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Späte Schwangerschaft: Werden Mütter wirklich immer älter?
DPA

Caroline Beil bekommt mit 50 ein Kind, so wie andere prominente Frauen. Steckt dahinter ein Trend? Die Statistik für Deutschland ist eindeutig. Und es gibt große Unterschiede je nach Region.

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MKAchter 27.02.2017, 12:53
40. Bedeutung

Zitat von unaufgeregter
Wenn alte Männer mit 60 oder 70 Väter werden, ist das offenbar kein Problem. Was für tolle Hechte..... Bei Frauen fortgeschritteneren Alters wird darüber geredet oder gar gelästert.
Es beißt die Maus keinen Faden ab - aber rein biologisch gesehen ist das Alter bei der Frau bei diesem Thema eben viel bedeutender als das des Mannes.

Frauen sind heute mit 40 ungleich aktiver, sportlicher, im äußeren Erscheinungsbild anders als ihre Geschlechtsgenossinnen vergangener Generationen. Das ist alles ganz wunderbar. Aber wie sagte ein Gynäkologe dazu mal recht ungeschminkt: "Eine 40Jährige hat eben trotzdem die Gebärmutter einer 40Jährigen, nicht mehr die einer 25Jährigen".

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katja78 28.02.2017, 07:42
41.

Zitat von cruiserxl
Achso nur zur Orientierung: leben in der Region (STA) wo Kinder erst spät geboren werden und wir haben unseren ersten Nachwuchs mit 26 und den zweiten mit 32 "produziert" - Nachteil: weniger Reisen, weniger fette Autos, weniger monetärer Wohlstand - aber dafür Eltern die noch in der Lage sind mit ihren Kindern jeden Mist mitzumachen und sie auch noch, mit den Gedanklen an die eigene Jugend, zu verstehen.
Als ob junge Eltern per se die besseren wären... Abgesehen von den biologischen Fakten (höhere Wahrscheinlichkeit genetischer Defekte, frühere Ableben der Eltern) sehe ich eigentlich nicht, welchen Vorteil eine frühe Elternschaft mit sich bringt. Ich war mit 25 definitiv noch nicht reif genug für ein Kind, wenn andere das schon sind, ist das schön, aber es trifft eben nicht auf alle zu.

Und nein, ich habe die Zeit bis 35 nicht mit "Selbstverwirklichung" der von ihnen dargestellten Art verbracht, sondern ganz normal in einem relativ langweiligen Job gearbeitet. Keine Weltreisen, keine dicken Autos, Immobilien oder teuren Hobbies. Ich hatte simpel und einfach keinen Kinderwunsch. Der kam erst mit 36, mit 37 dann Kind eins mit 39 Kind zwei, Ende offen.

Der einzige Punkt, den ich an später Elternschaft problematisch finde, ist der, dass mehr Einzelkinder gezeugt werden. Die dann, insbesondere, wenn eine längere komplizierte Zeugungsphase voranging, von den Eltern arg bemuttert werden. Und diese veganen/laktoseintoleranten/hochbegabten/hypersensiblen Jan-Henriks, Carls und Sophies, die ihren Eltern auf der Nase herumtanzen, nerven ein wenig im täglichen Betrieb. Geht aber vorüber, immer noch besser als die Kleinen der Teenagermutter, die immer mit vollgeschissenen Windeln, zu dünner Kleidung und ohne Frühstück in die Kita gebracht werden.

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zwergpudel 28.02.2017, 10:11
42.

Wir hatten mit 27 unser drittes Kind bekommen, arbeiten beide in normalen Berufen mit unbefristeten Verträgen (er 100%, ich, 75%). Wir fahren mindestens ein mal im Jahr in den Urlaub und können uns hochwertige Bio-Lebensmittel (nicht vom Discounter) leisten.

Wir haben uns unsere Kinderwünsche erfüllt, als wir sie hatten und sind glücklich darüber. Unsere Große ist jetzt neun, es läuft prima.
Keine Ahnung wieso alle Welt glaubt, man müsse sich zwischen Kindern und einem schönen Leben in jungen Jahren entscheiden.

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