Forum: Gesundheit
Stellungnahme von Wissenschaftlern: Fahrverbote bringen keine Entlastung
Ralf Hettler / Getty Images

Zu streng und willkürlich: Fahrverbote aufgrund von Schadstoffgrenzwerten stehen in der Kritik. Auch Wissenschaftler bewerten die Maßnahmen jetzt als wenig effektiv - weil sie kaum etwas an der Luftverschmutzung ändern.

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alsterherr 09.04.2019, 13:37
1.

Natürlich: Wenn 300m Strasse gesperrt sind, fahre ich halt aussen rum einmal um den Block, macht in Summe 900m statt 300m ... ich fahre also MEHR als ohne Fahrverbot.

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hileute 09.04.2019, 13:38
2. Da muss man kein wissenschaftler für sein

ein winziges Stück restverstand reicht aus, um auf ein ähnliches Ergebnis zu kommen. Also den Quatsch am besten streichen, stattdessen erneuerbare Energien stärker fördern, das die dreckschleudernden Kohlekraftwerke so schnell wie möglich dicht gemacht werden können ( vermutlich wär man da viel weiter wenn man sie vor den CO2 und feinstaubfreien akws dicht gemacht hätte) und emobilität fördern, auch bei der Batterieforschung, das die möglichst umweltfreundlich produziert werden, dann erübrigt sich das von selbst. An Greta und co: Natürlich wird das nicht schon morgen so weit sein, das braucht halt einfach etwas Zeit

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HansFröhlich 09.04.2019, 13:40
3. Nachdem

nun schlüssig dargelegt wurde, dass ein Limit sowohl umwelt- als auch unfalltechnisch nur marginale positive Auswirkungen hätte, können wir uns endlich dem Kern des Anliegens widmen:
Die Tempolimitbefürworter wollen, dass alle langsamer fahren, um nicht zu oft in den Spiegel gucken zu müssen oder Falscheinschätzungen zum Abstand und Geschwindigkeit schnellerer Fahrzeuge mangels Erfahrung zu vermeiden.
Das stresst sie.
Und die Diskussion darüber wäre völlig legitim und endlich nicht mehr scheinheilig.

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HansFröhlich 09.04.2019, 13:41
4. Mist

mein voriger Beitrag war fehlplaziert und daher Müll.

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spon_2999637 09.04.2019, 13:42
5. Denkfehler

Ein Beispiel:

"Ein kompletter Austausch der Dieselflotte durch Fahrzeuge gleicher Gewichtsklasse und gleicher Motorleistung mit Benzinmotoren ist auch aus Klimaschutzgründen nicht empfehlenswert"

Das ist natürlich ohnehin sinnlos - Der Austausch durch leichtere Elektrofahrzeuge wäre das Mittel der Wahl. Meinetwegen auch der Austausch durch leichtere, geringer motorisierte Benzin- oder Dieselfahrzeuge. DAS wäre eine sinnvolle Betrachtung - nicht nur hinsichtlich NOx oder Feinstaub.

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elibobo 09.04.2019, 13:43
6. Es fehlt an Gesamtkonzepten

Einerseits wird maximale Mobilität der Arbeitnehmer erwartet, viele können sich keine Wohnung in der Nähe ihrer Arbeitsstelle mehr leisten. Dann soll auch noch der Weg dorthin verteuert werden, damit möglichst wenig gefahren wird. Gegen Infrastruktur Projekte regt sich der Widerstand der Betroffenen, so dass auch die Verbesserung des ÖPNV an Grenzen stößt. Jeder guckt immer nur auf seinen kleinen Ausschnitt, auch was die Empfehlungen betrifft. Wir brauchen die Quadratur des Kreises...

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c.PAF 09.04.2019, 13:45
7.

Oh, sensationelle Erkenntnis. Zumal der Kfz-Verkehr in den meisten Fällen nur einen geringen Anteil an der Luftverschmutzung hat.

Vernünftige Menschen predigen das schon seit Jahren, aber wo politischer Aktionismus herrscht, ist für Vernunft und Logik kein Platz...

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Hardliner78 09.04.2019, 13:48
8. Ende des militanten Öko-Terrorismus

Eine Verlagerung der Debatte auf einen ubiquitären Ansatz war schon lange nötig. Man sollte Feinstaub, CO2 sowie NOx in der Gesamtheit aller Verursacher betrachten.
Die Dieselhasser können nun endlich ihre Plakate entsorgen und stattdessen dafür protestieren, dass ihre Kamin- und Försterheizungen nachhaltig aus dem Verkehr gezogen werden bzw. die nächste Kreuzfahrt ausfällt.
Weitere Lektüre gibt es hier:
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/video-podcast/45-Min-Spezial-Was-atmest-du,minuten2982.html

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kayakclc 09.04.2019, 13:50
9. Sooo eine Überraschung

Es war doch klar, dass Fahrverbote in der Form nichts bringen. Auch ist es gut, dass auf die Feinstaubproblematik hingewiesen wird. Das betrifft nämlich die Pollenflug Allergiger genauso wie die Leute, die die U-Bahn verwenden. Das Pollen von Blüten und Bäumen Feinstaub verursacht der krank macht, wissen selbst die Laien. Richter und Umweltaktivisten übersehen aber leider dass viel Feinstaub durch Bremsabrieb verursacht wird, also auch bei e-Autos, Bussen und Bahnen.
Verkehrswende ist ein großen Word: am besten bleiben wir alle zu Hause und stellen den Verkehr ein. Auch Gebaut und renoviert darf nicht mehr in Städten werden, weil auch das Feinstaub in großen Mengen erzeugt.
Oder: wir kommen auf den Boden der Tatsache zurück und akzetieren, dass jedes Leben tödlich endet. Es kommt auf eine Gesamtrisikobewertung an, und eben nicht einen einzelen Punkt.
Was nützt uns reine Luft, wenn wir es beim medizinischen Notfall nicht mehr ins Krankenhaus schaffen?

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