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Speis und Zank: Das große Saufen
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Was waren das noch für Zeiten, als man sich bei Zigarette und Bierchen über Kiffer, Kokser und Heroinsüchtige unterhielt. Heute herrscht da mehr Konformität: Deutschland säuft. Und die junge Generation gleich mit. Eine Bilanz.

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Martin Franck 08.04.2013, 06:41
1. Ein Aspekt fehlt noch

Zwar wurde schon erwähnt, daß man irrigerweise glaubt mit etwas Wein auf einmal die Esskultur der Franzosen zu haben. So glauben ja immer noch Leute, daß zum romantischen candle light dinner auch Rotwein gehöre.

Jedoch ist die faulste Ausrede das Nachplappern der Lobbyistenlüge der Weinhersteller, daß Rotwein ja gut füs Herz sei, und Leute mit moderatem Konsum länger leben würden.

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XRay23 08.04.2013, 07:13
2.

Dann ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis unsere Regierung, natürlich auf Anraten der EU, massivst die Steuern erhöht um dem einen Riegel vorzuschieben. ;-)

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huginundmunin 08.04.2013, 07:33
3. Wow!

Knapp 140 Liter alkoholische Getränke im Jahr. Macht durchschnittlich 0,38 Liter am Tag. (Statistisch meistens Bier). Mein Gott, was sind wir doch für eine Säufernation. Aber vielleicht sind wir auch nur eine Zeigefingernation, wer weiß.

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Wunderläufer 08.04.2013, 07:36
4. Ich bin verwundert!

Ich bin verwundert über diesen alarmierenden Artikel. Aus meiner eigenen Erfahrung ud Wahrnehmung habe ich ein ganz anderes Bild, eines bei dem Jugendliche und auch Erwachsene deutlich weniger Alkohol trinken als in meiner Jugendzeit.
Was sich aber nicht geändert hat:
Alkohol wird von der Gesellschaft nicht als Droge geächtet. Auch der Bericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung unterscheidet zwischen der legalen Droge Alkohol und den illegalen Drogen

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wollywachtel 08.04.2013, 07:47
5. Wer säuft meine 140 Liter?

Der Artikel spricht mir aus der Seele.
Wäre Alkohol genauso besteuert worden wie Zigaretten und Tabak in den vergangenen Jahren, gäbe es wohl eine Menge Säufer weniger in Deutschland.
Und wann gibt es endlich die schlauen Sprüche wie beim Tabak? "Alkoholiker sterben früher" oder "Alkohol schädigt Sie und andere"?
Aber wie sähen solche Flaschen aus bei irgendwelchen Empfängen? Oder im Nobel- Restaurant? Das geht natürlich nicht.

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mielforte 08.04.2013, 07:47
6. Mit Alkohol kann ich ein Land kolonialisieren -

zumindest ging des früher mal ganz gut. Nein, Alkohol ist das Krebsgeschwür unserer Tage. Das Rauchen wurde erfolgreich gesellschaftlich geächtet. Dem Alkohol muß es ähnlich ergehen. Alkohol ist ein Lösungsmittel und löst erfolgreich Ehen, Arbeitsverträge, Bankkonten, Hoffnung, Spaß und Lebensfreude auf. Aber dennoch: Mein Glas Trollinger halbtrocken will ich nicht missen.

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huw00 08.04.2013, 08:04
7. Immer weniger...

Und dabei geht auch der Alkoholkonsum seit Jahren zurück...

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alice_m01 08.04.2013, 08:07
8. Gesellschaft

Hervorragende Kolumne. Rausch, auch der Vollrausch gehört in Schulklassen, noch mehr im studentischen Leben, "einfach dazu". Etwas versteckter ist Alkohol auch im beruflichen Leben immer dabei. Das Hochprozentige bei abendlichen meetings, Wein beim Geschäftsessen sind Markenzeichen der Führungsetage, Drinks zu akzeptieren gehört zum guten Ton. Der Bauarbeiter begnügt sich mit Bier, auch dies ein tägliches Ritual, das Gruppen zusammenkitten. Wer hier einfach aussteigt, ist langweiliger Außenseiter.
Und noch etwas versteckter gehen Familien kaputt, weil nicht diese, sondern der Alkohol nach Feierabend die größte Rolle spielt. Ein Teufelskreis, denn wie sollen Kinder lernen, damit umzugehen, wenn Papi doch auch sein(e) Bierchen vor dem Fernseher zischt.

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kudammfischle 08.04.2013, 08:09
9. potzblitz

Für das ernste Thema viel zu flache Kolumne- sagt nicht mehr und nicht weniger wir saufen zuviel. -- Die Aussagen über "andere Drogen" und ihren Ge-bzw Verbrauch wage ich zu bezweifeln, erschienen mir auch eher gefühlsmäßig und nicht recherchiert geschrieben worden zu sein. Fazit (meines) der Autor hat vergessen, daß er älter wurde und dadurch evtl nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand der Drogenszene ist. Nicht traurig sein - geht mir auch so.

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