Forum: Gesundheit
Speis und Zank: Das große Saufen
DPA

Was waren das noch für Zeiten, als man sich bei Zigarette und Bierchen über Kiffer, Kokser und Heroinsüchtige unterhielt. Heute herrscht da mehr Konformität: Deutschland säuft. Und die junge Generation gleich mit. Eine Bilanz.

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blowup 08.04.2013, 09:33
20. Saufst..

"Saufst, dann stirbst. Saufst net, stirbst a. Also saufst."

Lasst die Menschen saufen. Diese Gesellschaft ist doch nur noch im Rausch zu ertragen. Nüchtern zu wissen, dass man über 40 Jahre Tag für Tag, Jahr für Jahr den größten Teil seines Lebens in ein Büro oder an eine Werkbank latschen muss, um am Ende auch nix zu haben, ist doch sonst kaum zu ertragen. Wenn man in den Medien wie SPON tagtäglich die Berichte über den galloppierenden Irrsinn in dieser Welt liest und in den Foren Zeuge wird, das Menschen sich offenbar gar nicht verstehen wollen, dann hilft doch nur eines: runterspülen.

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jebusfu 08.04.2013, 09:39
21. optional

Im internationalen Vergleich ist Deutschland relativ abstinent mit 0.37 litern alkoholischer Getraenke pro tag. Die empfohlene maximale Menge liegt noch darueber: http://www.welt.de/wissenschaft/article925726/Ab-welcher-Menge-Alkohol-wirklich-schaedlich-ist.html

Der artikel ist der letzte Muell. Scheinbar kann man bei SPON nicht mit googlen...

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Frickenschmidt 08.04.2013, 09:42
22. Schwachsinn

Der Alkoholkonsum von Jugendlichen insgesamt nimmt ab. Am besten sind immer noch die Statistiken über Kinderkrankenhäuser, die am Wochenende mit jugendlichen Schnapsleichen gefüllt werden. Früher war der Umgang mit Alkohol ein ganz anderer. War jemand voll, so wurde er zwei Stunden in's Bett gelegt und hat am nächsten Tag mit üblem Kater verbracht... In unser heutigen überambulanten Welt wird man sofort in's Krankenhaus befördert und bekommt noch Schmerzmittel, damit man am nächsten Tag auch ja nichts merkt.
Und das der Konsum anderer Drogen abnimmt ist hier in keinster Weise belegt.

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Readermeister 08.04.2013, 09:44
23. Gezielte Manipulation

Kurz nach der Wende habe ich einen Herren kennen gelernt der dabei war, die DDR-Branntweinindustrie "abzuwickeln" (eine der wenigen tatsächlich erfolgreichen Abwicklungen). Der gute Mann war gelernter DDR-Bürger und er erzählte mir, dass es während der gesamten DDR-Zeit zwar immer an irgendwas gemangelt habe, niemals aber an harten Alkoholika. Diesbezüglich gab es klare Vorgaben, die besagten, dass es an harten Spirituosen niemals mangeln dürfen (besoffene Betroffene halten gemeinhin die Füße still). Tja, und genauso ist es jetzt auch. Alkohol gibt es 24/7 immer und überall, denn Menschen mit einem klaren Kopf würden sich vielleicht Gedanken bzgl. einiger Missstände in diesem unseren Lande machen und sich mithin auf den Weg machen der geneigten Obrigkeit mit wachsender Begeisterung in den Hintern zu treten (na ja, man müsste zusätzlich vielleicht noch die Fußball-Bundesliga abschaffen, bevor sich der Deutsche wirklich bewegen würde). So lange wir aber abgestumpft und angesoffen vor der Klotze hängen, kann man mit dem kleinen Manne all das machen, was er sich aufgrund seiner angetrunkenen Passivität redlich verdient!

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meinkommentarheute 08.04.2013, 09:51
24. Sinnlos?!?

Dieser Artikel bezieht sich auf das neue Jahrbuch Sucht 2013 der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.). Wenn man sich dort informiert und sich die Statistiken anschaut findet man diese Statistik:

Alkoholverbrauch je Einwohner in Litern reinem Alkohols:
2000 - 10,5 Liter .. 2005 - 10 Liter ... 2011 - 9,6 Liter (wie auch 2010)

Alarmierien dieser Verlauf!

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meinkommentarheute 08.04.2013, 09:54
25.

Zitat von meinkommentarheute
Dieser Artikel bezieht sich auf das neue Jahrbuch Sucht 2013 der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.). Wenn man sich dort informiert und sich die Statistiken anschaut findet man diese Statistik: Alkoholverbrauch je Einwohner in Litern reinem Alkohols: 2000 - 10,5 Liter .. 2005 - 10 Liter ... 2011 - 9,6 Liter (wie auch 2010) Alarmierien dieser Verlauf!
Hier noch der Link dazu: DHS: Alkohol

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blowup 08.04.2013, 10:03
26. Tolle Idee

Zitat von Readermeister
So lange wir aber abgestumpft und angesoffen vor der Klotze hängen, kann man mit dem kleinen Manne all das machen, was er sich aufgrund seiner angetrunkenen Passivität redlich verdient!
Tolle Idee für ein Gedankenspiel. Was wäre, wenn man Alkohol, Bndesliga und Privatfernsehen abschaffen würde? Wir würden dieses Land nicht mehr wiedererkennen. Die Menschen würden sich den ganzen Schwachsinn, den Sie nur mit Verdrängung ertragen können, einfach nicht mehr bieten lassen.

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spon-facebook-10000056703 08.04.2013, 10:05
27. optional

Oh nein, 1 kleines Bier pro Tag! Ein Wunder, dass die Deutschen nicht schon eine gesunde gelbe Farbe, dank Leberschäden angenommen haben.
Was soll dieser Beitrag sagen? Der Informationsgehalt ist dermaßen niedrig, dass es schon homöopathisch ist.
Sicherlich gibt es viele Jugendliche die sich am Wochenende gerne mal an den Rand des Jordans saufen, dass ist aber keine absolut neue Verhaltensweise, sondern man ist durch die Medien sensibilisierter für das Thema. Früher haben sich die Jugendlichen auch gerne mal "weggeknallt", aber den Medien war das egal.
Ich will den Konsum nicht verharmlosen, aber eine alarmierende Tendenz sehe ich nicht. Wenn es nach einigen Definitionen von "Alkoholismus" geht, ist man allerdings schon Alki, wenn man regelmäßig was trinkt (also liebe Leute, lasst das Feierabendbier sein, ihr Alkis!)

Zum Thema "besteuern wir Alkohol, damit es richtig teuer ist und niemand mehr trinkt!": Ich war 6 Monate in Schweden (da zahlt man schon einmal 2,50€ für eine trinkbare Flasche Bier im Einkauf) für ein Auslandssemester und eines kann ich ihnen versichern. Die schwedischen "Jugendlichen" (sofern man das zu 20 jährigen Studenten sagen kann) sind noch einmal eine Spur härter drauf als die Deutschen. Da gehört es auch in Studentenkreisen zum guten Ton, wenn man in der Disco nur noch hilflos rumstolpert, wohingegen man in deutschen Discos als Idiot dasteht.
Der Staat mischt sich schon genug in mein Leben ein, aber die Entscheidung wie viel Alkohol ich trinke soll er gefälligst mir überlassen und nicht versuchen einen Riegel per Steuererhöhung vorzuschieben!

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si-ar 08.04.2013, 10:06
28.

Zitat von XRay23
Dann ist es wohl nur eine Frage der Zeit bis unsere Regierung, natürlich auf Anraten der EU, massivst die Steuern erhöht um dem einen Riegel vorzuschieben. ;-)
Was nicht schlecht wäre. Über die Alkoholsteuer kommen nur ca. 3 Milliarden € in die Staatskassen, die Kosten durch Alkoholmissbrauch liegen aber bei über 24 Milliarden € und damit 3 x so hoch wie bei Rauchern, die immerhin 14 Milliarden blechen.

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McUtty 08.04.2013, 10:12
29. Schön, dass es die Kiffer nicht mehr gibt

nur noch vereinzelt als Alzheimer Kandidaten, die durch gefährliches Haschspritzgift dahinvegetieren.
Schön, das alle saufen. Punkt.
Brauchen wir nur noch den Alk zu verbieten.

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