Forum: Gesundheit
Sport im Alter: Für Fitness ist es nie zu spät
Corbis

Wer mit über 60 Jahren noch Gewichte stemmt oder regelmäßig joggt, hat gute Aussichten, gesund zu altern. Selbst wer dann erst mit Fitnesstraining beginnt, kann das Wohlbefinden noch deutlich stärken, zeigt eine aktuelle Studie.

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daslästermaul 26.11.2013, 16:30
1. .... und Sex im Alter ??!

Zitat von sysop
Wer mit über 60 Jahren noch Gewichte stemmt oder regelmäßig joggt, hat gute Aussichten, gesund zu altern. Selbst wer dann erst mit Fitnesstraining beginnt, kann das Wohlbefinden noch deutlich stärken, zeigt eine aktuelle Studie.
.....das dürfte immer noch das beste Fitnessprogramm sein, bei dem man nachweislich in der (S)Ekstase die meisten Kalorien verbrennt.

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barlog 26.11.2013, 16:33
2.

Auf jeden Fall !
Ich bin noch nicht in dieser Altersgruppe, habe aber mal ein paar Jahre mehrmals wöchentlich Seniorenkurse (Kraft / Beweglichkeit / Koordination) geleitet und die Leute (Durchschnittsalter > 65) waren so gut drauf, daß manche 45jährige Mutti, die dachte, daß so ein Seniorenkurs ein guter Einstieg sei, nach kurzer Zeit platt war, während die Alten emsig weiter ihre Crunches machten.
Leider ging das Studio pleite und nicht alle Kursteilnehmer fanden in ihrer Nähe eine Alternative. Wenn ich heute die ehemaligen Teilnehmer auf der Straße treffe, kann ich ganz gut sehen, wer weiter Sport getrieben hat bzw. treibt und wer es aufgegeben hat.
Mein Tip: Jeden Tag irgendwas tun, das den Körper wenigstens eine halbe Stunde spürbar über die Alltagsbelastung bringt - Spazierengehen reicht manchmal schon !

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Centurio X 26.11.2013, 17:00
3. Besonders der Ausdauersport ist seniorengerecht

Ein gewisser Dr. Adolf Weidemann begann im spätjugendlichem Alter von 66 Jahren mit dem Joggen. 2 Jahre später begann er das erste Mal die 100 km von Biel zu laufen, wo er dann jedes Jahr hinfuhr und auch jedesmal das Rennen im Ziel beendete, das letzte Mal im Alter von 92 Jahren. Demgegenüber bin ich, Geburtsjahr 1945, noch ein Benjamin, unternehme aber auch viele lange gesundheitserhaltende Läufe...
http://www.sesterheim-gmbh.de/flyer.htm

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reifenexperte 26.11.2013, 17:02
4. Niemand braucht Fitnesstraining

Erschreckend: Nur 20% fallen in die Kategorie "Altern bei guter Gesundheit". Die anderen 80% sind die lebenslangen Autofahrer. Wichtig ist, die Bewegung in den Alltag zu integrieren. Radfahren, Laufen, Treppensteigen: eigentlich reicht das schon. Alles Fitnessmäßige und Überflüssige halten die Wenigsten auf Dauer durch, deshalb bringt es auch nichts.

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barlog 26.11.2013, 17:38
5.

Zitat von reifenexperte
.. . . Alles Fitnessmäßige und Überflüssige halten die Wenigsten auf Dauer durch, deshalb bringt es auch nichts.
Alles "Fitnessmäßige" bringt was, wenn man es durchhält.
Keine Ahnung, was sie mit "Überflüssiges" meinen, aber es ist wohl auch überflüssig, darüber nachzudenken.

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helianthe 26.11.2013, 18:30
6. Überhaupt

nicht überflüssig!Man muss nur etwas finden,das einem auch Spaß macht,dann hält man das auch durch. Nicht zu vergessen,die sozialen Kontakte,die Senioren im Fitnessstudio knüpfen bzw.pflegen.In dem Fitnesstudio in dem ich bin,gibt es viele Kursangebote für Senioren und die sind sehr gut besucht!Sehr lobenswert u viel besser als zuhause zu sitzen u einzurosten.

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oldievs 27.11.2013, 07:41
7. Mein Vater

versorgt (nach dem Tod meiner Mutter vor zwei Jahren) seinen Haushalt immer noch selbst. Sport hat er nie getrieben. Er ging spazieren buddelte und buddelt heute noch im Garten das war es.
Und ist wirklich erstaunlich fit.Ach ja er ist 90 Jahre alt.

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brunies 27.11.2013, 10:23
8. Nicht nur körperlich

Um gesund zu bleiben, muss man nicht nur körperlich, sondern auch geistig in Bewegung bleiben – also lesen, schreiben, zuhören, sprechen, aufmerksam sehen, zeichnen, singen und musizieren, den Leuten angenehm und nützlich sein.

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JaguarCat 27.11.2013, 11:44
9. Ursache und Wirkung

Meine Lieblingsfrage, auch hier: Wie will eine Beobachtungsstudie unterscheiden, was Ursache und was Wirkung ist? Hält Krankheit die Leute vom Sport ab? Oder hilft Sport gegen Krankheit? Um solche Fragen zu klären, müsste man die Studiengruppe zu Beginn zufällig in zwei Hälften teilen, und einer Hälfte dann tatsächlich auferlegen, ihre sportliche Betätigung zu intensiveren, und dann zehn Jahre später schauen, ob das was gebracht hat. Wahrscheinlich ist der Erfolg dann aber sehr dürftig.


Jag

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