Forum: Gesundheit
Studie: Fahrradhelm-Pflicht brächte mehr Schaden als Nutzen
DPA

Sollten Radfahrer immer einen Helm tragen müssen? Ein Forscher aus Münster hat die Auswirkungen einer Helmpflicht für Deutschland untersucht. Sein Ergebnis fällt überraschend eindeutig aus.

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Stäffelesrutscher 31.03.2014, 22:17
490.

Zitat von lenaddorf
Als Rad- und Autofahrerin befürworte ich eine Pflicht für Reflektorwesten ab Einbruch der Dunkelheit.
Und ich befürworte die konsequente Durchsetzung des §3 (1) StVO:

Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. Die Geschwindigkeit ist insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie den persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, dass dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muss jedoch so langsam gefahren werden, dass mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke gehalten werden kann.

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geisterhoernchen 31.03.2014, 22:17
491. Checkt mal andere Helme!

Es gibt ja noch die erheblich besser aussehenden Snowboard- und BMX-Helme. Also ich finde, sie sehen unfassbar gut an mir aus. Die normalen 0-8-15-Fahrradhelme sind wirklich öde.

Nachdem ich bei einem Unfall in meiner Straße mit einer Radfahrerin und einem 28 Tonnen LKW die über die halbe Straße geschossene Hirnmasse sah, konnte ich nicht mehr anders und schwor mir, nie mehr ohne gottverdammten Helm zu fahren. Irgendwann hat Eitelkeit Grenzen, für mich zumindest.....

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Pfeiffer mit drei F 31.03.2014, 22:18
492.

Zitat von caliper
Auf sehr kurzen Strecken nehme ich auch nicht immer den Helm mit. Wenn dann aber doch was passiert darf man die Schuld nicht vollständig auf die anderen Verkehrsteilnehmer schieben. Zumindest dann nicht, wenn der Unfall sich in einem Geschwindigkeitsbereich ereignet hat bei dem ein Helm die Verletzungen minimiert hätte.
Bitte was?!? Wenn der andere Verkehrsteilnehmer Schuld hat, dann hat der andere Verkehrsteilnehmer Schuld. Da spielt es absolut keine Rolle, ob man selber einen Helm trägt oder nicht.

Gefährlich beim Radfahren ist vor allem, dass Radfahrer katastrophale Verkehrsführungen zugemutet werden. Unfälle sind da vorprogrammiert. Statt aber die Wurzel des Übels anzugehen, sollen dann die Radfahrer Helme tragen. Was kommt als nächstes?

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Evoken 31.03.2014, 22:19
493. Nein

Zitat von crimesceneunit
aber mal gehörig widersprechen! war gestern mit dem rennrad unterwegs, natürlich mit helm, als mich kurz vor meinem zuhause auf eine abknickenden vorfahrt ein autofahrer "übersehen" hat! hatte wohl noch ca. 10 km/h oder weniger drauf. bin dann erstmal auf der motorhaube gelandet und danach auf der strasse. zuerst mit den armen voraus und dann irgendwie auf dem rücken gelandet. hab dann deutlich mitbekommen, wie mein kopf mit helm heftig auf dem asphalt aufschlug. danach polizei und mit dem krankenwagen ins örtliche krankenhaus. hatte glück, denn ohne helm wohl schwere kopfverletzungen. hatte von der notärztin gehört, dass ein paar meter weiter unten ebenfalls ein radunfall war, mit schweren kopfverletzungen. gehe davon aus, dass der kollege ohne helm war. hab "nur" probleme mit dem linken sprunggelenk und leichten abschürfungen. wer immer noch ohne helm fährt ist lebensmüde... servus
Erstmal freut es mich das sie so viel Glück hatten. Ansonsten sind ihre Klischees schon Hanebüchen. Seit wann ist eine Notärztin Verkehrsgutachterin und kann ihnen 100%ig erzählen, wie es ohne Helm ausgegangen wäre?

Genau, und der andere Unfall war dann ohne Helm... is ja klar wie Kloßbrühe...

Ich habe wirklich keine Ahnung, wie sie sich als Helmbenutzer ernsthaft erdenken, ihr Helm sei so groß wie ihr Kopf und sitzt quasi nur wie ein Strumpf auf ihrem Kopf? Das ihr Helm ihre Kopffläche massiv vergrößert und abrundet haben sie noch nicht mitbekommen? Woher wollen sie wissen, ob ihr Kopf auf dem Asphalt aufgeschlagen hätte oder so aufgeschlagen hätte, dass sie schwere Verletzungen erlitten hätten? Immerhin ist der Fahrradhelm hinten extrem verlängert. Natürlich schlägt er auf dem Asphalt auf - ist doch ganz logisch, wenn er so weit vor steht.

Zukünftig empfehle ich ihnen noch überall Gelenkschoner beim Radln, damit ihr Sprunggelenk und ihr auch geschützt ist...

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bbrot99 31.03.2014, 22:19
494. 500€ für nen tablett PC, 300€ für ein Handy aber keine 50€ für die Gesundheit...

... was für ein Unfug. Selten habe ich einen unqualifizierten Artikel gelesen. Am Anfang haben Gurte im Auto auch noch extra gekostet - aufs Autofahren hat deswegen keiner verzichtet. Erinnern wir uns an den angeblich zu erwartenden Schaden durch en Katalysator, durch Abgaben für die Energieumstellung oder oder oder - alles Panikmache. Jeder der seine fünf Sinne beisammen hat fährt Fahrrad mit Helm.

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markolito1 31.03.2014, 22:19
495. Trainingseffekt

Zitat von weltverkehrt
Ein Rückenprotektor schützt auch immer und ein Motorradhelm noch besser. Ist Ihnen Ihre Wirbelsäule (Mobilität vs. Querschnittslähmung) nicht genauso wichtig? Eine automatische Teilschuld bei Nichttragen eines Helms ist eines gesetzliche Pflicht. Der "Profi-Radfahrer" oder der sich dafür hält mit seinem Trikot, fährt völlig irrational mit Helm, aber alle andere gefährdeten Körperteile sind umso weniger geschützt. Warum tut er/sie das? Weil Rennradfahren eben ein oberflächliches Statement ist, weil man sich für geil hält, "Schaut her, wie toll und schnell ich fahren kann, ich bin fast ein Profi". Weniger aerodynamische Kleidung hätte einen viel größeren Trainingseffekt bei alltäglichen Fahrten. Wer will da wohl cool aussehen? Die Oma, die zum Supermarkt fährt und gerade vorher beim Friseur war?

das mit dem Trainingseffekt unterschreibe ich sofort. Als ich jetzt wieder auf mein schönes altes Rennrad gewechselt bin. Krass in Null komma nix auf 40 Sachen. Das schaffe ich mit meinem Trekking Papa Fahrrad nie. Da muss man strampeln. Nichts desto trotz fahre ab jetzt wieder Rennrad, da spare ich am Tag fast 30 min Fahrrzeit, und die bin ich eher an der Schule um die Kinder abzuholen. Na und aerodynamische Kleidung, hmm. Fahrradkleidung ist bei mir muss, auch auf dem Trekkingrad, oder ich muss mir jeden Monat ne neue Hose kaufen (so viel Kohle hab ich nun auch nicht). Jeans etc nutzen sich so schnell ab, geht gar nicht. Dann halt ne olle Radhose und auf Arbeit umziehen.


PS: Aber Helm und Licht ist für mich ein muss. Und nicht nur irgendein Licht, sondern eins mit dem man was sieht!

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weltverkehrt 31.03.2014, 22:20
496.

[QUOTE=Stäffelesrutscher;15314204
straßenbegleitend,
benutzbar und
zumutbar.[/QUOTE]
Nr. 2 und 3 können Sie knicken, wenn der Radweg allgemein und deutlich überwiegend benutzt wird und nur in Ausnahmen (meist Rennradfahrer) nicht benutzt wird.

Was Sie für zumutbar halten (wegen Geschwindigkeit, die Sie gerne hätten) ist da nicht maßgeblich.

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nobert 31.03.2014, 22:21
497. helmpflicht

also mir ist aufgefallen das die die mit einem Helm fahren auch ein Helm angemessen ist

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acitapple 31.03.2014, 22:22
498.

ich fahre manchmal mit, manchal ohne helm, je nach lust und tätigkeit. ich will keine pflicht. man kann nicht alles regulieren und versuchen die leute vor dem leben zu schützen. ich frage mich wohin diese regelwut noch führen soll. lasst die leute endlich in frieden ! außderm möchte ich die polizisten sehen, die mir im wald hinterherjagen um mir einen strafzettel zu verpassen. natürlich nur zu meinem besten...

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fabcccc 31.03.2014, 22:23
499. Japp

Zitat von pekanut
Endlich wieder eine vernünftige Studie: Radfahren ist ökonomisch unvernünftig. Also lieber mit dem Auto fahren !
und Radfahrer sind eh nur weiche Ziele... sch... auf den Helm!

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