Forum: Gesundheit
Stoffwechsel: Dick durch Chemikalien?
AP

Manche Menschen nehmen leichter zu als andere - und tun sich auch schwerer mit dem Abspecken. Das liegt wahrscheinlich nicht allein an ihrer Ernährung.

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Hesekiel 19.05.2016, 11:36
1.

Den im Artikel als Beispiele genannten Chemikalien - Phtalate, Perfluoride etc. - ist allerdings die absolute Mehrheit der Bevoelkerung ausgesetzt, und auch in der Staerke der Exposition duerfte die Varianz fuer den Durchschnittsverbraucher gering sein. Wer nicht gerade mit dem Mund aus der Pfanne isst wird hinsichtlich der in Beschichtungen verwandten Chemie aehnlich belastet sein. Wuerden Chemikalien und ihr Einfluss auf den Stoffwechsel so gravierende Rollen spielen muesste die Zunahme der Fettleibigkeit die gesamte Bevoelkerung betreffen, dies ist aber nicht der Fall. Zudem liefert die Studie leider wieder ein bequemes Argumentchen fuer Uebergewichtige, nicht verantwortlich zu sein und nichts aendern zu koennen. War halt die Pfannenbeschichtung Schuld, meine Bewegungs- und Ernaehrungsgewohnheiten haben nichts damit zutun..?

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hwdtrier 19.05.2016, 12:03
2. Wieder die

Evolution vergessen. Evolutionär war Dicksein ein Pluspunkt. Wer zusetzen konnte war für schlechte Zeiten gerüstet. Dicksein sichte ein Vorteil in der Vererbung. Heute aber ist im Westen immer Nahrung im Überfluss vorhanden sodass Dicksein nachteilig werden kann. Andererseits: ich hab krankheitsbedingt 50 KG in zwei Wochen verloren. Was wäre aus mir geworden bei Normalhewichz?

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Le Commissaire 19.05.2016, 12:03
3. Denkfehler

Zitat von Hesekiel
Wuerden Chemikalien und ihr Einfluss auf den Stoffwechsel so gravierende Rollen spielen muesste die Zunahme der Fettleibigkeit die gesamte Bevoelkerung betreffen, dies ist aber nicht der Fall.
Denkfehler: Nicht jeder Raucher bekommt Lungenkrebs, trotzdem bedeutet Rauchen das größte Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Übergewicht kann sehr viele Ursachen haben, die Nahrungsmenge, aber auch Faktoren wie etwa der Fettgehalt, sind aber für das langfristge (!) Körpergewicht so gut wie unerheblich. In jahrelanger, man kann schon sagen: Gehirnwäsche, ist das aber den Leuten so eingebläut worden, obwohl es bis heute keinen belastbaren wissenschaftlichen Beweis dafür gibt.

(Ich selbst bin übrigens schlank und esse viel, fettreich und ballaststoffarm, weil es mir so am besten geht).

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tiefenrausch1968 19.05.2016, 12:05
4. Man will es halt nicht so genau wissen

Es ist dringend nötig, dass die Zahl der Chemie-Zulassungen begrenzt wird, besonders derer, die sich auf unseren doch noch recht unerforschten Hormonhaushalt auswirken. Biphenol A ist ja schon lange in der Kritik, trotzdem gibt es kaum noch Glasflaschen im Handel. Ein Unding ist das! Vor einigen Jahren habe ich meine Pfannen ausgetauscht und verwende jetzt Keramik statt Teflon, allerdings findet man auch dazu kaum Hinweise, welche Stoffe bei Keramik austreten. Schon sinnlos, Bioprodukte zu kaufen um sie danach in einer Teflon-Pfanne zu braten, oder? Und klar sind Plasteflaschen leichter und sparen CO2 beim Transport, aber regionales Mineralwasser in Flaschen ist doch vorzuziehen, oder etwa nicht? Männer werden nachweislich unfruchtbar durch Plastikflaschen. Scheint aber niemanden zu interessieren.

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horstenporst 19.05.2016, 12:10
5. Chemikalien

Ohne Aufnahme von Chemikalien wird man sicher nicht dick. Man verdurstet nämlich bereits nach wenigen Tagen. Wasser ist auch eine Chemikalie, genau wie jedes Nahrungsmitteln aus Chemikalien besteht.

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Ruhri1972 19.05.2016, 12:11
6.

Man nehme nur die Kombination Glyphosat und die stetig ansteigenden Aluminiumkonzentrationen. Grade diese Kombination ist ein Stoffwechselkiller. Leider übt sich die Politik lieber im Durchwinken der schädlichen Substanzen.

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Le Commissaire 19.05.2016, 12:14
7. Punkte

Zitat von hwdtrier
Evolutionär war Dicksein ein Pluspunkt.
Nein, wer dick ist kann schlecht flüchten oder jagen. Der Stoffwechsel passt sich schnell an das Nahrungsangebot an. Steht viel zur Verfügung, wird a) weniger verwertet und b) der Grundumsatz erhöht.

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Zauderer 19.05.2016, 12:20
8.

Zitat von Hesekiel
Wuerden Chemikalien und ihr Einfluss auf den Stoffwechsel so gravierende Rollen spielen muesste die Zunahme der Fettleibigkeit die gesamte Bevoelkerung betreffen, dies ist aber nicht der Fall. Zudem liefert die Studie leider wieder ein bequemes Argumentchen fuer Uebergewichtige, nicht verantwortlich zu sein und nichts aendern zu koennen. War halt die Pfannenbeschichtung Schuld, meine Bewegungs- und Ernaehrungsgewohnheiten haben nichts damit zutun..?
Nein und nein.
Der eine geht in die Sonne und wird braun, der andere bekommt Sonnenbrand. Die auswirkungen aller äußeren Einflussfaktoren werden wiederum durch die individuelle Komponente beeinflusst.
Außerdem wird im Artikel gesagt, dass sehr wohl die Ernährungsgewohnheiten eine Rolle speilen, die Gleichung aber unvollständig ist.
Ich ernähre mich übrigens nicht kalorienbewusst und habe keinerlei Gewichtsprobleme.

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Geisterkarle 19.05.2016, 12:20
9. Tut mir Leid

... ich lese weiterhin "wer zu viel isst, nimmt zu" aus diesem Artikel.
Denn all diese Chemikalien etc. machen ja nur, das der Grundverbrauch der Personen schwankt und dass man möglicherweise Probleme mit dem Einschätzen der Mengen hat. Dazu ist auch die Betrachtung der Krankheit "Prader-Willi-Syndrom" interessant; diese Leute haben ständig Appetit und legt sich auch nie und müssen daher eine strikte Diät und Ernährungsplan folgen; entsprechend neigen diese Leute zur Adipositas.
Aber auch hier gilt: Weniger essen und man nimmt ab!

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