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Schmerz-Patienten: Cannabis auf Rezept nur schwer erhältlich
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Das Gesetz ist noch neu, aber die Probleme schon da: Wer Cannabis auf Rezept haben möchte, findet oft nur schwer einen Arzt, der es verschreibt. Auch die Krankenkassen verweigern Genehmigungen.

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d.enkmalwieder 21.06.2017, 11:02
1. Eine nahezu widerliche Angelegenheit...

"die" Politik beschließt in einer panikartigen Hau-Ruck Aktion ein unausgegorenes Gesetz und schiebt den schwarzen Peter an die nächsten Beteiligen weiter. Diese legen den Patienten nun neue Steine in den Weg um die unerwünschte natürliche Konkurrenz zu den konventionellen Medikamenten möglichst klein und fern vom Markt und am schlimmsten, den Patienten, zu halten. Wenn ich lese das ein Gramm für 25 Euro zu beziehen ist und ich aus Reportagen aus Colorado weiß das die Produktionskosten im Großanbau unter 1 (ein!) $ liegen können frage ich mich ob die hier Verantwortlichen überhaupt ein Gewissen haben.
Wie groß muss da die Angst sein zugeben zu müssen: "Sorry liebe Bürger- da haben wir jahrzehntelang falsche Behauptungen aufgestellt und Panik verbreitet wo eigentlich keine nötig ist"

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Europa! 21.06.2017, 11:27
2. Keine Drogen für niemand!

Die Haschrebellen lassen nicht locker. Auf dem Umweg über die Schmerzpatienten sollen dem Drogenhandel offenbar Tür und Tor geöffnet werden. Früher wurde auch Heroin als "Medizin" frei gehandelt (z.B. von Bayer), und nach dem 1. Weltkrieg wurden Tausende von Verwundeten drogenabhängig. Dass sich verantwortungsbewusste Ärzte dieser Praxis verweigern, ist nur zu begrüßen.

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StefanXX 21.06.2017, 11:31
3. Seit wann bestimmen Patienten welche Medikamente verschrieben werden?

Warum ist es ein Problem dass Patienten keinen Arzt finden der Ihnen Canabis auf Rezept verschreibt? Seit wann bestimmen die Patienten welche Medikamente der Arzt Ihnen verschreibt?? Wenn sie keinen Arzt finden, der Ihnen das verschreibt, dann werden es die Ärzte wohl für medizinisch nicht erforderlich/sinnvoll halten.

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Tumtumo 21.06.2017, 11:33
4. Surfing BRD

Keine Alkoholkranke und Medikamentensüchtige Menschen in Deutschland zu haben ist die Horror Vorstellung der BRD. Lobbyisten können nur Politiker schmieren, solange sie verdienen. Kein Land verkörpert besser das Sprichwort "Nach aussen hui von innen pfui" als Deutschland. Kann doch nicht sein das unsere Politiker über Marihuana sprechen als ob wir im Jahr 1933. Ekelhaft diese Mischung aus Moderne Hightech Gesellschaft und Steinzeit Verhalten

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Dyl Ulenspegel 21.06.2017, 11:38
5.

Es ist sowieso völlig unlogisch, Cannabis überhaupt zu verbieten. Wer Cannabis verbietet, müsste Alkohol erst recht verbieten, der ist nämlich viel gesundheitsschädlicher und Menschen unter Alkoholeinfluss haben ein viel höheres Gefährdungspotential. Aber Alkohol hat nun mal eine jahrtausendtalte Tradition, und dementspechend eine gewaltige Lobby - Cannabis nicht. Eine Aufhebung des Cannabisverbots würde die Staatskasse um geschätzt 2 Mrd € entlasten - aber Politiker sind nun mal unfähig, sich von ihren Dogmen zu trennen...

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Haarfoen 21.06.2017, 11:42
6.

Lag eigentlich auf der Hand: Wenn der Gesetzgeber das angeht, wird es kompliziert, teuer und bringt den Betroffenen wenig bis nichts. Weltfremde Bürokraten, die das regulieren wollen, dazu der unbewegliche Verwaltungsapparat der Krankenkassen.
25.- € für ein Gramm ist ein schlechter Witz, mit Verlaub. Das Gramm kostet im freien Handel zwischen 5.- € und 7.50 € und es bei der real vorhandenen "Kifferdichte" wirklich nicht schwer, sich eine Quelle zu erschließen. Wer wirklich schwer krank ist, kann auch mit einer UV- Lampe im Kleiderschrank wirtschaftlich anbauen - ich möchte den Richter kennen lernen, der das verurteilt ...
Klar, Schwerkranke haben dafür wahrscheinlich keinen Nerv, sind sowieso knapp bei Kasse und die Beschaffung bleibt illegal. Aber in diesem Fall gilt meiner Meinung nach für den mündigen Bürger: Sch..ss auf den Staat und hilf Dir selber.

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Dyl Ulenspegel 21.06.2017, 11:43
7.

Zitat von Europa!
Die Haschrebellen lassen nicht locker. Auf dem Umweg über die Schmerzpatienten sollen dem Drogenhandel offenbar Tür und Tor geöffnet werden. Früher wurde auch Heroin als "Medizin" frei gehandelt (z.B. von Bayer), und nach dem 1. Weltkrieg wurden Tausende von Verwundeten drogenabhängig. Dass sich verantwortungsbewusste Ärzte dieser Praxis verweigern, ist nur zu begrüßen.
Cannabis mit Heroin zu vergleichen, zeigt mir, dass sie ein richtiger Experte auf dem Gebiet der Drogen sind. Da schweige ich natürlich respektvoll...

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broilertarier 21.06.2017, 11:48
8.

na da fauf ich mir mein gras weider beim nafri

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miezenjäger 21.06.2017, 11:49
9. Ein starkes Signal

der Treue an die Alkohol- und Pharmafirmen. Nur von dort kommen die gewünschten Parteispenden und Unterstützungen.

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