Forum: Gesundheit
Stevia, Zucker, Honig und Co.: Süße Sünden
DPA

Aspartam ist böse Chemie und Zucker eine gefährliche Droge. Dem bewussten Nascher bleiben nur Honig und neuerdings auch Stevia zum Süßen. findet diese Klassengesellschaft der Süßstoffe absurd.

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doc 123 27.06.2013, 13:16
150. Steviol-Glykoside

Zitat von tweet4fun
...und was ist dann Stevia? Das ist doch das Süßmittel der Wahl von vielen Leuten, die den Zucker verteufeln. Zitat des Herstellers von Assugrin: Also nix mit den übrigen pflanzlichen Ingredienzen. Im Prinzip einfach auch nur Zucker.
Die Steviol-Glykoside aus Stevia haben jedoch keinerlei Auswirkung auf die Insulinausschüttung und die Blutzuckerregulation. Der Blutzucker verändert sich selbst bei größeren Mengen nicht.

"They also do not induce a glycemic response when ingested, making them attractive as natural sweeteners to diabetics and others on carbohydrate-controlled diets."

Steviol glycoside - Wikipedia, the free encyclopedia

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snax 27.06.2013, 13:20
151.

Ich liebe das Wort Landlustbesoffen!

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attatia 27.06.2013, 16:54
152. Pfiffig mit Halbwissen aber Sie verfehlen den Punkt

Der Rummel um Stevia ist tatsaechlich erstaunlich und in der Tat hat jeder Suessstoff, und auch Zuckertyp sein charakteristischen Eigengeschmack. Jedoch vermisse ich in ihrem Artikel die kritische Auseinandersetzung mit dem Grundproblem: Diabetes und Fettleibigkeit sind auch in Deutschland dramatisch auf dem Vormarsch! Es gibt Unterschiede in der physiologischen Aufnahme vom Zucker: Einige Zucker werden schneller aufgenommen (Glucose) als andere (Fructose). Honig und Ruebenzucker enthalten jedoch beide Zuckertypen. Kern- und Steinobst hingegen eher Fructose. Es gibt synthetische und natuerliche kalorienarme Suessstoffe. Berechtigte Angst haben Konsumenten von einigen Suesstoffen Aufgrund ihrer krebsverursachenden Wirkung (Saccharin, Cyclamat). Moderne proteinbasierende Suesstoffe wie Aspertam sind nur bedingt Hitzebestaendig. Mit gutem Grund wurde der Newcomer Steviosid gefeiert als als hitzebestaendige und nicht karzinogene Alternative, denn in der Lebensmittelindustrie sucht man haenderingend nach gesundheitlich unbedenklichen Loesungen.

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regelaltersrentner 28.06.2013, 08:39
153.

Zitat von LDaniel
Weder Typ I und noch Typ II haben einen zugrundeliegenden Gendefekt... .
Wenn sie - statt Fakten - mit ihrer Meinung glücklicher werden..............

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Fricklerzzz 28.06.2013, 12:41
154. Wir haben Stevia-Süsser ausprobiert

Zitat von sysop
Aspartam ist böse Chemie und Zucker eine gefährliche Droge. Dem bewussten Nascher bleiben nur Honig und neuerdings auch Stevia zum Süßen. Jens Lubbadeh findet diese Klassengesellschaft der Süßstoffe absurd.
2 verschiedene Produkte. Beide taugten nichts und wir haben die Speisen weggeworfen.
Der Nachgeschmack war Ekelhaft. Ab in die Tonne mit dem Schrott.
Wir verwenden Süssungsmittel immer zusätzlich zu Kristallzucker um Kohlehydrate zu Sparen. Beispielsweise bei der Herstellung von Rhabarberkompott. Damit das richtig schmeckt braucht man ~ ein Verhältnis von 2:1 Zucker:Rhabarber. Das wäre viel zu viel Zucker daher kommen 2 Esslöffel Zucker daran, der Rest Süssstoff, meistens Canderell oder Flüssig vom Aldi.

Viele Leute wissen garnicht mehr wie Früchte und Speisen ohne Aromen schmecken und sind über den eigentlichen Geschmack enttäuscht.

Am schlimmsten ist dass bei Kirschgeschmack. Bezeichnend ist auch das es schon fertigen Erdbeergelierzucker zu kaufen gibt damit man die selben Ergebnisse wie die Aromateure bei den Konfitüre/Joghurt- Herstellern zu Hause auch erreicht.

Zurück zu Stevia, dass ist für mich ein Flopp und auch in den Fertigprodukten schmeckt man den ekligen Nachgeschmack.

Einige Freunde wollten wissen, das das "Schmeckenkönnen" des Nachgeschmacks genetisch bedingt sei, keine Ahnung ob das stimmt.

Fricklerzzz

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LDaniel 30.06.2013, 11:03
155. Bitte

Zitat von cassandros
Ja, dann laß es doch endlich! Na, dann hoff mal ganz dolle, daß wir uns nicht eines Tages in einer Prüfung treffen. Dann würde ich dich nämlich fragen, was mit Oxalacetat passiert, das aus dem Citratzyklus , wo deinen Fettsäuren als Ac-CoA landen, ausgekoppelt und ins Cytoplasma verbracht wird.
Bitte hören Sie auf sich so zu blamieren. Das kann man nichtmehr mit ansehen... . Sie verstehen nicht, wie es funktioniert, also lassen Sie doch diese Peinlichkeiten... . Ich weiß, sie versuchen verzweifelt irgendwie zu beweisen, dass es doch geht und reiten sich dabei immer tiefer rein.

Aber ich versuch es noch einmal:

Citratcyclus: In den Mitochondrien.

Entscheidender Teil der Gluconeogenese: In Cytosol.

Was passiert in den Mitochondrien: Oxalacetat wird mit Acetyl-CoA zu Citrat umgewandelt, da Oxalacetat die Mitochondrienmembran nicht überwinden kann. Im Cytosol wird die Reaktion dann wieder umgekehrt und aus Citrat wird wieder Oxalacetat und Acetyl-CoA. Oxalacetat wird dann im Rahmen der Gluconeogenese Phosphoenolpyruvat und weiter geht's... .

Oxalacetat ist hier das Substrat für die Gluconeogenese... . Ein Molekül Acetyl-CoA dient lediglich als Transporthilfe und wird recycelt.
Jetzt lassen Sie es endlich gut sein. Sie können schreiben was Sie wollen: Aus Fettsäuren wird keine Glucose, auch wenn Sie es sich noch so wünschen

Zitat von regelaltersrentner
Wenn sie - statt Fakten - mit ihrer Meinung glücklicher werden..............
Ähm. Es ist nicht meine Meinung. Es ist einfach so... . Diabetes (egal welchen Typs) ist primär keine genetische Erkrankung... .

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regelaltersrentner 30.06.2013, 11:30
156. Sie haben Recht, Diabetes wird nicht vererbt.

Zitat von LDaniel
. Ähm. Es ist nicht meine Meinung. Es ist einfach so... . Diabetes (egal welchen Typs) ist primär keine genetische Erkrankung... .
Der Typ-1-Diabetes wird durch eine Autoimmunreaktion verursacht. Dabei werden die insulinproduzierenden Betazellen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse durch die eigene Immunabwehr zerstört, weil sie als „fremd“ betrachtet werden. Vererbt wird quasi die Anlage zu dieser besonderen Reaktion des eigenen Immunsystems. Bisher unbekannte Auslöser müssen aber noch hinzukommen, um den Typ-1-Diabetes tatsächlich manifest werden zu lassen.

Der Typ-2-Diabetes, der in Deutschland 90 bis 95 Prozent aller Diabetiker betrifft, entsteht oft auf der Basis des „Wohlstandssyndroms“. Dabei ist der entscheidende Faktor die Insulinresistenz. Insulinresistenz bedeutet, dass die Körperzellen weniger empfindlich für Insulin geworden sind, so dass immer mehr Insulin benötigt wird, um wirken zu können. Insulin bewirkt, dass Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen gelangt, wodurch diese mit Energie versorgt werden, und somit der Blutzuckerspiegel sinkt.

Die Forschung geht heute davon aus, dass die Vererbung beim Typ-2-Diabetes eine entscheidende Rolle spielt. Vererbt wird aber nicht der Diabetes selbst, sondern die Insulinresistenz. Ein Diabetes entsteht oft dann, wenn ein inaktiver Lebensstil – meist verbunden mit Übergewicht – hinzukommt.

(aus Diabetes-Jurnal)

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cassandros 30.06.2013, 18:31
157. Gluck! Oh, ne! Oh, Genese!

Zitat von LDaniel
Bitte hören Sie auf sich so zu blamieren. Das kann man nichtmehr mit ansehen... . Sie verstehen nicht, wie es funktioniert, also lassen Sie doch diese Peinlichkeiten... ... .
Sehr geehrter Nochimlernenbefindlicher,
beachten Sie doch freundlichst den Beitrag #114 hier:
- http://forum.spiegel.de/f22/suesssto...-94039-12.html

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nos999 07.07.2013, 08:55
158. zucker macht krank

diabetes 2 wird durch zucker stark beguenstigt. kuenstliche suessstoffe koennen krebs verursachen. stevia ist wohl noch am bessten. wuerde man direkt die problematik darstellen, so haette man sofort eine megaklage der zuckerindustrie auf dem hals. sowas kenne ich aus dem eigenen bekanntenkreis. letztendlich muss man auch kein experte sein mit einem hinterbaus aus wissenschaftlichen studien, um die zusammenhaenge zwischen mensch und ernaehrung zu verstehen. es reicht einfach die entwicklungsgeschichte des menschen zu verfolgen. soviel zucker hat der mensch in den millionen jahren seiner existenz noch nie gefressen. der koerper ist da ganz anders ausgelegt. es gab vielleicht einmal im monat eine honigwaabe. nichts ist so verganglich wie der gegenwaertige stand der wissenschaft und deren vertreter und experten.

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cassandros 09.07.2013, 10:05
159. Sind Fettsäuren peinlich?

Zitat von LDaniel
#123 26.6.2013 von LDaniel ... Und jetzt hören sie auf sich weiter da reinzureiten. Es ist falsch, jeder der auch nur ein bisschen Ahnung von Biochemie hat weiß, dass man aus Fettsäuren keine Kohlenhydrate machen kann.
Jeder, der ein bißchen Ahnung hat, "weiß" das.
Manche, die ein bißchen mehr Ahnung haben, wissen ... mehr:
Zitat:
"The question whether fatty acids can be converted into glucose in humans has a long standing tradition in biochemistry, and the expected answer is “No”. Using recent advances in Systems Biology ... we reassessed this question ... we found numerous pathways on which gluconeogenesis from fatty acids is feasible in humans.... practically carbohydrate-free diets of inuit, ..."
Aus: In Silico Evidence for Gluconeogenesis from Fatty Acids in Humans.
Christoph Kaleta et al.
- PLOS Computational Biology: In Silico Evidence for Gluconeogenesis from Fatty Acids in Humans

Zitat:
"we discovered several hitherto unknown routes in human metabolism that allow the conversion of even-chain fatty acids into carbohydrates in humans. ... Considering the traditional diet of natives of the arctic regions, ...
(...) In summary, our study sheds new light on our understanding of the metabolic state of natives from the arctic regions on their traditional diet. (...)"

Aus: Against the stream: relevance of gluconeogenesis from fatty acids for natives of the arctic regions.
Christoph Kaleta et al.
Int. J. of Circumpolar Health. 2012; vol. 71: 10.

Zitat:
"..... and it is widely held that fatty acids cannot be converted to glucose in humans directly. However, carbon-14 has been shown to end up in glucose when it is supplied in fatty acids. ...., it is possible that, with additional sources of carbon via other pathways, glucose could be synthesized from acetyl-CoA. ... Glycerol, which is a part of the triacylglycerol molecule, can be used in gluconeogenesis. ...."
Aus: Principles of Biochemistry/Gluconeogenesis and Glycogenesis - Wikibooks, open books for an open world

Zitat von LDaniel
#157 30.6.2013 von LDaniel Bitte hören Sie auf sich so zu blamieren. Das kann man nichtmehr mit ansehen... . Sie verstehen nicht, wie es funktioniert, also lassen Sie doch diese Peinlichkeiten... . Ich weiß, sie versuchen verzweifelt irgendwie zu beweisen, dass es doch geht und reiten sich dabei immer tiefer rein. ... .
a) Ich sehe nicht, an welcher Stelle ich mich "blamiert" haben sollte.
b) Vielleicht kannst du dein hier neu gewonnenes Wissen im nächsten Semester verwenden. Deine Kommillitonen und der Seminarleiter werden staunen, wenn du nicht nur aus dem "Basiswissen Biochemie" rezitierst, sondern sogar Erkenntnisse aus der neuesten Fachliteratur beisteuern kannst!

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