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Sport in der Beziehung: "Fair Play gilt auch für Paare"
Corbis

Warum ist es so schwierig, gemeinsam mit seinem Partner Sport zu treiben? Im Interview mit erklärt Psychologin Jeannine Ohlert, wie Paare Streit vermeiden und weshalb Golf gut für die Liebesbeziehung ist.

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Lirpa 14.11.2013, 16:15
1. Armselig

Was wäre unsere Welt ohne die ständigen Ergüsse und neunmalklugen Empfehlungen von Psychologen ?

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sebastian.teichert 15.11.2013, 00:27
2. Golf... Perfekt!

Da soll man sich dann gleich schon mal an den langweiligen Alltag voller Frustrationen gewöhnen können?
Also manche "Psychologen" nehmen sich ganz schön was raus...

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TooSmart 15.11.2013, 10:21
3. Tanzen !!!!

Tanzen ist m.E. noch besser. Es dürfte auch die älteste Form des gemeinsamen Sports sein.
Man lernt dort die vermeintlichen Schwächen des Partners zu akzeptieren und sieht, dass es sinnvoller ist den Partner dabei zu helfen, die Schwäche abzubauen als agressiv darauf herumzureiten. Wenn dies gelingt gibt es sofort eine Belohnung : Wenn sich beim tanzen Harmonie einstellt ist das ein kaum zu übertreffendes Gefühl, man schwebt.
Wir spielen auch Golf, aber gerade dieser Belohnungsefekt stellt sich dort nicht ein. Im übrigen ist Golf nicht halb so körperlich anstrengend wie tanzen.

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albert schulz 15.11.2013, 10:49
4. Gemeinsamkeit und Harmonie

Zitat von Lirpa
Was wäre unsere Welt ohne die ständigen Ergüsse und neunmalklugen Empfehlungen von Psychologen ?
Paare und Fair play in einem Satz zu benutzen zeugt von ungeheurem Sachverstand.
Einer Psychologin kann man es nicht wirklich übelnehmen, wenn sie Golf für Sport hält, ist doch unbeleckte Weltfremdheit ihr Lebenselixier.

Normalerweise eignen sich Wurfspiele und solche mit Schlägern für zwischengeschlechtlichen Zeitvertreib, also Federball oder Tennis, auch dieses Gummiballschlagspiel kann das eintönige Dasein am Strand ein wenig erträglicher machen. Versucht man, jeden Ball zu bekommen und so zu servieren, daß Madame ihn ohne größere Anstrengungen returnieren kann, hat man was zu tun. Sollte die weibliche Seite auf die schwachsinnige Idee kommen, Punkte zu zählen, muß man eben seinen ganzen Ehrgeiz darauf verwenden, zu verlieren, für einen echten Sportler kein unüberwindbares Problem. Kritisch wird es nur, wenn sie die Technik durchschaut, aber das ist selten wegen des weiblichen Unvermögens, Bewegungsabläufe einzuschätzen oder gar die eigenen Fähigkeiten.

Ansonsten ist es recht schwer, Partnerinnen im Sport zu finden, wenn man nicht völlig unsportlich ist wie manche Journalisten, die über Dinge schreiben, die sie nur vom Hörensagen kennen. Eine Freund von mir hat eine zehn Jahre jüngere Sportstudentin geheiratet, und tatsächlich haben die beiden sich zuweilen gemeinsam bewegt, nicht nur beim gemeinen Rammeln, sondern auch beim Kegeln oder Skifahren den Berg hinab, was man nicht unbedingt als Sport bezeichnen muß.

Ein konsequenter Paarsportler würde sich natürlich seine Frau im Verein suchen, in der von ihm bevorzugten Sportart. Möglicherweise wäre er verwundert, wenn die gemeinsame Sportausübung ziemlich schnell beendet würde. Es verhält sich so ähnlich wie die gemeinsamen Besuche von Fußballspielen, an die man sich alternd noch voller Schwermut rührselig erinnert, als die rattenscharfe junge Dame mehr Begeisterung für die eigene Mannschaft aufbrachte als das ganze Stadion zusammen. Ein paar schöne Wochen lang, bis die Sache unter Dach und Fach war, auch dank anderweitiger fürsorglicher Anstrengungen.

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itsunami69 15.11.2013, 12:22
5. Gemeinsames Musizieren...

entledigt einiger hier vorrangig befürchteter Komplikationen und kann durchaus - je nach Musikstil - zum Sportprogramm mutieren (empfehle Heavy- bzw. Speed-Metal für den Zweck, so erwünscht).


Sehr geehrter Herr Schulz,

obgleich mich Ihre Worte zumeist außerordentlich erheitern (besten Dank für die Antwort im inzwischen geschlossenen Kapitel, Rechtsanwälte für Tiere) und ich diese - nebenbei bemerkt, zum 2. Mal übrigens, das erste Mal seitens SPON gelöscht, vermutlich in der Annahme, ich sei Ihr Stalker... - für das Beste halte, was SPON zu bieten hat, enttäuscht mich Ihre Sichtweise auf das weibliche Geschlecht doch sehr...

Kritisch wird es nur, wenn sie die Technik durchschaut, aber das ist selten wegen des weiblichen Unvermögens, Bewegungsabläufe einzuschätzen oder gar die eigenen Fähigkeiten.

Oder, nein, vielmehr stimmt es mich ein wenig traurig, dass Ihnen offenbar nur o. a. Damenwelt begegnet und damit zwangsläufig enttäuschen muss...



Des Journalisten Spiel mit den Worten dürfte doch auch eine Art Sport, dem "Denksport" zuzuordnen sein, zudem der Akrobatik, eigentlich sogar der Kunst. Eigentlich. Aber die scheint heutzutage eher darin zu bestehen, das Wichtigste wegzulassen, zu ersetzen durch eine Art Worthülsen-Endlosschleife mit hohem Wiedererkennungswert, gekennzeichnet zudem durch eindringende Eindimensionalität, die den Denkprozess an sich ersetzen soll. Aber, das ein anderes Thema.

Auf Wiederlesen!

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albert schulz 15.11.2013, 22:54
6. „Mein Körper gehört mir.“

Zitat von itsunami69
(besten Dank für die Antwort im inzwischen geschlossenen Kapitel) und ich diese, das erste Mal seitens SPON gelöscht, vermutlich in der Annahme, ich sei Ihr Stalker... - für das Beste halte, was SPON zu bieten hat,
Es war ein ziemliches Theater, die Antwort durchzubekommen. Erst nach tagelangen Beschimpfungen gelang das, aber nur mit dem ersten Teil. Während des Schickens des zweiten wurde das Thema für alle Zeiten gesperrt, ganz ähnlich wie das über die Kochrezepte der FDP für gedünsteten Hund auf Fenchel in Wacholderschnapscreme mit Leinsamensoufflé.

Zitat von itsunami69
enttäuscht mich Ihre Sichtweise auf das weibliche Ge-schlecht doch sehr... Oder, nein, vielmehr stimmt es mich ein wenig traurig, dass Ihnen offenbar nur o. a. Damen-welt begegnet und damit zwangsläufig enttäuschen muss...
Ich bin gar nicht enttäuscht. Weibliche Kinder sind eben bewegungslustig, die Damen weniger, und sind sie es doch, kennt man sie nicht und sieht auch nicht den geringsten Grund, sie kennenlernen zu wollen, es sei denn zu rein sportlichen Verrichtungen, und das klappt aus zig Gründen nicht, bestenfalls bei festen Terminen (Lauftreff u.ä.). Ich habe z.B. längere Zeit gemischte Skigymnastik für alle Altersklassen gemacht, aber die Frauen, die ich ansonsten ununterbrochen anstarre, keines Blickes gewürdigt.

Ich schätze es durchaus, mit einer Partnerin alles mögliche gemeinsam zu machen, selbst das Essen schmeckt zu zweit weit besser, vieles ist allein genossen absolut langweilig, aber ausgerechnet Sport eignet sich selten für Gemeinsamkeiten, selbst lange Wanderungen sind nicht jeder Frau Sache. Im Regelfall wird Sport sogar zur Segregation benutzt, es gibt mittlerweile jede Menge Muckibuden, in denen streng nach Geschlechtern getrennt wird. Die schönen Tandemfahrräder meiner Freunde rosten mittlerweile seit Jahrzehnten vor sich hin, weil die Beifahrerin als solche ausgefallen ist.

Zitat von itsunami69
Des Journalisten Spiel mit den Worten dürfte doch auch eine Art Sport, dem "Denksport" zuzuordnen sein, zudem der Akrobatik, eigentlich sogar der Kunst.
Der spielt aber nicht mit Worten, sondern mit den Nerven seiner Leser.

Zitat von itsunami69
Eigentlich. Aber die scheint heutzutage eher darin zu beste-hen, das Wichtigste wegzulassen, zu ersetzen durch eine Art Worthülsen-Endlosschleife mit hohem Wiedererkennungswert, gekennzeichnet zudem durch eindringende Eindimensionali-tät, die den Denkprozess an sich ersetzen soll. Aber, das ein anderes Thema.
Der seriöse Journalismus bemüht sich offenbar, sich aus den Niederungen des Stern/Bunte – Gelabers intellektuell auf das Niveau von Apothekerzeitung, Bäckerblume oder Laura emporzuschwingen. Strategisch ist das durchaus richtig, weil diese Medien tatsächlich gelesen werden, aber es müßte sich um tatsächliche Vorkommnisse handeln, nicht um geheime Wunschvorstellungen von gefrusteten Männern. Wären es Phantasmorgien von Frauen, wären natürlich alle Formen der Darstellung erlaubt und möglich, aber es kann nicht angehen, Frauen mit Forderungen zu konfrontieren, die sie absolut keine Lust zu erfüllen haben.

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itsunami69 17.11.2013, 17:00
7.

(...)für gedünsteten Hund auf Fenchel in Wacholderschnapscreme mit Leinsamensoufflé.(...)

Ich wage zu bezweifeln, dass dieses waghalsig anmutende Rezept einer FDP würdig - Leinsamen könnte in Anbetracht der langen Sitzungsdauer(n) auch zu kurzweiligsten Überraschungen (ab)führen. Und da wäre man womöglich schneller am Endergebnis angelangt, als gewünscht und erwartet.


(...)Ich schätze es durchaus, mit einer Partnerin alles mögliche gemeinsam zu machen, selbst das Essen schmeckt zu zweit weit besser, vieles ist allein genossen absolut langweilig, aber ausgerechnet Sport eignet sich selten für Gemeinsamkeiten, selbst lange Wanderungen sind nicht jeder Frau Sache. Im Regelfall wird Sport sogar zur Segregation benutzt, es gibt mittlerweile jede Menge Muckibuden, in denen streng nach Geschlechtern getrennt wird. Die schönen Tandemfahrräder meiner Freunde rosten mittlerweile seit Jahrzehnten vor sich hin, weil die Beifahrerin als solche ausgefallen ist.(...)

Schach! In der Schule habe ich damit alle Jungs an die Wand gespielt (und festgestellt, dass das auch schon Jungs nicht wirklich imponiert). Scrabble. (dto. - bis heute )
Speed-Wandern (...)
Angeln (!!!) (...)
(...)

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(...)Der seriöse Journalismus bemüht sich offenbar, sich aus den Niederungen des Stern/Bunte – Gelabers intellektuell auf das Niveau von Apothekerzeitung, Bäckerblume oder Laura emporzuschwingen. Strategisch ist das durchaus richtig, weil diese Medien tatsächlich gelesen werden, aber es müßte sich um tatsächliche Vorkommnisse handeln, nicht um geheime Wunschvorstellungen von gefrusteten Männern. Wären es Phantasmorgien von Frauen, wären natürlich alle Formen der Darstellung erlaubt und möglich, aber es kann nicht angehen, Frauen mit Forderungen zu konfrontieren, die sie absolut keine Lust zu erfüllen haben.(...)

Und was war mit den Feuchtgebieten? Zugegeben, selbst verschmäht. Ihre Meinung (muss nicht die echte sein...)?

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itsunami69 17.11.2013, 19:22
8. Antwort: siehe...

"Duzen kann Leben retten".
Na, wenn das kein Wink mit dem Zaun ist;)

Zitat von albert schulz
Es war ein ziemliches Theater, die Antwort durchzubekommen. Erst nach tagelangen Beschimpfungen gelang das, aber nur mit dem ersten Teil. Während des Schickens des zweiten wurde das Thema für alle Zeiten gesperrt, ganz ähnlich wie das über die Kochrezepte der FDP für gedünsteten Hund auf Fenchel in Wacholderschnapscreme mit Leinsamensoufflé. Ich bin gar nicht enttäuscht. Weibliche Kinder sind eben bewegungslustig, die Damen weniger, und sind sie es doch, kennt man sie nicht und sieht auch nicht den geringsten Grund, sie kennenlernen zu wollen, es sei denn zu rein sportlichen Verrichtungen, und das klappt aus zig Gründen nicht, bestenfalls bei festen Terminen (Lauftreff u.ä.). Ich habe z.B. längere Zeit gemischte Skigymnastik für alle Altersklassen gemacht, aber die Frauen, die ich ansonsten ununterbrochen anstarre, keines Blickes gewürdigt. Ich schätze es durchaus, mit einer Partnerin alles mögliche gemeinsam zu machen, selbst das Essen schmeckt zu zweit weit besser, vieles ist allein genossen absolut langweilig, aber ausgerechnet Sport eignet sich selten für Gemeinsamkeiten, selbst lange Wanderungen sind nicht jeder Frau Sache. Im Regelfall wird Sport sogar zur Segregation benutzt, es gibt mittlerweile jede Menge Muckibuden, in denen streng nach Geschlechtern getrennt wird. Die schönen Tandemfahrräder meiner Freunde rosten mittlerweile seit Jahrzehnten vor sich hin, weil die Beifahrerin als solche ausgefallen ist. Der spielt aber nicht mit Worten, sondern mit den Nerven seiner Leser. Der seriöse Journalismus bemüht sich offenbar, sich aus den Niederungen des Stern/Bunte – Gelabers intellektuell auf das Niveau von Apothekerzeitung, Bäckerblume oder Laura emporzuschwingen. Strategisch ist das durchaus richtig, weil diese Medien tatsächlich gelesen werden, aber es müßte sich um tatsächliche Vorkommnisse handeln, nicht um geheime Wunschvorstellungen von gefrusteten Männern. Wären es Phantasmorgien von Frauen, wären natürlich alle Formen der Darstellung erlaubt und möglich, aber es kann nicht angehen, Frauen mit Forderungen zu konfrontieren, die sie absolut keine Lust zu erfüllen haben.

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Urban Spit 18.11.2013, 10:34
9.

Zitat von Lirpa
Was wäre unsere Welt ohne die ständigen Ergüsse und neunmalklugen Empfehlungen von Psychologen ?
Yup - alleine ein so beiläufig genanntes Statement wie

Zitat von
Klar, wenn jemand total leistungsorientiert ist und in jeder Situation zeigen muss, was er kann, ist er in so einem Team nicht gut aufgehoben. Das erzeugt schlechte Stimmung. Aber das ist immer so, egal ob gleich- oder gemischtgeschlechtlich. Ich finde es auch gar nicht schlecht, wenn man beim Sport mal Rücksicht auf andere nimmt. Ist ja schön, wenn man etwas gut kann, aber die Hauptsache beim Sport ist doch, dass man Spaß daran hat.
zeigt doch, dass Frauen und Männer (nicht nur) beim Sport unterschiedlich ticken. Wenn ich im Vorstand unseres Ballsport-Vereins diese Sichtweise als die zukünftige propagieren würde, wäre ich mir lauten Hohngelächters sicher - und zwar zu Recht...

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