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Sommer in Deutschland: Hitzewelle 2018 führte zu mehr als Tausend Toten
DPA

Allein in Berlin sind im vergangenen Sommer knapp 500 Menschen an den Folgen der Hitze gestorben, berichtet das Robert Koch-Institut. Säuglinge und Senioren zählen zu den Risikogruppen.

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andere Hobbys 07.06.2019, 13:11
1. Nirgends steht

auf dem Totenschein, " es war zu heiss". Und man stirbt immer an Organversagen. Der Tod ist eine natürliche Sache und wir sollten uns von der Vorstellung trennen, dass wir ihn verhindern können. Wenn der Sensenmann klopft, dann...
Und es nicht auf den Sommer, die Luft, die Autos usw. schieben.

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In-Golf 07.06.2019, 13:31
2. Da muss man natürlich auch analysieren, woher die Hitze kommt.

Es sind Luftströmungen aus der Sahara. Früher waren das die Azorenhochs im Sommer mit wesentlich geringeren Temperaturen.

Durch CO² kann es ja nicht sein, da der Autoverkehr und die Industrieabgase dort fast nicht vorkommen.

Ja, ja, die gute alte Erdachsverschiebung. Wie hundertfach in den vergangenen 6 Mrd. Jahren der Erdgeschichte. Die letzte subtropische Phase in Norddeutschland war um 200.000 v. Chr. und die konnten ja schlecht den Industrieabgasen der Neandertaler geschuldet sein.

Alle spinnen und der Spiegel spinnt mit.

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Spiegelleser123 07.06.2019, 13:36
3. Was ist denn bitte ein "hitzebedingter Todesfall"?

Menschen sterben bekanntlich. Und zwar alle. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wenig überraschend führen bei geschwächten Menschen körperliche Anstrengungen und Belastungen, aber auch sonstige Abweichungen vom Alltag hin und wieder zum Tod. Und das häufiger als Nicht-Abweichungen vom gewohnten Lebensalltag. Das gilt so ziemlich für jede Abweichung von durchschnittlichen Lebensumständen. Würde sich jemand die Mühe machen und die Zahl der Todesfälle beim Treppensteigen überprüfen, käme vermutlich heraus, dass das Begehen von Treppen jährlich für mehr als 100 Todesfälle verantwortlich ist. Gleiches könnte man für Jogging, Fitnesstraining, Schwimmen, Aufregung durch Familienstreits, Einsamkeit und vieles mehr überprüfen und einen Anstieg der Todesfälle feststellen.

Mit der Hitze hierzulande hat das nur insoweit zu tun, als ungewohnte Temperaturverhältnisse einem anderweitig geschwächten Organismus den Rest geben können. Kein gesunder Menschen stirbt an 30, 35 oder 35 Grad Celsius Lufttemperatur. Wenn dies der Fall wäre, müsste ein Großteil unseres Planeten schnellstens evakuiert und zur Sperrzone für den homo sapiens erklärt werden. Von Hitzetoten auf Grund sommerlicher Temperaturen in Mitteleuropa zu sprechen ist deshalb ausgemachter Unsinn.

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karl-felix 07.06.2019, 13:51
4. Ich

Zitat von andere Hobbys
auf dem Totenschein, " es war zu heiss". Und man stirbt immer an Organversagen. Der Tod ist eine natürliche Sache und wir sollten uns von der Vorstellung trennen, dass wir ihn verhindern können. Wenn der Sensenmann klopft, dann... Und es nicht auf den Sommer, die Luft, die Autos usw. schieben.
finde das pervers, angesichts von ca. 10.000 Hitzetoten sich einfach nur dumm zu stellen . Diese 10.000 Menschen könnten heute noch leben und ich würde es ihnen gönnen .
Ich hoffe, es trifft bei der nächsten Hitzewelle nicht Sie.

Ich glaube, es ist keine gute Idee von uns, alles sinnlos zu verbrennen was uns in die Finger fällt und so die Temperaturen immer weiter nach oben zu treiben . Aus lauter Geldgier unsere Atmosphäre, Ihre Atemluft ist Ihr wichtigstes Lebensmittel, als billige/kostenlose Abgasmüllkippe mit allen Folgeschäden zu missbrauchen sollte man genauso bestrafen wie
Bodenverseuchung durch Ölwechsel im Wald oder Brunnenvergiftung.

Ich wünsche Ihnen keinen frühen Tod, nur weil der Sensenmann klopf, genau gegen den arbeitet unser Gesundheitswesen, Wissenschftler und Ärzte ( ausser den 100 Lungenärzten gegen saubere Luft ) an und das ist gut so .

Und doch , auch die ca. 3000 durch Autos getöteten Menschen
könnten und sollten noch leben, auch wenn der Sensenmann durch unsere Städte zieht.
Einfach die Ursachen zu ignorieren , den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen : sollen sie doch sterben ist einfach dumm .
I
.

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ellereller 07.06.2019, 13:53
5. Das bedeutet doch:

Wer so reich ist, dass er sich eine Klimaanlage in seine Wohnung einbauen lassen kann, lebt im Zweifelsfall länger. Warum wird das nicht problematisiert? Wenn die Wartezeiten auf einen Facharzttermin bei gesetzlich Versicherten länger sind als bei privat Versicherten, fällt unweigerlich das Stichwort "Zwei-Klassen-Medizin".

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merkur08 07.06.2019, 14:07
6. Interessant

Auf dem Totenschein steht. An Hitze gestorben. Als Zusatz. Aufgrund des Klimawandels.
Aha...Nun ja.
Dass man sich an heissen oder auch an kaltren Tagen etwas angepasster verhalten soll, war schon immer so.
Man geht ja auch nicht mit Badehose in den Schnee. Und wenn es sehr heiss ist, geh tman in den Schatten. Die Siesta in südlichen Ländern gibt es ja nicht umsonst. Und das sogar vor dem Klimawandel. Obwohl, den gab es damals auch schon. Nur die Hysterie hat damals gefehlt.

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merkur08 07.06.2019, 14:10
7. Moment mal.

Zitat von In-Golf
Es sind Luftströmungen aus der Sahara. Früher waren das die Azorenhochs im Sommer mit wesentlich geringeren Temperaturen. Durch CO² kann es ja nicht sein, da der Autoverkehr und die Industrieabgase dort fast nicht vorkommen. Ja, ja, die gute alte Erdachsverschiebung. Wie hundertfach in den vergangenen 6 Mrd. Jahren der Erdgeschichte. Die letzte subtropische Phase in Norddeutschland war um 200.000 v. Chr. und die konnten ja schlecht den Industrieabgasen der Neandertaler geschuldet sein. Alle spinnen und der Spiegel spinnt mit.
Haben sie eine Ahnung wieviel ein Mammut CO2 Ausstösst, wenn es furzt?
Wahrscheinlich gab es schon unter den Neandertalern radikale Ökos, die dann die Mammuts ausgerottet haben.

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herbert.wuenstel 07.06.2019, 14:11
8. Widersprüchliche Empfehlungen der Behörden

Die Empfehlungen verschiedener Beratungsstellen sind sehr widersprüchlich. Auch das führt zu unnötigen Leidens- und Todesfällen.
Das BAUA Schreibt in seiner Arbeitsschutzrichtlinie ASR A 3.5 z.B.
https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/ASR/pdf/ASR-A3-5-Aenderungen-4.pdf?__blob=publicationFile&v=3
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(4) Technische Maßnahmen, die die Lufttemperatur reduzieren, dürfen die absolute Luftfeuchte nicht erhöhen.
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Ich halte diese Empfehlung für richtig!!!

Im Gegensatz dazu empfiehlt das UBA in seiner Schrift
KLIMAWANDEL UND GESUNDHEIT
Aus dem Jahr 2008
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3519.pdf
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Was müssen Sie bei der häuslichen Pflege älterer Menschen zusätzlich beachten?
Raum und Umgebung:
.... Sie können die Raumtemperatur senken, indem Sie feuchte Tücher im Zimmer aufhängen;
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Fachautor ist hier Dr. Paul Becker, Vizepräsident des DWD und damals Leiter der Medizinmeterorologie in Freiburg.

Ich halte diese Empfehlung für falsch!!!
Feuchte Tücher trägt man in der Situation am Leib und dort kühlen sie am besten. In Konkurrenz dazu den Raum mit feuchten Tüchern kühlen zu wollen ist sinnlos.

Solche widersprüchliche Empfehlungen gab und gibt es reihenweise.
Soll man Ventilatoren benutzen, oder schaden sie?
Soll man Fenster offenhalten oder den bewohnten Raum hermetisch gegen Außenluft abriegeln.
Schadet Zugluft, wenn es zu heiß im Raum wird.

Ich gehe inzwischen davon aus, dass die meisten Todesopfer von 2003 durch unsachgemäße Beratung der Pflegeeinrichtungen verursacht wurden. Das Geschlechterverhältnis der Toten in 2003 entspricht ziemlich genau dem damaligen und heutigen Geschlechterverhältnis in Pflegeeinrichtungen.

Eine Leseprobe, die mir Dr. Paul Becker vom DWD zugeschickt hat möchte ich hier auch noch einbringen. Sie zeigt, wie absurd das Beratungsgeschäft unter dem Deckmantel "Klimawandel" läuft. Es gilt: Je schlechter die Beratung, umso größer der Beratungsbedarf und damit umso größer der Umsatz und Gewinn.
http://g28.de/Sommerhitze/Antwort_von_Dr_Becker_2013906.pdf
Mein Anschreiben an ihn nachfolgend.
http://g28.de/Sommerhitze/Brief_DWD_Becker_01.pdf

Viel Vergnügen beim Lesen und Studium der Quellen.

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kpkuenkele 07.06.2019, 14:42
9. Und wieviel mehr haben aufgrund des milden Winters überlebt?

Ist irgendetwas davon statistisch signifikant oder relevant? Über wie viele Minuten Lebenserwartung reden wir hier? Und ist die Gesamtbilanz übers Jahr mit den milderen Wintern (inkl. Glatteisunfälle) positiv oder negativ?

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