Forum: Gesundheit
Studie: Fahrradhelm-Pflicht brächte mehr Schaden als Nutzen
DPA

Sollten Radfahrer immer einen Helm tragen müssen? Ein Forscher aus Münster hat die Auswirkungen einer Helmpflicht für Deutschland untersucht. Sein Ergebnis fällt überraschend eindeutig aus.

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BeatDaddy 31.03.2014, 15:41
1. Das ist

für mich wie die Pflicht für Rauchmelder in der Wohnung, einfach nur Ankurbelung der Wirtschaft, bzw. einzelner Zweige davon...auch wenn es durchaus Schicksale gibt, die mit einem Fahrradhelm anders verlaufen wären...vielleicht wäre ein ehemaliger Nachbarssohn noch am Leben - höchstwahrscheinlich komplett behindert und pflegebedürftig - aber so ist er "leider" tot. Mag jeder selbst beurteilen, was besser ist...

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hannns 31.03.2014, 15:42
2. optional

an vwl muß man glauben... sonst klingt es einfach nur abstrus...

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kjartan75 31.03.2014, 15:42
3. Interessantes Zahlenspiel

Zunächst: Ich bin Helmträger. Ich halte auch nicht viel davon, das zur Pflicht zu machen, zumal es doch auch ganz gut ist, wenn ein paar mehr Tote dann zu beklagen sind, die dann keine Arbeitsplätze mehr besetzen können, den Gesundheitskassen zur Last fallen oder die Rentensysteme unnötig belasten. :))

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vo2 31.03.2014, 15:42
4.

Zitat von sysop
Sollten Radfahrer immer einen Helm tragen müssen? Ein Forscher aus Münster hat die Auswirkungen einer Helmpflicht für Deutschland untersucht. Sein Ergebnis fällt überraschend eindeutig aus.
Der wichtigste Aspekt fehlt. Menschen, die Sicherheitseinrichtungen benutzen, werden automatisch risikofreudiger. Die Unfallzahlen würden bei einer Helmpflicht steigen.

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huettenfreak 31.03.2014, 15:43
5. In Cent und Euro

Das ist natürlich sehr hilfreich den Nutzen in Cent und Euro zu quantifizieren. Leider kann man diejenigen nicht mehr fragen die keinen Helm aufhatten und ihren Verletzungen erlegen sind. Was die wohl dazu meinen würden? Tolle Studie, richtig was für Schlaue!;-)

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LDaniel 31.03.2014, 15:43
6. Beweis

Mhhh.
Also diese Studie beweist eigentlich nur eins: Man kann nicht alles berechnen und schon garnicht volkswirtschaftlich. Würde man grade in der Medizin regelmäßig volkswirtschaftliche Kosten Nutzen Analysen machen - oh je!

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muellerthomas 31.03.2014, 15:44
7.

Die mit 315 Mio. bezifferten Anschaffungskosten stellen jedoch nur partiell volkswirtschaftliche Kosten dar, denn davon profitieren wiederum Rad(zubehör)läden und deren Hersteller. Zudem ist die Annahme, dass nur bei jedem zweiten Unfall Schäden vermieden werden, m.E. zu restriktiv.

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phrasensport 31.03.2014, 15:45
8. Wie Sprach Dieter Nuhr:

Irgendwann steht der Staat vor meiner Tür und sagt: "Du willst doch bei dem Wetter nicht ohne Jacke raus?!" Der Wert eines Lebens liegt für mich übrigens eher im eigenen Geldbeutel: Ist meine Gesundheit mir genug wert für so'n bekloppten Helm? Das sollte jeder selber wissen...!

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firenafirena 31.03.2014, 15:45
9. Das Leben in Zahlen darstellen

Was soll so eine Berechnung? Es ist ja schön und gut, dass man angeblich (!) ganz subjektive Gefühlslagen wie "Komfort" in Zahlen ausdrücken kann, aber hilft das wirklich weiter? Soll man demnächst den volkswirtschaflichen Schaden berechnen, wenn mein Chef schlechte Laune hat? Oder ich sauer auf meinen Mann bin und dann zum Ergebnis komme, eine Scheidung wäre günstiger als der umgerechnete Ärger? Ganz ehrlich, ich mag ja Wissenschaft, aber das hier erschließt sich mir nicht. Im Grunde ist die einzige Aussage, die zählt, folgende: "Demnach würde jeder zweite an einer Kopfverletzung verstorbene Radfahrer noch leben, hätte er einen Helm getragen. Und jeder zweite Radfahrer mit schweren Kopfverletzungen hätte dank Helm nur leichte Verletzungen."

Jeder Einzelne darf dann für sich selbst entscheiden, ob er gerne zu dieser Gruppe gehören möchte oder nicht.

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