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Stress, Lärm, Anonymität: "Stadtstress ist Kriechstress"
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Tempo statt Langeweile, Inspiration an jeder Ecke - das Leben in der Stadt kann spannend sein. Doch mitunter machen Stress, Lärm und Anonymität psychisch krank. Um sich davor zu schützen, hilft vor allem eines: unter Leute gehen.

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krise0815 09.03.2015, 13:29
1. Unter Leute gehen ?

Mach ich ja auch. Hier.

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trader_07 09.03.2015, 13:51
2. Auch auf dem Land...

Auch auf dem Land gibt es "Lärm". Bei mir ist das im April/Mai (da quaken die Frösche) und im September (da röhren die Hirsche). Trotzdem schlafe ich problemlos von März bis November bei offenem Fenster.

Ansonsten gönne ich mir im Schnitt zwei bis dreimal pro Woche den Besuch der Münchener Innenstadt (die ist nur 20-30 Auto-Minuten entfernt) um Dinge zu erledigen oder um mit Freunden wegzugehen. Dort bekomme ich meine regelmässige Dosis an Stau, Lärm, Feinstaub und Dreck und den Anblick genervter, gestresster Menschen. Das reicht mir völlig.

Wohnen in der Stadt? Never ever...

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matthias089 09.03.2015, 13:53
3. Welche Stadt? Welches Land?

Was ist mit Stadt gemeint? Die mittelalterliche Altstadt? Die Gründerzeitstadt? Die monotone autogerechte Wohnstadt des 20. Jahrhunderts, die Vorstadt und Zwischenstadt? Wo fängt überhaupt das Land an?

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mipez 09.03.2015, 14:07
4.

" Dabei ist ein soziales Netzwerk für die psychische Gesundheit eines Menschen sehr wichtig."
Als ob man dazu Nachbarn benötigen würde.
Wieder so eine unglaublich aussagekräftige und stichhaltige Studie. Und als 2er Tipp sofort zum Psychater, klasse. Könnt ihr uns nicht mit diesem Unsinn in Ruhe lassen, nur weil mal wieder ne Flaute bezüglich eurer journalistischen Arbeit herrscht, SPON?

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sikasuu 09.03.2015, 14:24
5. Stadtstress sehe ich differenziert, wenistens hier in Europa.

In einer Mittelstadt, bis 1 Mio Einwohnern, gibt es sehr wohl Zonen der Ruhe, aber auch oft in nächster Nähe Zonen mit sehr viel, oft zu viel Leben:-))
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So lange Städte nicht "ausufern" wie z.B. Tokio, Peking, NY, LA usw. und eine relativ gesicherte Infrastruktur besteht, ist Stadtleben ein signifikannter Vorteil. Versorgung, Anonymität, Möglichkeiten im Rahmen Kultur, Bildung, Arbeit.....
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Wichtig ist mMn. der Umgang damit und die überlegte Nutzung von Nähe bzw. Distanz zu Anderen.
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In der Stadt ist das, mit einige Einschränkungen möglich, im ländlichen Streubereich wird das schwieriger... auf dem flachen Land sind die Rahmenbedingungen so fest geschrieben, das sie kaum noch zu variieren sind.
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Schlimm wird es wenn "Stadt" von der umliegenden Bevölkerung als "Eventplatz" gesehen wird. Die "Eingeborenen" haben meist ihre formalen, informalen Regeln, die Besucher kennen die nicht und nutzen "Stadt" oft als "Rummelplatz" um mal die S... raus zu lassen.
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Dann unterscheidet sich Stadt oft nicht von dem "lokalen" Schützenfest" auf dem mit einmal ganz viele Besucher aus dem Nachbardorf kommen.... mit allen negativen Schattenseiten.
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Stadt ist mMn. nicht das Hauptproblem. Mobilität und unreflektierte Nutzung des Lebensraums (hier der Satdt als Eventzone) macht es etwas kompliziert.

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turbokaktus 09.03.2015, 14:47
6.

Es ist ja nicht so, dass einem der Wohnort zufaellig zugeteilt wird. Im Gegenteil, Menschen haben mehr oder minder freie Wahl zwischen der Stadt und dem Land. Dementsprechend kann es gut sein, dass eben jene Charakteristika die jemanden dazu bewegen in der Stadt zu leben, auch fuer das erhoehte Gesundheitsrisiko verantwortlich sind. Der Beruf beispielsweise hat einen Starken einfluss auf das psychische Wohlbefinden, und die Art von Beruf die man auf dem Land und in der Stadt ausueben kann ist in der Hinsicht sehr unterschiedlich. Deshalb ist wohl der tatsaechliche kausale Effekt des Stadtlebens an sich vermutlich geringer als hier angegeben.

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sonichmeinfreund 09.03.2015, 14:53
7. kleiner

Zitat von sikasuu
In einer Mittelstadt, bis 1 Mio Einwohnern, gibt es sehr wohl Zonen der Ruhe, aber auch oft in nächster Nähe Zonen mit sehr viel, oft zu viel Leben
Eine Mittelstadt hat aber nur max. 99.999 Einwohner.

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zeichenkette 09.03.2015, 14:54
8. Es soll sich bloss keiner einbilden

dass man einfach auf's Land oder in ein Dorf ziehen könnte und dann alles hätte, was Landbewohner haben. Lokale Verwurzelung ist nämlich nix, was kausal am Wohnort liegt, sondern eher daran, wie lange man (und womöglich die Eltern und Großeltern schon) dort lebt, egal wo. Soziale Einbindung hat man auch in der Stadt, wenn man seit Generationen im selben Stadtteil oder gar Haus lebt - tut nur kaum jemand.

Und stressigen Lärm am Wohnort muss man auch in der Stadt nicht haben, das sind nur die ungünstigsten Wohnlagen (die dann aber halt andere Vorteile haben).

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peteftw 09.03.2015, 15:24
9. Was denn jetzt?

"Schizophrenie, so ein Ergebnis einer Untersuchung des Institutes, trete bei Menschen, die in der Stadt aufgewachsen sind, sogar dreimal so oft auf wie bei Menschen, die auf dem Land leben."
Geht es jetzt darum wo man aufgewachsen ist oder wo man lebt? Der Satz reicht mir um den Artikel nicht ernst nehmen zu können.

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