Forum: Gesundheit
Stichproben-Analyse: Wurstwaren oft mit resistenten Keimen belastet
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Salami, Mett und Teewurst sind laut einer von den Grünen beauftragten Stichproben-Analyse oft mit resistenten Bakterien belastet. In 16 Prozent der Proben fanden sich solche Keime, besonders bedenklich waren Produkte aus Putenfleisch.

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Brillalein 21.05.2014, 06:40
1. Na...

Ehrlichgesagt, a) wenn man sich die Bedingungen der Putenhaltung so anschaut, ist das kein Wunder.
b) Bei Schinken 'sieht' man das Fleisch, es muss also von 'besser' gemästeten Tieren kommen. Bei Schredderfleisch lässt sich alles reinschmeißen, kann man prima mit billigen KZ-Schweinen strecken.

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jonas4711 21.05.2014, 06:44
2. sollten die Grünen

doch noch mal für etwas gut sein? lobenswert und weiter so!

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frombeyond 21.05.2014, 06:46
3. Sinnlos

Was nutzen alle diesen tollen Tests, wenn wir als Verbraucher nicht erfahren, wer uns diese "leckeren" Speisen anbietet...

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solarfix 21.05.2014, 06:54
4. Wollt ihr ewig leben?

Massenhafter, vorbeugender Antibiotikaeinsatz schafft doch Arbeitsplätze und Profit! Was wollt ihr mehr? Der Agrarindustrielle (Bauern gjbt es bald nicht mehr) kann seine Tierzuchtfabriken vollstopfen, die Chemieindustrie kann Antibiotika und Medikamente liefern, die Krankenhäuser freuen sich über massenhaft antibiotikaresistente Kunden, die sie dann mit allen anderen zur Verfügung stehenden Arzneien vollpumpen können, um eventuell doch noch deren Abgang zu verhindern. Letztendlich kommt auf die Bestattungsunternehmen eine stabile Auftragslage zu, von wiederum die gesamte Zulieferkette profitiert. Also macht mal halblang, wir sind eine Industrienation und Dank TIPP ist Antibiotika nur ein zusätzliches Schmankerl zu Genfood, Chlorhühnchen, etc. Ich freue mich darauf ...

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tomatosoup 21.05.2014, 06:58
5. Dumm, aber schlank

Der Hype auf die Pute kam mit dem Schlankheitstick. Eiweiß, das nach nichts schmeckt. Knapp oberhalb der Plastikwurst-Grenze. Wer sich mal den Spaß gönnt, die Putenzucht aus der Nähe zu betrachten und die Verschreibepraxis (un-) verantwortlicher europäischer Tierärzte kennt, wird dem Truthahn ziemlich schnell "adieu" sagen.

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Dr_EBIL 21.05.2014, 07:05
6. Ansatzweise gute Arbeit

Vorgestern habe ich die Grünen noch massiv in die Pfanne gehauen wegen Fischer vorallem und das zählt auch heute noch.


In den anderen Link steht, BUND und Bund für Umwelt waren auch dabei. Jedenfalls, wer immer das gemacht hat, hat gut gearbeitet. Hätten die Grünen das mal statt dem verblödeten Vädgi-Däy-Vorschlag vor der letzten BTW. gebracht.

Vielleicht noch ein TTIP-Tipp:

Mal mit Werten aus USA vergleichen. Ich könnte mir vorstellen, dass die dort schlechter sind, weil die Lebensmittelbranche unregulierter ist, bzw. gibt es noch viel mehr Argumente gegen industrielle Massentierhaltung (übrigens verharmlosender Begriff - es sind eher Tier-KZs bei den Zuständen, die dort zu oft vorherrschen)

ps: Änderungsvorschläge aufzuführen wäre noch ganz mutig gewesen. Aber das reicht schon mal um seine eigenen Verbrauchergewohnheiten umzustellen.

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aramcoy 21.05.2014, 07:07
7. So ein Blödsinn

"Dass sich in Wurstwaren Keime finden, ist schlimm genug". Ohne Keime keine Rohwurst. Wie wäre es denn, wenn Sie sich mal informieren wie Rohwurst reift und entsteht. 2. wie wäre es denn, wenn Sie mal die ESBL-Belastung von Ferntouristen vor und nach einer Reise anschauen würden. Danach haben Sie keine Bedenken mehr wegen 16 % ESBL-Belastung in Wurst. Sie haben dann nur noch Angst vor Ihren aus dem Urlaub zurückkehrenden Mitmenschen. Die weltweite Verbreitung von ESBL ist sehr unterschiedlich. Während in Asien (besonders Indien) die ESBL Rate 60-70% in der Bevölkerung beträgt, liegt sie in Frankreich, Italien, Russland und Portugal bei 20-30%. In anderen europäischen Staaten hat ESBL noch eine etwas geringere Verbreitung, jedoch eine stark steigende Tendenz. Unsere Wurst ist also sauberer als unsere Mitmenschen. Das ist doch ein Erfolg der Wurstindustrie. Die Grünen (Putenversteher9 könnten ja mal den ESBL-Befall Ihrer eigenen Fraktion untersuchen lassen, das wäre doch mal spannend. Der sollte ja bei soviel Umweltschutz undKritik an der Massentierhaltung, Pharmaindustrie etc. deutlich unter dem Bevölkerungschnitt liegen.

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Tevje 21.05.2014, 07:08
8. Gott sei Dank,

Die Grünen werden uns alle vor der bösen Wurst retten. Und wenn wir der entgangen sind, erwischt uns der fertig-Salat mit EHEC. Das ist dann aber ökologisch korrekt.

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klima66 21.05.2014, 07:25
9. Wo sind die Informationen?

Also gut die "Rohwurtsorten" sind also oft schlecht wenn man sie im Supermarkt und beim Bäcker kauft.
Wie sieht es denn beim Metzger aus - beim Bäcker kaufe ich ehr Brot. Was sind denn "Rohwurtsorten" ? Sieht es bei anderen Wurtssorten besser aus? Leider nur mal wieder eine Schlagzeile ohne wirkliche Info.

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