne Nährwert oder Geschmack frisst, dann hat es das auch irgendwie nicht anders verdient.

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Newspeak 27.11.2014, 12:02
5. ...

Zitat von ichsagwas
Das sind absolut harmlose Tiere vor denen man sich kein bischen ekeln sollte. Für mich sind es Mitbewohner, die mich, wenn sie nicht in Massen auftreten, eher erfreuen, als stören. Warum in diesem Artikel so sehr auf die Bekämpfung eingegangen wird, kann ich nicht verstehen.
Geht mir genauso. Worüber redet man denn im Normalfall? Eine Handvoll Tiere, die man sieht, die nichts kaputtmachen. Ich habe noch nie einen Massenbefall erlebt und auch noch nie Silberfische in Nahrungsmitteln gefunden.

Ich freue mich, wenn ich sie sehe. Weil sie lebende Urzeittiere sind, welche die Erde lange vor und noch lange nach dem Menschen bevölkern. Weil sie quirlig sind und dazu so elegant. Weil man Demut und Respekt für die Schöpfungskraft des Lebens empfinden kann.

Letzteres ist natürlich selten geworden in einem Land, in dem man nicht nur Silberfische verachtet.

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kopfballungeheuer 27.11.2014, 12:04
6. Ohrwürmer... vielleicht.

Spinnen? Niemals. Die sehen nur die Hecklichter von den Viechern. Dafür sind sie zu schnell und können in die kleinste Ritze abtauchen. Also einiges ziemlich praxisfern, was die gute Dame da erzählt.

Ich habe, nach dem Hauskauf, in der vorherigen Küche (Dielenboden) den Bestand recht erfolgreich mit giftfreien Klebefallen ziemlich dezimiert. Gibt zwar noch welche, aber schätze die "Bevölkerung" dort nur noch auf ca. 5 - 10 %.

Das mit dem Haushaltspapier finde ich auch einen lustigen Tip. Sobald es hell wird, Licht angeht oder die Bewegung merken, gehen die Viecher stiften. Die bleiben doch nicht auf dem Papier sitzen und warten, das man sie aus dem Haus trägt.

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ttvtt 27.11.2014, 12:27
7. loswerden

Vielleicht habe ich es überlesen, aber warum muss man gegen diese Tiere vorgehen bzw. sie töten?

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egoneiermann 27.11.2014, 12:43
8.

Zitat von ichsagwas
Das sind absolut harmlose Tiere vor denen man sich kein bischen ekeln sollte. Für mich sind es Mitbewohner, die mich, wenn sie nicht in Massen auftreten, eher erfreuen, als stören. Warum in diesem Artikel so sehr auf die Bekämpfung eingegangen wird, kann ich nicht verstehen.
Bei mir dürfen Spinnen oder Silberfische gerne überleben, nur gegen Fliegen und Motten setzte ich Fallen ein. Diese Woche ist in meinem Wohnzimmer ein etw 10cm langer (mit Fühler) Tausendfüßler die Wand hoch gekrabbelt, da wurde es mir doch schon etwas anders, aber warum soll man so ein Tier töten?
Habe mich gerade mal kundig gemacht, war kein Tausend- sondern ein Hundertfüßler:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spinnenläufer

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Trondesson 27.11.2014, 13:32
9.

Zitat von kopfballungeheuer
Spinnen? Niemals. Die sehen nur die Hecklichter von den Viechern. Dafür sind sie zu schnell und können in die kleinste Ritze abtauchen. Also einiges ziemlich praxisfern, was die gute Dame da erzählt. Ich habe, nach dem Hauskauf, in der vorherigen Küche (Dielenboden) den Bestand recht erfolgreich mit giftfreien Klebefallen ziemlich dezimiert. Gibt zwar noch welche, aber schätze die "Bevölkerung" dort nur noch auf ca. 5 - 10 %. Das mit dem Haushaltspapier finde ich auch einen lustigen Tip. Sobald es hell wird, Licht angeht oder die Bewegung merken, gehen die Viecher stiften. Die bleiben doch nicht auf dem Papier sitzen und warten, das man sie aus dem Haus trägt.
Sie kennen offensichtlich nicht viele Spinnen und wissen daher wohl auch nicht, auf welch vielfältige und oftmals geniale Weise sie ihre Beute fangen, oder? Eine Spinne, die ihrer Beute hinterherrennt, hätte logischerweise auch die notwendige Geschwindigkeit dafür, denn sonst wäre sie ausgestorben.

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