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Schwangerschafts-Studie: Ist mütterliches Übergewicht gefährlich fürs Baby?
REUTERS

Bekommen korpulente Frauen ein Kind, drohen häufiger Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes. Nun kommt eine schwedische Studie zum Schluss: Babys übergewichtiger Mütter haben ein höheres Risiko, kurz nach der Geburt zu sterben.

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Corja 04.12.2014, 12:37
10. Wieso denn jetzt wieder BMI?

In einem anderen Artikel wurde vor wenigen Tagen lang und breit erörtert wie unsinnig der BMI ist. Nun kommt ihr damit wieder um die Ecke, um moppeligen Müttern ein schlechtes Gewissen zu machen. Und an die lieben Vorredner: Es geht in dem Artikel nicht um die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft, sondern über das BMI vorher. Und das ist auch nicht so neu, weil seit jeher vor zuviel Übergewicht gewarnt wird.

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vwl_marlene 04.12.2014, 13:06
11. Lesekompentenz

Zitat von lieschen1611
Muss man sich alles reinschaufeln, nur weil man schwanger ist?
Es ging in der Studie nicht um die Gewichtszunahme waehrend der Schwangerschaft.

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herkurius 04.12.2014, 17:09
12. Haha, Statistik

"Knapp die Hälfte aller Frauen in Deutschland sind übergewichtig".

Dann ist ja alles gut. Die Hälfte ist untergewichtig, die Hälfte ist übergewichtig. So errechnet man nämlich einen Durchschnitt.

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Pizza72 04.12.2014, 18:39
13.

Zitat von lieschen1611
Bin ich froh, dass ich während meiner Schwangerschaften fit und schlank war und geblieben bin. Die meisten haben es doch selber in der Hand, nicht übermäßig zuzunehmen. Muss man sich alles reinschaufeln, nur weil man schwanger ist? Ich sehe es in meinem Familien- und Bekanntenkreis: Die Kinder dicker Mütter haben nun selbst Gewichtsprobleme. Kein Wunder, da sie im Mutterleib schon darauf programmiert wurden. Schade für die Kinder. Und bevor ich ans dritte Kind denke, heißt es erstmal eins: etwas abnehmen und fit werden. Alle, die sich ein Baby wünschen: Erstmal Normal-/Idealgewicht erreichen, findet ihr nicht auch?
Nein, finde ich nicht. Ich kann aus eigener Erfahrung auch keinen Zusammenhang zwischen Gewicht der Mutter vor der Schwangerschaft und Gewicht der Kinder bestätigen. Bei Kind Nummer 1 (war ungeplant) war ich übergewichtig. Das Kind macht uns eher Sorgen, weil es immer wieder in die Untergewichtigkeit rutscht. Nach der Geburt habe ich dank Stress und Schlafmangel viel abgenommen. Zu Beginn der Schwangerschaft mit Kind Nummer 2 war ich normalgewichtig. Kind Nummer 2 muss ich beim Essen aber immer etwas zügeln, damit es nicht zu dick wird. Für mich ist die Gewichtsentwicklung schlicht und einfach Veranlagung, die auch mal eine Generation überspringen kann. Deswegen müssen die einen ( Sie anscheinend auch) immer aufs Gewicht achten und daran arbeiten, während andere essen können was sie wollen und dennoch dürr sind, so wie meine Tochter.

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hörnchen76 05.12.2014, 06:20
14. kann aber muss

nicht sein. Ich hatte vor der Geburt ein paar Kilo zuviel was gut war. Da ich ab Woche 6 erstmal ein paar wochen mit Übelkeit zu kämpfen hatte und erstmal locker 8-9 Kilo abgenommen habe. Dann kam Schwangerschaftsdiabetes hinzu. leider erblich in der Familie bedingt. Dadurch habe ich sehr auf die Ernährung geachtet und nur 8 kilo wieder zugenommen in der Schwangerschaft. Die waren dann nach 14 Tage nach der Geburt wieder weg und noch mehr. Stillen sei Dank. kind pumperlgesung mit 3.580g normalgewichtig und heute eineinhalb Jahre später ein guter Esser und liebt vor allem gesundes Essen. Viel Obst, Gemüse etc. pommes werden verweigert. Ich bin der Ansicht dass das Essen während der Schwangerschaft große Auswirkungen auf das spätere Essverhalten hat und ebenso stillen oder nicht stillen. Auch beim stillen bekommt ein Baby immer mal wieder einen anderen Geschmackt präsentiert während die Flasche eben immer gleich schmeckt. Wird durch Beobachtungen im Freundeskreis bestätigt.

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lieschen1611 05.12.2014, 15:07
15.

Warum sollte ich auch entscheiden, wer Kinder bekommt? Da fühlt sich jemand aber ganz schön angegriffen. Grundsätzlich mal: Das muss jeder selber wissen, wann und wie fit oder dick er Kinder bekommen will. Dicksein und damit dem Baby nicht die allerbesten Voraussetzungen zu bieten, steht ja nicht unter Strafe. Aber kann denn wirklich jemand leugnen, dass es für Mutter und Kind besser ist, schlank und fit in die Schwangerschaft zu starten? Nein, das wird wohl keiner tun. Alles andere hier sind nur Versuche, eigene Rechtfertigungen zu erstellen. Ich denke mal, 80% der Leser stimmen meiner Meinung zu.
Natürlich ausgenommen sind krankhaft Dicke, die wirklich nichts dafür können. Und was vielleicht auch manchmal falsch aufgefasst wird: Es geht ja nicht nur um das Gewicht, sondern um das Fett und die Figur.
Die Kilos von Wassereinlagerungen z.B. kann man ja nicht ernsthaft dazuzählen, sie schaden dem Baby nicht und sind nach der Geburt von selbst wieder weg.
Es geht um den Speck, der scheinbar häufig über das Notwendige hinaus angesetzt wird.
Was mich angeht, ich war fit (viel Sport vor den Schwangerschaften) und schlank und habe nun, knapp ein Jahr nach der Geburt, etwas zugelegt (bin immer noch nicht dick) und werde versuchen, wieder etwas aktiver zu werden. Das möchte ich nicht aus irgendeiner Angst machen, sondern weil ich mein gutes Körpergefühl wieder haben möchte und weil mir Bewegung Spaß macht und natürlich auch gut tut. Meine Kinder werde ich selbstverständlich davor bewahren, dick zu werden.
Ich denke, dass vernünftige und verantwortungsbewusste Eltern das selbstverständlich tun. Aber die Diskussion führt nun wirklich zu weit.

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s.p.zeidler 07.12.2014, 09:38
16.

Zitat von lieschen1611
Meine Kinder werde ich selbstverständlich davor bewahren, dick zu werden.
Wie? Einsperren und Bissen vorzählen bis sie volljährig sind und Sie Ihr Eigentum an ihnen leider verlieren?

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s.p.zeidler 07.12.2014, 09:42
17. die Lösung für alle

... ist natürlich kurzerhand keine Kinder zu bekommen.

Frei nach dem Motto, wer etwas nicht tut kann es auch nicht falsch machen.

Und inhaltlich: 11% aller Todesfälle bei einer verschwindend geringen Quote an Todesfällen sind immer noch ein verschwindend geringes Risiko.

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Mantalina 07.12.2014, 12:07
18.

Mein Leben lang habe ich versucht abzunehmen, ohne großen Erfolg. Jetzt erfahre ich, dass ich auf meine zwei (übrigens nicht übergewichtigen) Kinder besser hätte verzichten sollen? Sollen lieber die Dummen darauf verzichten, denn wenn ich mir den sinkenden IQ meiner Mitmenschen so anschaue, ist das ein weit größeres Problem!

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lieschen1611 07.12.2014, 19:12
19.

Zitat von s.p.zeidler
Wie? Einsperren und Bissen vorzählen bis sie volljährig sind und Sie Ihr Eigentum an ihnen leider verlieren?
Meine Güte, das nimmt langsam echt komische Züge an hier. Ich rede davon, den Kindern ein gutes Vorbild zu sein, was gesundes Essen und Bewegung angeht, damit man nicht schon moppelige und übergewichtige Kleinkinder heranzieht. Ich rede über Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, es aber leider nicht mehr sind heutzutage.

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