Forum: Gesundheit
Softdrinks: Großbritannien führt Limo-Steuer ein
REUTERS

Ein Drittel der Kinder des Landes sind zu dick - jetzt will Großbritannien gegensteuern. Eine der Maßnahmen: Für Getränke mit zugesetztem Zucker wird eine Extra-Steuer fällig.

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Kaian 18.08.2016, 18:26
1. Wie bei Zigaretten

Der Staat greift in den Markt ein, nur weil es Menschen gibt, die nicht auf ihre Gesundheit achten wollen oder zu blöd sind.
In einem freien Land sollte das denken (meiner Meinung nach zumindest) dem Bürger/Konsumenten überlassen werden.

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calinda.b 18.08.2016, 18:35
2.

Apfelsaft und Konsorten hat genausoviele Kalorien wie Cola, wieso sollen die geschont werden?

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GnRH 18.08.2016, 18:43
3.

Ich finde das einen guten Ansatz, den man auch in Deutschland überlegen sollte.
Gerne die Mehrkosten auf den Verbraucher umlegen, bei Alkopops hat das gut funktioniert.

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allessuper 18.08.2016, 18:56
4. schlecht gedacht, denn

gerade arme Leute trinken den Shit. Ab einem bestimmten Zuckergehalt sollten die einfach verboten werden, so wie andere Drogen auch, denn es ist nichts anderes.

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hdudeck 18.08.2016, 18:58
5. Waere interressant, ob in den

Laendern, in denen es schon eine Zuckersteuer gibt, die Gewichtszunahme der entsprechenden Konsumenten gestoppt oder sogar negiert wurde. Auch Fruchtsaefte haben einen sehr hohen Anteil an Frucht(zucker), bei dem ich nicht weiss, ob da nicht nachgeholfen wird. Wie jeder weiss, ist die Suesse von Fruechten das Jahr ueber unterschiedlich und ist durch das Klima und Herrsprung bestimmt. Wie Fruchtsaefte immer den gleichen Anteil an Fruchtzucker haben koennen ist mir ein Raetzel. Ja, ich weiss das die Geblendet werden, aber trotzdem ist das doch merkwuerdig. Wenn ich frisch gepressten Fruchtsaft kaufe, der vor meinen Augen hergestellt wird, ist der Geschmack (Suesse) immer etwas anders. Da z.B. Orangen je nach Jahreszeit fast nur aus einem Gebiet kommen, sollte man das bei industriell Hergestellten (natuerlichen) Saft auch feststellen koennen.

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jj2005 18.08.2016, 19:10
6. Gut so!

Grundsätzlich eine gute Entscheidung. Das mit "nur für Unternehmen" ist Augenwischerei, es trifft immer den Verbraucher, aber der ist ja auch Steuerzahler, und die Regierung kann ja die Mehreinnahmen verwenden, um die Mehrwertsteuer auf alle Produkte zu senken. Zu untersuchen wäre, wie gut oder schlecht die Alternativen (Aspartam, Stevia, ...) sind. Klar ist auf jeden Fall, dass das Problem der fetten Kinder eng mit Limos aller Art zusammenhängt.

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Tolotos 18.08.2016, 19:23
7. Das schafft wahrscheinlich jede Regierung, - außer der deutschen!

Niemand außerhalb Deutschlands würde vermutlich auf die Idee kommen, ausgerechnet die Hersteller der Getränke als Experten zu dem Thema zu befragen.

Und in Deutschland würde wohl kein (entscheidender) Politiker auf die Idee kommen, jemand anderen als die Lobbyisten der Getränkehersteller als Experten zu verdingen! :-)

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Loddarithmus 18.08.2016, 19:38
8. Der Staat ist ja nicht etwas, ...

Zitat von Kaian
Der Staat greift in den Markt ein, nur weil es Menschen gibt, die nicht auf ihre Gesundheit achten wollen oder zu blöd sind. In einem freien Land sollte das denken (meiner Meinung nach zumindest) dem Bürger/Konsumenten überlassen werden.
... das plötzlich vom Himmel gefallen ist und die Macht übernommen hat, sondern ein Zusammenschluss seiner Bürger, die mit einer Verfassung sich Regeln gegeben haben. Wenn in dieser Verfassung der Schutz (auch der gesundheitliche) der Bürger vorgesehen ist, ist das schon ok. Sie haben ja sicher gelesen, dass die Zuckerkrankheit zunimmt. Was meinen sie, wer die finanziellen Folgen zu tragen hat? Und was sie mit "der Markt" meinen, ist kein über der Verfassung stehendes Recht, sondern unterliegt dem Gemeinwohl.

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brainpou 18.08.2016, 19:43
9. @Kaian

Ich hätte auch nix dagegen, dem Bürger seine Freiheiten zu belassen. Die Kosten für die gesundheitlichen Folgen dürfen dann aber auch nicht die Krankenkassen oder die Steuerzahler tragen... Ist dann eben Markt. Wer dann krank wird, kann zehlen, oder auch nicht. Ist ja Markt.

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