Forum: Gesundheit
Schlaganfall: Fünf Risiken für Frauen
Corbis

Frauen ticken anders - auch medizinisch. Wollen sie einem Schlaganfall vorbeugen, gelten deshalb spezielle Regeln. Fünf Faktoren entscheiden bei Frauen besonders über das Hirninfarkt-Risiko, von der Einnahme der Antibabypille über Diabetes bis zu Migräneanfällen.

Seite 1 von 2
nagevog 03.03.2014, 12:10
1. Frauen ticken anders

Zitat von sysop
Frauen ticken anders - auch medizinisch.
Seit wann "ticken" Frauen denn anders? Ich dachte, alle Menschen sind gleich? Dieser Satz könnte ja direkt von Thilo Sarrazin stammen. Doch wenn Er es sagt, ist es böse und schlimm. Könnten wir uns alle mal darauf einigen, ob wir denn nun alle gleich sind oder eben nicht? Ich für meinen Teil denke, daß Männer und Frauen eben nicht nur physisch sonder auch psychisch grundverschieden sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
psychologiestudent 03.03.2014, 12:29
2.

Zitat von nagevog
Seit wann "ticken" Frauen denn anders? Ich dachte, alle Menschen sind gleich? Dieser Satz könnte ja direkt von Thilo Sarrazin stammen. Doch wenn Er es sagt, ist es böse und schlimm. Könnten wir uns alle mal darauf einigen, ob wir denn nun alle gleich sind oder eben nicht? Ich für meinen Teil denke, daß Männer und Frauen eben nicht nur physisch sonder auch psychisch grundverschieden sind.
tja, das mit dem grundverschieden ist aber unsinnig. Frauen ticken im Durchschnitt "etwas" anders als Männer. Das sagt aber nix ueber den Einzelfall aus UND die Unterschiede der Mittelwerte sind meist nicht besonders gross. Merke: Verallgemeinerungen (alle, grundverschieden etc.) sind meistens unsinnig. Im Uebrigen ist ja auch bei den Geschlechtsunterschieden ja selten ganz klar, inwieweit Erziehung und andere Verhaltensnormen etc. etc. eine Rolle spielen. Insofern: wir sind alle gleich wert, aber haben individuelle Unterschiede; von der Gruppe, der man zugehört lässt sich aber nicht auf den Einzelfall schliessen, und daraus allgemeingueltige Aussagen machen (Frauen/Männer/Ausländer/Muslime sind nun mal so und muessen daher auch anders behandelt werden). Ausserdem spielen oft andere Eigenschaften als nur die Gruppenzugehörigkeit eine Rolle (z.B. bei Ausländerkriminalität soziale Schicht etc.). Aber das ist wohl zu kompliziert fuer manche.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RobinSeyin 03.03.2014, 13:46
3.

Zitat von nagevog
Seit wann "ticken" Frauen denn anders? Ich dachte, alle Menschen sind gleich? Dieser Satz könnte ja direkt von Thilo Sarrazin stammen. Doch wenn Er es sagt, ist es böse und schlimm. Könnten wir uns alle mal darauf einigen, ob wir denn nun alle gleich sind oder eben nicht? Ich für meinen Teil denke, daß Männer und Frauen eben nicht nur physisch sonder auch psychisch grundverschieden sind.
Das eigentliche Problem ist, dass alle Menschen eigen ticken. Der statistische Durchschnitt hilft einem da überhaupt nicht, wenn man sich eben nicht exakt in diesem Durchschnitt befindet, was die Mehrheit ist.

Natürlich wird kaum ein Mann Probleme mit der Antibabypille haben, aber das ist jetzt ein Faktor von Abermillionen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
analyse 03.03.2014, 14:36
4. Frauen schlafen anders als Männer,Frauen leiden

psychisch anders als Männer,überhaupt erkranken Frauen anders als Männer ! Und woran liegt das : GENDER: das liegt ander soziopsychisch falsch eingestellten Gesellschaft. Am soziologischen Geschlecht sozusagen:Und das ist unser Mühen: Das unterschiedliche Geschlecht abschaffen,auf das wir alle gleich seien !Noch hat die blöde Wissenschaft das nicht erkannt !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sok1950 03.03.2014, 14:39
5. nein, das kann (darf) nicht sein.

Frauen und Männer sind gleich, wobei Frauen noch viel gleicher sind.

Ab zum Straße kehren mit diesen angeblichen Wissenschaftlern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nagevog 03.03.2014, 14:49
6.

Also nur damit ich das verstehe: Handelt es sich um medizinische Angelegenheiten, wird ein genereller Unterschied zw. den Geschlechtern nicht angezweifelt, und wird auch wissenschaftlich erforscht. Geht es aber um allgemeine Angelegenheiten(Beruf, Karriere etc.) wird darauf verwiesen, daß die Geschlechter durch Sozialisierung entstehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
psychologiestudent 03.03.2014, 15:07
7.

Zitat von nagevog
Also nur damit ich das verstehe: Handelt es sich um medizinische Angelegenheiten, wird ein genereller Unterschied zw. den Geschlechtern nicht angezweifelt, und wird auch wissenschaftlich erforscht. Geht es aber um allgemeine Angelegenheiten(Beruf, Karriere etc.) wird darauf verwiesen, daß die Geschlechter durch Sozialisierung entstehen?
Nein Sie verstehen das falsch. Es gibt gewisse genetisch vorgegebene biologische Unterschiede. Das wird Ihnen auch kein Genderforscher oder Ultrafeminist abstreiten. Dass aber die Unterschiede in Beruf und Karriere von diesen biologischen Unterschieden abhängig sind, das schon. Ausser natürlich Sie finden das "schlechtere Karriere"-Gen sowie das "schlechtere Bezahlung"-Gen bei Frauen und erklären deren biomolekulare Auswirkungen. Das wär doch mal ein Forschungsfeld, oder?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CancunMM 03.03.2014, 15:11
8.

Zitat von nagevog
Also nur damit ich das verstehe: Handelt es sich um medizinische Angelegenheiten, wird ein genereller Unterschied zw. den Geschlechtern nicht angezweifelt, und wird auch wissenschaftlich erforscht. Geht es aber um allgemeine Angelegenheiten(Beruf, Karriere etc.) wird darauf verwiesen, daß die Geschlechter durch Sozialisierung entstehen?
Ja und ? So ist es halt.
Natürlich gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede in den Risiken. Sonst gäbe es ja auch genauso viele Brustkrebserkrankungen beim Mann wie bei der Frau. Und die antihormonelle Behandlung bei der Entwicklung der Thrombose, Arterisosklerose usw. ist nun wirklich nicht zu unterschätzen. Es gibt Krankheiten die treten beim Mann öfter auf und es gibt Krankheiten, die häufiger bei der Frau auftreten. Und trotzdem sind wir alle Individuen. Aber je genauer man das Genom kennt und die Entstehung von Erkrankungen versteht, desto individueller kann man die Therapie führen. Stellen Sie sich sich vor es gibt sogar Unterschiede je nach Rasse (und das ist nicht abschätzig gemeint). Liegt eben auch an den verschiedenen Enzymen, die vorhanden sind oder eben nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joco0708 03.03.2014, 17:11
9. Risikofaktoren 3 und 4...

lassen sich ja leicht ausräumen.
Es gibt heute "Hormonfreie" Verhütungsmethoden z.B. Gynefix, Goldlily oder die symptothermale Methode die genauso sicher sind und im Gesamtbild weniger Nebenwirkungen haben, geschweige denn mit Todesfällen in Verbindung gebracht werden.
Wie der Autor des Textes bereits erwähnt ist auch dss Risiko-Nutzenverhälnis der Hormontherapie WÄHREND und NACH dem Klimakterium zweifelhaft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2