Forum: Gesundheit
Straßenverkehr: Der Fahrradhelm wird überschätzt
Nutcase

Handelt fahrlässig, wer ohne Kopfschutz radelt? Auf keinen Fall! Radfahren ohne Helm kann extrem sicher sein, wie der Blick nach Holland und Dänemark zeigt.

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Sgt.Moses 02.04.2014, 10:11
120. Nanny State?!?

Warum muss eigentlich immer alles gesetzlich geregelt werden?
Wer einen Helm tragen will soll es machen! Wer das nicht will, der geht halt ein minimal größeres Risiko ein und fährt ohne. Außer sich selbst gefährdet er niemanden.
Aber die Sheeples wissen ja immer am besten was für uns alle ist und müssen vorschreiben, vorschreiben... und ach ja verbieten!
Zum kotzen!
Wünsche mir nichts mehr, als dass wir endlich zu einer freien Gesellschaft werden in der jeder tun kann was er will so lange er keinem anderen schadet.

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tkosi 02.04.2014, 10:12
121. Wo kommen die alle her??????

Wer sich nicht gut fühlt ohne Helm, soll einen Tragen. Warum wollen aber alle anderen auch dazu Nötigen?
Tatsache ist:
Wer argumetiert das ein Helm sinnvoll ist, auch wenn er nur ein bischen Hilft, der muß Diesen in allen Lebenslagen tragen, ansonsten ist seine Aussage absurd.
Ich habe immer ein bischen das Gefühl das die extremen Hembeführworter diejenigen sind die am wenigsten Rad fahren.
Ach..und steckt euch mal die "Erfahrungen am Eigenen Leibe". Jeder hatte schon mal einen Sturz...oder einen "Guten Bekannten" bei dem der Fahrradhelm mindestens das Leben gerettet hat. Es erinnert an die Zeit wo so viel über Asylanten diskuttiert würde und jeder Gegner ein Asylheim kannte vor dem die "Dicken Daimler standen und von edel gekleideten, Goldkettchen behangenenen, Asylanten bestiegen wurden.
Meine: Es glaubt euch eh keiner!
Ich bin Vielfahrer und setzte bei Regen einen Wasserdichten Helm auf.

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regiles 02.04.2014, 10:12
122. Eigenverantwortung

Die Kernaussagen sind doch: Fußgänger haben ein deutlich höheres Risiko einen tödlichen Unfall zu erleiden als Radfahrer. Und es gibt hier keine Debatte um einen Helm. Und die zweite Aussage: Das Leben ist nun mal nicht Risikobefreit. Und genau das trifft es. Meine Güte, tragen wir auch noch irgendwie Verantwortung für uns selbst? Muss immer alles von Außen reguliert werden? Muss z. B. ein Spielplatz gepolstert sein, damit ein Kind keine schmerzhaften Erfahrungen machen kann? Irgendwann gibt es noch die Helmpflicht für sturzgefährdete Senioren wenn wir so weiter machen mit dieser Art der Bevormundung. Es ist doch MEIN Risiko, es trifft doch MEIN Leben. Und jetzt nicht mit volkswirtschaftlichen Schaden kommen oder mit der Gemeinschaft, die im Falle meiner Verletzung zahlt. Da gibt es definitiv andere Bereiche wo wesentlich mehr Geld von der Gemeinschaft gezahlt wird, z. B. die Folgeschäden durch hirnloses Rauchen und Saufen. Es ist zum Gesellschaftssport geworden Verantwortung abzugeben.

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RenegadeOtis 02.04.2014, 10:13
123.

Zitat von gregosby
Ein Fahrradhelm soll nicht vor rechtsabbiegenden Lastwagen schützen, sondern einfach vor Stürzen die täglich passieren können. Noch so ein unqualifizierter Beitrag des SPON
Ich bin schon reichlich und oft gestürzt. Bei solchen "täglich passierenden" Stürzen wären Helme an Knie und Ellenbogen sehr vernünftig gewesen.

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sebva 02.04.2014, 10:13
124. Kampagne

Was ist bloß bei Ihnen los in Sachen Helmpflicht? Ein Artikel, der mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten und konstruierten Kausalzusammenhängen gegen die Helmpflicht wettert, reiht sich an den nächsten. Es ist doch völlig klar, dass ein Helm die Gefahr von Kopfverletzungen verringert, die nunmal besonders kritisch sind. Wenn Sie unbedingt eine Kampagne machen wollen, dann argumentieren Sie doch wenigstens politisch und nicht pseudo-statistisch.

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SteffenFaisst 02.04.2014, 10:14
125. Dänemark?

Wie kommen Sie zu der Aussage dass in Dänemark ohne Helm geradelt wird? Ich lebe in Kopenhagen, wo über 90% der Radler mit Helm unterwegs sind - und wo unzählige Kampagnen zum helmtragen gefahren werden. Vielleicht ist das Risiko eines tödlichen Unfalls hier deshalb so gering?

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dfl65 02.04.2014, 10:14
126. Mal wieder Äpfel mit Birnen verglichen...

...nämlich Fußgänger mit Radfahrern. Gerade in (deutschen) Städten mit hohem Verkehrsaufkommen ist der Radfahrer ein Teilnehmer des ihn umgebenden Autoverkehrs. Und nicht zumeist auf getrennten Verkehrswegen wie als Fußgänger auf dem Gehweg. Insofern halte ich es für grob fahrlässig, in den Medien den Anschein zu erwecken, ein Helm auf dem Fahrrad sei in der hiesigen Verkehrssituation verzichtbar. Mag ja sein, daß das in den Niederlanden und Dänemark funktioniert, da in den vergangenen Jahrzehnten so gewachsen. Das ist aber ein komplett anderer Gesamtkontext.

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kewlo 02.04.2014, 10:15
127. Ich habe noch nie einen Helm...

...oder Knieschoner oder sonstwas für Schutzkleidung beim Radeln getragen - was ich seit nunmehr ca. 68 Jahre mache, sowohl in USA und auch in Deutschland.

Stürze habe ich schon erlebt, meist mit keinen Verletzungen, gelegentlich mit Schürfwunden an den Ellenbögen oder Handflächen. Aber ich fahre vorsichtig, kein Mountainbike und nicht allzu schnell - und ich achte auf die Straße, vor allem, wenn ich rechts an parkenden Wagen vorbeifahre, weil dort die größte Chance besteht, dass irgendein **** die Tür ohne nach Hinten zu schauen aufreißt.

Ein geradezu religiöses Glauben an Helmen für Fahrräder habe ich keinem anderen Land gesehen - aber auch keine solche Unachtsamkeit der Radler und manche Autofahrer wie hier.

Ich stimme vollkommen überein mit dem Berichtsschreiber, dass man auch für Fußgänger Schutzkleidung verlangen sollte, wenn man schon auf dem Rad außer Haus nicht ohne Helm gehen darf.

Es kommt alles darauf an, ob und wie genau die Straße beobachtet, ob man einen Unfall baut oder nicht (was nicht nur für Radfahrer gilt) und wenn man sich allein auf ein technisches Schutzmittel verlässt und sonst kaum auf die Straße achtet, ist man mit oder ohne Helm verraten und verkauft.

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vagabondix 02.04.2014, 10:15
128. solange jeder Depp mit 250 über die Autobahn brettern darf,

ohne fähig zu sein, auf der Landstrasse ohne Kurvenschneiden eine saubere Linie nur auf seiner eigenen Strassenseite zu fahren, oder beim Parken Geh- und Radwege in Ruhe zu lassen, ...

- solange jährlich ungefähr gleich viele Menschen im Schwimmbad oder am Baggersee ersaufen, ohne dass eine Schwimmwestenpflicht besteht, ...

- solange Fussgänger keine Helm- und Rollatorenpflicht (Achtung: Bananenschale!!!) haben, ...

- solange jährlich ca. 100.000 Deutsche an den Folgen des Alkoholkonsums sterben, ohne dass alkoholische Getränke zwangsweise mit Dosierspendern ausgerüstet sind, die dafür sorgen, dass keiner die täglich maximal zugelassene Ration trinken kann und niemand mehr über 0,8% Alk im Blut bekommen kann, ...

- solange Zigaretten frei erwerbbar sind, ...

solange lasse ich mir von der deutschen Versicherungs- und Angstindustrie nicht einreden, dass ich auch bei gemütlichem Radeln einen Helm tragen MUSS. (Btw: fahre selbst Motorrad, selbstverständlich mit Helm, und als Cruiser rase ich nicht wie die Joghurtbecher oder Möchtegern-Rennfahrer durch die Gegend).

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RenegadeOtis 02.04.2014, 10:15
129.

Zitat von dave_t
Bei Autofahrern, die Zebrastreifen ignorieren, berichten Sie aber sicher nur von Fällen, bei denen Sie als Fußgänger unterwegs waren? Denn Sie wissen ja, was man als Radfahrer am Zebrastreifen machen muß, wenn der Zebrastreifen auch für Sie als Zebrastreifen "funktionieren" soll...
Drüberfahren.
Absteige-Pflicht ist eine urban legend. Der Fahrradfahrer ist nicht anders gestellt als der Fußgänger (rein rechtlich) am Fußgängerüberweg.

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