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Schwangerschafts-Studie: Ist mütterliches Übergewicht gefährlich fürs Baby?
REUTERS

Bekommen korpulente Frauen ein Kind, drohen häufiger Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes. Nun kommt eine schwedische Studie zum Schluss: Babys übergewichtiger Mütter haben ein höheres Risiko, kurz nach der Geburt zu sterben.

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lieschen1611 03.12.2014, 16:17
1. Abnehmen vor der Schwangerschaft!

Bin ich froh, dass ich während meiner Schwangerschaften fit und schlank war und geblieben bin. Die meisten haben es doch selber in der Hand, nicht übermäßig zuzunehmen. Muss man sich alles reinschaufeln, nur weil man schwanger ist? Ich sehe es in meinem Familien- und Bekanntenkreis: Die Kinder dicker Mütter haben nun selbst Gewichtsprobleme. Kein Wunder, da sie im Mutterleib schon darauf programmiert wurden. Schade für die Kinder.
Und bevor ich ans dritte Kind denke, heißt es erstmal eins: etwas abnehmen und fit werden.
Alle, die sich ein Baby wünschen: Erstmal Normal-/Idealgewicht erreichen, findet ihr nicht auch?

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quark@mailinator.com 03.12.2014, 17:01
2. :-(

Und eine andere Studie zeigt, daß der ältere weibliche Körper den Fötus nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt. Deswegen ist es ja auch so toll, erstmal Karriere zu machen, Partnerschaften eher als Lebensabschnittsangelegenheit zu sehen und dann im Schnitt (!!) mit 30 das erste Kind zu bekommen, manche ja heutzutage schon mit 60 ... Es lebe der Egoismus. Wo der Zusammenhang ist ? Nun, ältere Menschen sind halt oft doch etwas fülliger als jüngere, oder ?

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SasX 03.12.2014, 18:15
3.

Na, dann hat die Natur ja alles richtig gemacht, wenn sie Männer Ausschau nach jungen Frauen mit bestimmter Figur Ausschau halten lässt. Wer hätte das gedacht.

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hschmitter 04.12.2014, 03:58
4.

Zitat von lieschen1611
Bin ich froh, dass ich während meiner Schwangerschaften fit und schlank war und geblieben bin. Die meisten haben es doch selber in der Hand, nicht übermäßig zuzunehmen. Muss man sich alles reinschaufeln, nur weil man schwanger ist? Ich sehe es in meinem Familien- und Bekanntenkreis: Die Kinder dicker Mütter haben nun selbst Gewichtsprobleme. Kein Wunder, da sie im Mutterleib schon darauf programmiert wurden. Schade für die Kinder. Und bevor ich ans dritte Kind denke, heißt es erstmal eins: etwas abnehmen und fit werden. Alle, die sich ein Baby wünschen: Erstmal Normal-/Idealgewicht erreichen, findet ihr nicht auch?
Zum Glück entscheiden Sie nicht, wer Kinder bekommt. Zumal Sie anscheinend selbst mit dem Gewichtsterror, den Sie sich und anderen verordnen, nicht klar kommen. Zum einen sagen Sie, daß sie schlank/fit geblieben sind/waren, zum anderen müsse Sie vor einem nächsten Kind wieder schlank/fit werden. Das klingt alles sehr anstrengend und nach Ihren Vorstellungen werden dann die Kinder wohl unweigerlich darauf "programmiert", ständig Angst vor Übergewicht zu haben.

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tipitina 04.12.2014, 08:14
5.

Gut, dass die Natur menschliche Vielfalt zulässt. Gut, dass es Menschen (sogar Männer ;)) gibt, die es nicht nötig haben, jeder durchs Dorf getriebenen Sau hinterherzurennen. Gut, dass mein Körper und mein Kind nicht wussten, dass sie als krank hätten gelten sollen. Es grüßt die sinnliche Dicke mit dem strunzgesunden schlanken Teenager.

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abby_thur 04.12.2014, 09:05
6.

Zitat von lieschen1611
Bin ich froh, dass ich während meiner Schwangerschaften fit und schlank war und geblieben bin. Die meisten haben es doch selber in der Hand, nicht übermäßig zuzunehmen. Muss man sich alles reinschaufeln, nur weil man schwanger ist? Ich sehe es in meinem Familien- und Bekanntenkreis: Die Kinder dicker Mütter haben nun selbst Gewichtsprobleme. Kein Wunder, da sie im Mutterleib schon darauf programmiert wurden. Schade für die Kinder. Und bevor ich ans dritte Kind denke, heißt es erstmal eins: etwas abnehmen und fit werden. Alle, die sich ein Baby wünschen: Erstmal Normal-/Idealgewicht erreichen, findet ihr nicht auch?
Ich kann da nur von uns zu Hause reden: bei uns haben alle Mütter in der Schwangerschaft kräftig zugelegt, obwohl nicht mehr gegessen wurde als sonst.

Scheint auch mit (Wasser-)Einlagerungen einherzugehen.

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shofmann85 04.12.2014, 10:05
7. Ganz ehrlich...

...viele werdende Mütter behaupten, sie essen jetzt "für zwei" und schlingen dann wie die weltmeister.
Dabei ist "der Zweite" knapp ein paar Kilo schwer und brauch vielleicht 1-2 Bissen zusätzlich und kein ganzes Schäuferle.

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s0nnenschein 04.12.2014, 11:09
8.

Zitat von shofmann85
...viele werdende Mütter behaupten, sie essen jetzt "für zwei" und schlingen dann wie die weltmeister. Dabei ist "der Zweite" knapp ein paar Kilo schwer und brauch vielleicht 1-2 Bissen zusätzlich und kein ganzes Schäuferle.
Sehe ich ähnlich.

Meine Essgewohnheiten haben sich von der Menge nicht sonderlich geändert. Lediglich inhaltlich hab ich einfach vom Geschmack andere "Gelüste", weil ich manches momentan einfach nicht "sehen" bzw. essen mag.

Schaden kanns aber auch nicht, da man so auch mal was ist, was man im "Normalfall" vielleicht nicht isst.

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aladar_m 04.12.2014, 12:29
9. Bei uns

Zitat von lieschen1611
Die Kinder dicker Mütter haben nun selbst Gewichtsprobleme.
sind leider die Kinder einer seit 80 Jahren schlanken Mutter dick (meine Geschwister erst seit etwa 30, ich selber schon seit früher Jugend).
Die nächste Generation (mit uns als dicke Eltern) ist aber wieder schlank... (eher ist einer der Knaben zu dünn).
Interessant wären diverse weitere Parameter: Sicherlich taucht die eine oder andere Mutter mehrfach auf; gibt ja Leute mit 2 Kindern. Wird das dann rausgerechnet? Falls ja, wie? Könnte eine Mutter beim 1. Kind noch schlank, beim 2. dann übergewichtig gewesen sein? Ging es ausschließlich um Einzelgeburten (also keine Mehrlinge)?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass es sich trotz einer großen Anzahl an betrachteten Geburten um eine Art Kaffeesatzleserei handelt. Und damit diese Studie wie viele anderenen komplett im Vulgärökonomie-Mainstream schwimmt (nimm irgendwelche Zahlen, verknüpfe sie miteinander und interpretiere - so kann man auch den Zusammenhang zwischen Storch und Kindern begründen, ob er allerdings tatsächlich ursächlich ist?).

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