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Studie: Schlafen Babys besser, wenn sie früher Beikost bekommen?
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Viele Eltern starten schon vor dem sechsten Monat mit der Beikost, damit ihr Baby länger schläft. Jetzt kommt eine große Studie zum Schluss: Sie könnten damit recht haben.

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saphirsalz 10.07.2018, 10:17
20. Geduldig bleiben

Meine Tochter wurde 6 Monate voll gestillt - ohne Beikost! Sie hat ab ca.der 8. Woche wunderbar geschlafen von 19 Uhr abends - 5 Uhr morgens. Mein Sohn hingegen wurde ebenfalls voll gestillt und ist jede Nacht 2 x aufgewacht! Wie man an Hand dieser kleinen "Studie" feststellt: Der gute Schlaf ist von Kind zu Kind unterschiedlich und von vielen Faktoren abhängig. Meiner Meinung nach jedoch nicht vom Essen alleine. Jedes Kind ist unterschiedlich und hat seinen eigenen Rhythmus.
Liebe jungen Mütter und Väter : Geduldig bleiben - die "schlaflose" Zeit geht vorbei, ganz sicher. Und kommt ganz sicher wieder - wenn die Pubertät anfängt. In diesem Sinne wünsche ich eine wunderbare Zeit mit den neuen Erdenbürgern.

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katja78 10.07.2018, 10:20
21.

Zitat von mieze_0308
Liebe Katja, auch ich hatte keine Hilfe von besagten Omas und wollte nicht besserwisserisch klingen. Nur die 17 Minuten, die bringen es eben auch nich, in so einer Situation, sondern die Hilfe einer guten Hebamme. Ich hoffe sehr, Ihnen und Ihrem Baby geht es gut und Sie können auf Ihre Hebamme bauen, die weiß in den Fällen Rat. Ich wünschen Ihnen alles Gute!
Danke! Das Baby ist inzwischen ein Schulkind. Die Hebamme hatten wir, leider. Sie kam täglich, machte Druck (das Kind muss dies, das), kassierte (PKV :-( ). Hat es nur schlimmer gemacht. Das erste Jahr mit meinem ansonsten wundervollen Kind war schrecklich und in der Rückschau würde ich viel früher mit Fertigmilch und Beikost beginnen. Das hätte Kind und Eltern gut getan.

Stillen war bei Kind zwei und drei übrigens genauso mühsam, hatte also nix mit überkanditelter Erstlingsmutter zu tun.

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vitalik 10.07.2018, 11:22
22.

Zitat von midnightswim
Es ist schon interessant, wie tief Glaubenssätze wirklich verankert sind. Wie kommen einige hier auf die Idee Muttermilch würde nach wenigen Monaten nicht mehr reichen? Für ein gesundes Wachstum kann man auch zwei Jahre stillen und es reicht. (Dass das Kind sich anderes Essen einfordert, ist eine andere Sache.) Dieser Glaube ist genauso schlimm, wie das .....
Und wie kommen Sie darauf. Interessant ist doch, dass Sie erst die Glaubenssätze anprangern und dann selbst damit anfangen. Oder wollen Sie tatsächlich behaupten, dass Sie es besser wissen als alle anderen und deswegen Ihre Ausführungen keine Glaubenssätze sind?

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Nellodee 10.07.2018, 13:35
23. 7 Minuten pro Nacht...

... ich hau mich weg! Geradezu goldig, wie der Artikel das auf die Woche hochrechnet und verzweifelt versucht, den Unterschied relevant erscheinen zu lassen...;-)
Das wahre Ergebnis lautet also mal wieder: Eltern, lasst euch nicht irre machen, jedes Kinder is(s)t verschieden und irgendwie sind noch alle groß geworden.

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hexenbesen.65 10.07.2018, 14:22
24.

Zitat von midnightswim
Dagegen sin blutige Brustwarzen häufig ein Indiz von fehlender Technik. Das kann man aber nur beheben, wenn man halbwegs professionelle Hilfe bekommt. Aber was hat nun eigentlich der hochkalorische Shake um 22 Uhr mit guter Ernährung zu tun, wenn es nur darum geht, dass Kind zum Schlafen zu bringen. Hierbei steht doch eindeutig nicht das Wohl des Kindes im Vordergrund. So ein Baby brauch halt häufiger Nahrung als Erwachsene, das ist ganz einfache Physiologie.
Mein Sohn war mein zweites Kind--also wusste ich schon, wie man richtig stillt ! Er hatte halt Hunger und "dockte" richtig fest an..sogar die Stillhütchen halfen da nix. Und ich gab genug Milch (wie ne Kuh....)..aber ein leerer Sack bleibt nicht stehen...bzw wenn ein großer Kerl Hunger hat, reicht ihm die Milch lange nicht, und dann schreit er nach 2 Stunden. übrigends hat er nach dem "hochkalorischen Shake" seine 4-5 STunden geschlafen--was IHM gut tat und auch uns...oder wollen Sie alle 2 Stunden wach werden,weil sie hunger haben, aber sie bekommen nur Milch zum trinken ? Ergo hat er den Kalorienbedarf über 4 anstatt 6-7 Essen zu sich genommen...die Pausen zwischen dem Essen wurden ja auch länger..
Eine richtige entscheidung "gegen" ärztliche Anordnung "Der Kerl ist schon so schwer....der darf nix angedicktes essen, sonst wird er NOCH schwerer !" Tja, ist er nicht...hab auf mein Bauchgefühl gehört.

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helisara 10.07.2018, 20:45
25.

Zitat von hexenbesen.65
Mein Sohn war mein zweites Kind--also wusste ich schon, wie man richtig stillt ! Er hatte halt Hunger und "dockte" richtig fest an..sogar die Stillhütchen halfen da nix. Und ich gab genug Milch (wie ne Kuh....)..aber ein leerer Sack bleibt nicht stehen...bzw wenn ein großer Kerl Hunger hat, reicht ihm die Milch lange nicht, und dann schreit er nach 2 Stunden. übrigends hat er nach dem "hochkalorischen Shake" seine 4-5 STunden geschlafen--was IHM gut tat und auch uns...oder wollen Sie alle 2 Stunden wach werden,weil sie hunger haben, aber sie bekommen nur Milch zum trinken ? Ergo hat er den Kalorienbedarf über 4 anstatt 6-7 Essen zu sich genommen...die Pausen zwischen dem Essen wurden ja auch länger.. Eine richtige entscheidung "gegen" ärztliche Anordnung "Der Kerl ist schon so schwer....der darf nix angedicktes essen, sonst wird er NOCH schwerer !" Tja, ist er nicht...hab auf mein Bauchgefühl gehört.
Die zwei neuen großen Religionen Deutschlands sind "Ernährung" und "Kinderaufzucht". Ich habe keine eigenen Kinder, aber genug Kinder, auch Babys, in Verwandtschaft und näherem Umfeld. Jedes Baby ist anders. Die einen schlafen durch, die anderen nicht. Natürlich entwickelt jedes Baby ein individuelles Hungergefühl und eigenen Geschmack. Manche geben sich mit sechs Monaten noch mit Muttermilch zufrieden, andere verlangen und brauchen tatsächlich schon mehr.
Auch bei den Erwachsenen gibt es Menschen die viel, andere die weniger essen. Warum soll das ausgerechnet bei Babys genormt sein?
Und kein normales zweijähriges Kind kommt allein mit Muttermilch aus.

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judas-adolf 10.07.2018, 21:48
26. Guter Artikel

Schön, dass der Beitrag differenziert und keine Dogmen verbreitet. Interessant ist besonders, dass es offensichtlich doch keinen großen Zusammenhang zwischen früher Beikost und Allergieprävention gibt. Ich konnte in den letzen Jahren feststellen dass es alle paar Jahre neue Empfehlungen bezüglich der Ernährung von Säuglingen gibt. Bei meinem Sohn (jetzt 10 Jahre) hieß es noch: bloß keine Allergene mit der Beikost und frühesten ab sechs Monaten. Bei meiner Tochter (5 Jahre) hatte sich das grundlegend geändert. Kind 1 hat das ganze erste Lebensjahr Beikost kategorisch verweigert. Kind 2 mit 4 Monaten schon ordentliche Portionen verdrückt. Neben dem Stillen. Beide habe gleich bescheiden geschlafen. Heißt, alle 2 Stunden wach. Beide, trotz langen Stillens eine Neigung zu Allergien. Stillen hat sicherlich viele Vorteile und Beikost ebenso, aber keins von beiden ist ein Allheilmittel. Am besten fährt man, wenn man einen Weg gefunden hat, mit dem alle gut leben können. Eltern und Kind. Und im Zweifel hilft es, den Rat von Ärzten und Hebammen zu ignorieren, wenn man das Gefühl hat, dass das nur Steess produziert :-)

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niffniff 11.07.2018, 07:04
27.

Wir hatten eine mega entspannte Babyzeit, auch wenn ich nicht stillen konnte. Es war einfach keine Milch da, egal wie oft ich meinen Sohn angelegt habe oder abgepumpt, um die Produktion anzuregen.


Von Anfang an wollte mein Sohn nicht so oft essen, wie auf der Packung der Milch beschrieben. 3-4 Mal am Tag, dafür dann größere Mengen. Auch nachts hatten wir ein "Luxusproblem": 7h am Stück durchgeschlafen, dann gefüttert und weitere 2h geschlafen.

Ich glaube, den Rhythmus gibt das Baby vor. Wir können nicht steuern, wann es Hunger hat, wann es müde ist. In dieser Zeit müssen wir Eltern unseren Alltag an diesen Rhythmus anpassen und versuchen so entspannt wie möglich zu sein.

Ich und mein Freund haben oft während des Tages die Zeit des Babyschlafs genutzt und selbst geschlafen.

Ich glaube, das hilft eher, als krampfhaft zu versuchen, irgendwelche Tipps dem eigenen Baby aufzuzwingen. Denn, wenn es keine Beikost will, dann kriegt man keine rein. Man kriegt aber recht schnell mit, wenn es sich doch für normales Essen am Tisch interessiert.


Bei unserem Sohn hat man es so mit 5-6 Monaten gesehen, wie er sich zum normalen Essen gestreckt hat und es probieren wollte. So von sich aus. Dann haben wir damit auch angefangen.

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IchWeissAuchWas! 12.07.2018, 06:57
28. Interessanter Stammbaum.

@lathea: [... Die Tipps hatte mir meine jüngere Schwester gegeben [...]. Meine Schwester hatte diese Tipps von ihrer ebenfalls berufstätigen Schwiegermutter und diese von ihrer eigenen Mutter.]
... natürlich hätten jetzt gerne alle noch gewusst wo denn die Mutter der Schwiegermutter der jüngeren Schwester diese Tips her hatte. Nur um die Wertigkeit und Effektivität dieser Insiderinformationen nachvollziehen zu können. ;)

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egal777 15.07.2018, 17:07
29. Das man erst eine Studie machen muss...

Das Kinder durch Beikost besser schlafen haben wir OHNE einer Studie erfahren. Sowas nennt man Lebenserfahrung.

Was für ein blödsinn so´ne Studie.

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